Internetseite »Europa fördert Kultur«

EfK Die seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 2004 weiterhin steigenden Nutzerzahlen zeigen, dass die Internetseite »Europa fördert Kultur« ihren Zweck als Hilfsmittel für die Suche nach geeigneten Förderprogrammen der EU erfüllt: Die Zahl der Besuche hat sich von 36.674 im Jahr 2007 auf 89.630 im Jahr 2008 mehr als verdoppelt. Gegenüber dem Jahr 2007 hat sich die Zahl der besuchten Seiten pro Besuch verfünffacht, sie liegt nun bei ca. 950.000. Dies bedeutet, dass die NutzerInnen im Durchschnitt mehr als zehn weitere Seiten aufgesucht haben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kulturellen Einrichtungen, Vereinen, Verbänden, Kommunen sowie Behörden auf Landes- wie Bundesebene, Universitäten, Kirchen, Schulen und auch Einzelpersonen in Deutschland und Österreich profitieren von diesem Service.

Aktualisierung der Inhalte

Von einem Online-Medium wird erwartet, dass es ständig aktuelle Informationen bereit hält. Deswegen wurden auch im Jahr 2008 für alle vorgestellten Politikbereiche Kultur, Audiovisuelle Medien, Bildung, Jugend, Integration Europas, Forschung, Strukturförderung, Informationstechnologie, Zusammenarbeit mit Drittländern und Hochschulkooperationen mit Drittländern die Schwerpunktsetzungen der Programme, Links auf weiterführende Informationen, Projektbeispiele sowie Kontaktadressen für Antragsberatung geprüft bzw. aktualisiert.

Aufnahme weiterer Politikbereiche

Neben den transnationalen EU-Programmen sind die Strukturförderprogramme ein wesentlicher Pfeiler der Förderung kulturtouristischer Projekte. Da sich insbesondere die Strukturfonds seit ihrer Neuauflage im Jahr 2007 stark verändert hatten, wurde der Förderbereich »Tourismus« vorläufig aus dem Netz genommen und nach einer grundlegenden Überarbeitung im Jahr 2008 wieder eingestellt.
Neu aufgenommen wurde der Bereich Soziales mit zwei Förderprogrammen, die auch für Kultureinrichtungen interessant sind: XENOS (Abbau von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus) und Daphne (Verhinderung von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen).

Neugestaltung der Internetseite

Die Firma G.I.S. wurde mit der Neugestaltung der Internetseite beauftragt, um ihre Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Neben einigen Details sind drei Neuerungen besonders hervorzuheben:

Erstens wurde ein Farbkonzept für die inzwischen 12 Politikbereiche eingeführt, so dass beim Surfen zwischen verschiedenen Programmen schneller erkennbar ist, in welchem Politikbereich der Nutzer sich bewegt. Zudem wurde nun jedem Politikbereich ein thematisch passendes Bild zugeordnet, das die Internetseite nicht nur ansprechender macht, sondern auch die Orientierung und das Erfassen der Inhalte erleichtert.

Die zweite große Neuerung betrifft das Navigationskonzept: Die einzelnen Programme werden nun nur noch in der vertikalen rechten Navigation vorgestellt. Damit wird der frühere Positionswechsel dieser Begriffe von vertikal nach horizontal vermieden. Dafür ist nun die Navigation innerhalb der Teilnahmebedingungen in der horizontalen Leiste angeordnet. Drittens wurde zusätzlich zu den Politikbereichen in der linken Navigation ein »Service«-Bereich eingeführt, um die darunter fallenden Inhalte wie das Glossar, die Suchfunktion für EU-Programme, die Auflistung europäischer Organisationen und Portale aufzuwerten. Neu hinzugekommen ist hier der Punkt »Beratung«, mit dem den NutzerInnen ein schnellerer Zugriff auf die Kontaktadressen der Beratungsstellen ermöglicht wird.

Deutsch-österreichische Kooperation

Die Neugestaltung der Internetseite im Jahr 2008 wie auch die Aktualisierung der Inhalte wurden vom Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien (BKM) finanziert. Zu Letzterem, der Aktualisierung, trägt das österreichische Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) mit einem Zuschuss bei. Für Konzeption und Erstellung der Internetseite ist das IfK verantwortlich, das bei der Umsetzung mit dem BMUKK zusammen, welches für Österreich spezifische Inhalte recherchiert.