Landesgruppe Bayern

Aktuell

Jahresversammlung der KuPoGe Bayern

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Sprecherrat der Landesgruppe Bayern der KuPoGe möchte Sie herzlich einladen zur jährlichen Mitgliederversammlung der Kulturpolitischen Gesellschaft in Bayern.

Die Mitgliederversammlung kann wieder in Tutzing stattfinden, im Rahmen der von der KuPoGe mitveranstalteten Tagung »Gestaltung und Demokratie« in der Evangelischen Akademie Tutzing

(15. bis 17. März 2017, 17. Kulturpolitisches Forum Tutzing).

Mitgliederversammlung KuPoGe Bayern

am Freitag, 15. März 2017, um 15.00 Uhr

Im Schloss (Erdgeschoss)

 

Vorschlag für die Tagesordnung

1) Begrüßungen

2) Arbeitsbericht des Sprecherrates

3) Bericht aus der Bundes-KuPoGe

4) Aktuelle kulturpolitische Themen in Bayern

5) Neuwahl des Sprecherrats 2017-2018

6) Besetzung Sprecher/-innen des Sprecherrats, ehrenamtliche Geschäftsführung

7) Sonstiges

 

Mit herzlichem Dank für Ihr Interesse und freundlichen Grüßen

 

Prof. Dr. Wolfgang Zacharias / Dr. Uli Glaser

(für den Sprecherrat)

 

Vielen Dank an die Evangelische Akademie Tutzing für die Bereitstellung des Raumes für die Jahreshauptversammlung!

 

Erinnerung: Jahresschwerpunkt der KuPoGe Bayern – Tagung in Tutzing

»Gestaltung und Demokratie«

17. Kulturpolitisches Forum in der Evangelischen Akademie Tutzing, 17. bis 19. März 2017.

»Demokratie ist eine Staatsform, die besagt: die Macht geht vom Volk aus. Gleichzeitig ist Demokratie auch Teil einer Werteordnung, in der Rechtsstaatlichkeit, Minderheitenschutz und Menschenrechte untrennbar zusammen gehören. In der Kultur werden Weltbilder und Lebensgefühle transportiert, Freiheitsbereiche abgegrenzt, Sozialverhalten und Grundwerte kommuniziert. Design als Teilbereich der Kultur spielt eine wichtige Rolle im Kommunikationsraum der Gesellschaft. Denn DesignerInnen geben nicht nur wichtige Impulse für wirtschaftliche Innovationen, sie gestalten nicht nur Produkte, sondern geben auch Strukturen, Kampagnen und Entscheidungsprozessen ein Gesicht. Wir möchten in dieser Tagung diskutieren: Bietet Design auch Ansätze zur Reformierung politischer Praxis? Gibt es Gestaltungsimpulse für Bürgersinn? Kann Design Demokratie beleben?«

Mit u.a. mit Henning Horn (Faber-Castell), Prof. Dr. Friedrich von Borries, Dr. Silke Claus (bayern design GmbH), Prof. Dr. Michael Klemm, Karin Engelhardt, Dr. Elisabeth Hartung (PLATFORM), Mikala Holme Samsøe, Dr. Martin Beyer und Yasser Almaamoun (Zentrum für Politische Schönheit).

Herzliche Einladung zum 17. Kulturpolitischen Forum in der Evangelischen Akademie Tutzing!

Alle Informationen und Programm: www.ev-akademie-tutzing.de/veranstaltung/politisches-design-demokratie-gestalten/

 

Auch interessant in Tutzing: Das Denkmal – wem gehört es, wer bewahrt es?

Tagung in Kooperation mit dem Dankmalnetz Bayern und dem Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing e.V. von 3. bis 5. März 2017: Es fließt viel öffentliches Geld in den Denkmalschutz. Dennoch werden für die Ortsidentität und -geschichte wichtige Denkmale abgerissen. Oder man lässt sie dem Verfall entgegen treiben. Was kann die organisierte Zivilgesellschaft bzw. die interessierte Öffentlichkeit dagegen tun? Erfolgreiche Beispiele werden analysiert.Informationen: www.ev-akademie-tutzing.de/veranstaltung/das-denkmal-wem-gehoert-es-wer-bewahrt-es/

 

Die Kulturpolitische Gesellschaft war Mitglied des Monats ...

... beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) schon im Sommer 2016. Kompakte Infos unter: www.b-b-e.de/aktuelle-meldungen/24542-mitglied-des-monats-kulturpolitische-gesellschaft/

 

Jahrbuch Kulturpolitik 2015/2016

Das Thema »Transformatorische Kulturpolitik« klingt sperrig, aber das Jahrbuch der KuPoGe ist wieder voller interessanter Beiträgen zur kulturpolitischen Diskussion, wertvollen Grundlageninformationen und der kulturpolitischen Chronologie. Der Titel bezieht sich u.a. auf 25 Jahre deutsche Einheit, aber auch auf den Wandel von Kulturszenen und Kulturakteuren. Inhalt und Bestellung (auch früherer Jahrbücher) unter: www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3512-6/jahrbuch-fuer-kulturpolitik-2015/16

 

»WIR2«

Die gemeinsame Geschichte der Städte Selb und Aŝ (Eger) beleuchtet das Kulturprojekt »WIR2 – MY2« von März bis Juni 2017: Ausstellungen, Skulpturensymposium, Gesprächsforen, Musik. Informationen: Kunstverein Hochfranken, Kontakt: galerie-goller@gmx.de

 

»MUBIKIN gewährleistet durch systematische Förderung ...

... eine langfristig aufeinander aufbauende musikalische Bildung für alle Kinder von der KiTa bis zum Schulabschluss, die Kinder zu starken vielfältigen Persönlichkeiten entwickelt.« So das »Mission Statment« des Programms, das seit Gründung schon für 4.100 Kinder in Nürnberg wöchentliche musikalische Bildung angeboten hat. Aktuell sind 2.700 Kinder in den letzten beiden KiTa-Jahren und den ersten beiden Grundschuljahren dabei. Getragen wird das bundesweit einzigartige Programm vor allem von Stiftern und Spenden (mit Unterstützung der Stadt Nürnberg). Informationen: www.mubikin.de. Kontakt: Helmut Gierse, Vorsitzender der Trägerversammlung / Stiftung Persönlichkeit, helmut.gierse@t-online.de

 

Neue Buchreihe ...

... herausgegeben von KuPoGe-Ehrenmitglied Hermann Glaser. »Buchfranken« heißt die Reihe handlicher Bücher »aus und für Franken«, von den jeweils fünf Neuausgaben pro Halbjahr geplant sind: www.buchfranken.de

 

Im März wird unser Mitglied Michael Popp 75!

Der als Kunsterzieher Ausgebildete ist einer der Gründerväter der Soziokultur. Von ihm stammen die Initiative und das Konzept für das Nürnberger KOMM. 1973 gegründet, war es nach der »Hamburger Fabrik« das erste Soziokulturelle Zentrum, das viele Kultursparten unter einem Dach vereinigte und durch das Zusammenwirken von Kultur, Poltik und Sozialem geprägt war. Auch die Multikulturalität im ethnischen Sinn gehörte von Anfang an zum Konzept. Nach dem Vorbild des KOMM entstanden in abgewandelter, stadtteilorientierter Form die Nürnberger Kulturläden, für deren Etablierung ab 1975 Siegfried Kett verantwortlich war. Lange Zeit war das KOMM Anreiz und Vorbild für die Gründung weiterer Zentren in Deutschland. Auch die Initiative zur Gründung eines Bundesverbandes der soziokulturellen Zentren ging 1977/78 maßgeblich vom KOMM aus. In 1981 erhielt das KOMM einen der ersten Kulturpreise der Kulturpolitischen Gesellschaft.

