Regional- und Landesgruppen

Regionalgruppe Berlin / Brandenburg

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Aktuell

Die Reihe »LaberRhabarber (Nicht-Stammtisch)« wird auf vielfachen Wunsch fortgesetzt. In diesem Jahr werden Kulturorte in Kreuzberg (und darüber hinaus) aufgesucht, Gespräche mit Verantwortlichen geführt, und anschließend gibt es Gelegenheit zum Austausch. Informell, kulturpolitisch und auch sonst. Bislang wurden das »Neue Kreuzberger Zentrum« am Kottbusser Tor und die Prinzessinnengärten am Moritzplatz besucht, im September war ein Besuch in der Alten Münze in Berlin-Mitte geplant, ein Gebäude mit interessanter Geschichte. Und großer Zukunft. Die Nutzung des Gebäudes wird aktuell lebhaft diskutiert, durch die Presse ging der sehr kontrovers diskutierte Vorschlag eines »House of Jazz«. Wegen eines technischen Defektes musste die Ortsbegehung der Alten Münze leider abgesagt werden. Da das Interesse aber sehr groß war, wird der Termin im Frühjahr 2018 nachgeholt.

 

Das erste Jahr der rot-rot-grünen Koalition ist weit voran geschritten. Ende Oktober gibt es Gelegenheit, mit den kulturpolitischen Sprecher*innen der drei Koalitionsparteien in Berlin zu diskutieren, zu resümieren und nach vorne zu schauen. Die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg kooperiert dabei zum ersten Mal mit dem Branchentreff des Performing Arts Program (PAP) und lädt die Mitglieder der KuPoGe ein zum öffentlichen Teil am 20. Oktober ins HAU/ Theater am Hebbel am Ufer zu Round Tables um 14:30 Uhr und zum Abschlusspanel um 16:30 Uhr. Neben der Moderation des Panel durch Stephan Abarbanell (Programmbereichsleiter Kultur im rbb), führen Janina Benduski (PAP und Bundesverband Darstellende Künste) und Wibke Behrens durch den gesamten Tag.

 

Mitte November wird die in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg im Frühjahr 2017 begonnene Reihe »Transformationen – Kunst und Kultur als Prozess: Kulturorte der DDR im Wandel« fortgesetzt. Wandlungsprozesse in Kultureinrichtungen der DDR und Veränderungen der Produktion und Rezeption von Kunst werden thematisiert, und im Gespräch mit Kulturschaffenden und dem Publikum werden Kulturhäuser, Theater, Galerien und andere Orte des kulturellen Lebens der DDR, die die Wende überlebt haben, erkundet – ohne Ostalgie, aber sehr wohl mit dem Auge auf die Dynamik des Wandels.

 

Nach dem Frühlingsstart in Senftenberg geht es am 16. November in die Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Das Kulturhaus Schwedt wurde 1978 gegründet und 1990 mit dem danebenliegenden »Theater der Stadt Schwedt« (heute intimes theater) in einer bundesweit bislang einmaligen Konstellation zu den »Uckermärkischen Bühnen Schwedt« fusioniert. Wandlungsprozesse in einer schrumpfenden Region, die bestehenden und gewesenen Beziehungen zum Nachbarland Polen und vor allem der Kulturhausgedanke, der vielleicht in Schwedt ja überlebt hat, sollen mit dem langjährigen Intendanten und Kulturschaffenden thematisiert werden.

 

Und schließlich ein Save-the-date zum Jahresabschluss: Am 5. Dezember wird zurückgeschaut und vor allem werden die Themen für 2018 in den Blick genommen, die für Berlin und Brandenburg kulturpolitisch interessant sind, die wir angehen wollen. Traditionell natürlich mit Glühwein, Lebkuchen, Bier und Chips. Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben.

Isa Edelhoff / Wibke Behren

 

TERMINE

20.10.2017 Bühne | Affekte | Politik

Branchentreff des Performing Arts Festivals in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft Regionalgruppe Berlin+Brandenburg, HAU Hebbel am Ufer, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin

 

14:30 Uhr

Drei Parallele Roundtables »Shaping Berlin Cultural Politics«

Annett Gröschner (Dramaturgin, Autorin), Dr. Olga Maria Hungar (raumlabor Berlin), Anta Helena Recke (Theatermacherin) und Wibke Behrens (Sprecherin KuPoGe Berlin+Brandenburg, Sprecherin Koalition der Freien Szene).

Die Besucher*innen haben nach 40 Minuten die Gelegenheit, den Tisch zu wechseln. Der Fokus liegt auf der Beschäftigung mit Affekten: Welche Rolle spielen sie in krisenhaften politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, aber auch in aktuellen ästhetischen Strömungen der Performing Arts?

 

16:00 Uhr

»Gegenwart und Zukunft in der Berliner Kulturpolitik«

Abschlusspanel mit der Vorsitzenden des Ausschuss für Kulturelle Angelegenheiten, Sabine Bangert (Bündnis 90/Die Grünen) und den Kulturpolitischen Sprecher*innen der Koalitionsparteien Frank Jahnke (SPD), Regina Kittler (Die Linke) und Daniel Wesener (Bündnis 90/Die Grünen)

Moderation: Stephan Abarbanell, Leiter des Programmbereichs Kultur beim rbb, Begrüßung: Wibke Behrens, Sprecherin KuPoGe Berlin+Brandenburg und Janina Benduski, Vorsitzende BFDK - Bundesverband freie darstellende Künste + Leitung PAP

 

16.11.2017 Transformationen – Kunst und Kultur als Prozess: Kulturorte der DDR im Wandel

in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Brandenburg, der Kulturpolitischen Gesellschaft und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt

 

19:00 Uhr

Podiumsdiskussion

Reinhard Simon (Uckermärkische Bühnen Schwedt, Intendant seit Oktober 1990), N.N. (PCW, ehemaliges Kombinat oder heutige Raffinerie). Moderation: Andreas Montag (Mitteldeutsche Zeitung, Ressortleiter Kultur). Begrüßung: Isa Edelhoff und Stefan Neubacher, Sprecher KuPoGe Berlin+Brandenburg und Gerd-Rüdiger Hoffmann, Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg.

 

5.12.2017 Jahresrückblick – Zukunftsvisionen. Der kulturpolitische Jahresrückblick und Planungen für 2018

 

19:30 Uhr

Ort wird noch bekanntgegeben

Mit den SprecherInnen der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg Wibke Behrens, Isa Edelhoff und Stefan Neubacher sowie mindestens einem Überraschungsgast!

  

 

Dokumente (Archiv)

 

Veranstaltungen (Archiv)

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Portrait

Die Hauptstadt und ihr Umland bilden gleichfalls einem Aktivposten der Regionalarbeit, wobei auch das Flächenland Brandenburg außerhalb der Landeshauptstadt Potsdam immer stärker einbezogen wird. Die Metropolregion Berlin-Brandenburg stellt inzwischen den zweit-stärksten KuPoGe-Mitgliederverband. Mit Hajo Cornel, Dorothea Kolland, Iris Magdowski und Olaf Schwencke wohnen bzw. arbeiten drei Vorstandsmitglieder und der vormalige Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft dort. Olaf Schwencke konnte dabei mit seinem »Berliner Salon« mehrfach kulturpolitische Aufmerksamkeit erzielen. Die Verleihung des Kulturpreises 2013 an das im Oderbruch gelegene »Theater am Rand« für seine beispielhafte Kulturarbeit in der deutsch-polnischen Grenzregion hat der Regionalarbeit auch in der Fläche weiteren Auftrieb verliehen.

Seit 2011 liegt die Koordination der Regionalarbeit bei unseren Mitgliedern Isa Edelhoff (Berlin), Stefan Neubacher (Eberswalde) und der später dazu gestoßenen Wibke Behrens (Berlin). Sie konzipieren, planen und organisieren öffentliche Veranstaltungen und kulturpolitische Abende mit Gästen/Experten zu kulturpolitisch relevanten Themen in Berlin und verschiedenen Orten in Brandenburg. So wurde in Eberswalde über die Provinzkultur diskutiert, in Cottbus die kulturelle Bildung behandelt, und in Potsdam wurden die kulturpolitischen Perspektiven der Landtagswahl erörtert.

Neben den großen öffentlichen Veranstaltungen gibt es auch kleinere Treffen mit stärkerem Fokus auf die Mitglieder der KuPoGe. Diese Zusammenkünfte mit eher »familiärem Charakter« finden in der Regel in der Alten Kantine Wedding auf dem Gelände der Uferhallen statt, die sich zu einem Stammplatz der KuPoGe-Regionalarbeit in Berlin entwickelt hat. Aktuell arbeitet die Landesgruppe am Aufbau eines kontinuierlichen Diskussionsforums zu den kulturpolitischen Herausforderungen, vor denen Brandenburg und Berlin stehen.

 

Kontakt

Wibke Behrens (wibkebehrens@berlin.de, 0151 525 97 816)

Isa Kathrin Edelhoff, isa.edelhoff@gmx.de, 0170/306 8331

Stefan Neubacher, nysel@gmx.de oder s.neubacher@eberswalde.de, 0176/213 27 451

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