1987 übernahm Popp die Leitung des Amtes für Kultur und Freizeit, zu dem nun neben KOMM und den Kulturläden auch eine Abteilung für Höhepunktskultur, eine Theaterhalle, das Interkulturbüro und das »Erfahrungsfeld zur Enntfaltung der Sinne« gehörte. Dieses »KuF« war somit eines der größten Kulturämter in Deutschland. In 2000 musste Michael Popp aus gesundheitlichen Gründen in den Vorruhestand gehen. Dennoch engagierte er sich noch ein paar Jahre lang als Vorstand in verschiedenen Vereinen, allen voran im Bundesverband Deutscher Kinder- und Jugendmuseen, aber auch im Sprecherrat der Landesgruppe Bayern der KuPoGe. Beste Wünsche!

 

Trump auch hier

Das der Regierung unterstehende »National Endowment for the Humanities« soll aufgelöst werden: Seit 1965 bestehend vergibt es Gelder für Forschungsprojekte in den Geisteswissenschaften, für Stipendien und kulturelle Projekte, zuletzt 148 Mio. Dollar (0,003% des Haushalts) – zum Vergleich die DFG in Deutschland: 345 Mio. Euro. Auch das »National Endowment for the Arts«, Förderung von Kunst und Literatur, soll aufgelöst werden.

 

Mit kulturpolitischen Grüßen!

 

 

Dokumente

Wahlprüfsteine 2013 – zusammenfassende Pressemitteilung

Wahlprüfsteine 2013: Die Antworten der Parteien im Originaltext

Positionspapier der KuPoGe-Landesgruppe Bayern in der Ev. Akademie Tutzing (8–10. März 2013)

Chronik der Aktivitäten der Landesgruppe Bayern (1993 bis 2013)

Bausteine Bayerischer Kulturpolitik – 3. Auflge (2008)
(Im Laufe der letzten 15 Jahre erarbeitete Diskussionsgrundlage auf rund 100 Seiten)

Wahlprüfsteine und Antworten der Parteien zur Landtagswahl 2008

 

Dokumente der Bayerischen Staatsregierung

Leitlinien bayerischer Kulturpolitik

Stellungnahme der KuPoGe Bayern zu den Leitlinien der Staatsregierung

Regierungserklärung von Staatsminister Heubisch am 4.12.2012

Kulturstaat Bayern – Förderung von Kunst und Kultur (2010)

 

Portrait

Die Regionalgruppe Bayern gehört zu den aktivsten des Verbandes. Gemeinsam mit dem ehemaligen Vorstandsmitglied Wolfgang Zacharias hat sich bereits vor Jahren ein aktiver Kreis von kulturpolitischen SprecherInnen gefunden, der die Kulturentwicklung im Freistaat kritisch begleitet und soweit möglich mitgestaltet. Die Landesgruppe, unterstützt durch einen alle zwei Jahre neu gewählten Sprecherrat, engagiert sich aktiv bei Fragen der Landeskulturpolitik, verfasst Resolutionen, organisiert Veranstaltungen und treibt die Vernetzung der kulturpolitischen Akteure vor Ort – vor allem in den Großräumen München und Nürnberg – voran. Ein traditionelles Standbein ist dabei die jährliche Tagung in der Ev. Akademie Tutzing, gemeinsam mit dem Kulturausschuss des Bayerischen Städtetages und der Landeszentrale für politische Bildung, die jeweils aktuelle kulturpolitische Themen (2015: »Kultur.Leben« – Zur Situation der Laien- und Breitenkultur) behandelt und dabei immer auch die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband sucht. Die Tutzinger Tagung gilt zudem als »Jahresversammlung« des KuPoGe-Landesverbandes. Immer wieder aktuell ist zudem die Weiterarbeit an den »Bausteinen bayerischer Kulturpolitik« als umfassende Diskussionsgrundlage für die Landeskulturpolitik und ihre wünschenswerte Ausrichtung.

 

Kontakt

Uli Glaser • Ihlestraße 9 • 90427 Nürnberg • T 0911/231 33 26 (p) • uli.glaser@stadt.nuernberg.de
(Sprecher: Prof. Dr. Wolfgang Zacharias • Werneckstr. 9 • 80802 München • T 089/26 09 208 • F 089/26 85 75 • zacharias-muc@t-online.de)

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