Regionalgruppe Berlin / Brandenburg

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Aktuell

Liebe Mitglieder der Kulturpolitischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg, liebe KollegInnen,

 

pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang melden wir uns mit allen guten Wünschen für ein friedliches und ganz bestimmt ereignisreiches Jahr 2017.

 

Wir haben auch in diesem Jahr vieles vor, einiges, noch nicht alles, steht bereits jetzt fest. Wir wollen jedoch im Wahljahr 2017 beweglich bleiben und auf kulturpolitisch relevante Ereignisse unter Umständen auch schnell reagieren können. Einen ersten Überblick geben wir gern:

 

Die Reihe LaberRhabarber (Nicht-Stammtisch) wird 2017 (Übersicht) fortgesetzt werden, im neuen Format. Wibke Behrens wird 3x in »ihren« Stadtteil Kreuzberg einladen: Eine Stunde Input an einem Ort, einer Einrichtung durch eine/n ExpertIn: anschließend genügend Zeit für kulturpolitischen Klatsch & Tratsch. Start ist am Mittwoch, den 15.3.2017, am Neuen Kreuzberger Zentrum direkt am Kottbusser Tor. Galerien, Projekträume, Clubs, ein Theater und die Stadtteil-Bibliothek stehen für einen beispielhaften integrativen Wandel des einstmals sozialen Brennpunkts. Nicht alles Gold, nicht alles Hipster: Wir verschaffen uns einen Einblick und treffen den Galeristen und Ortskundigen Kai Holzer.

 

Treffpunkt: 18.30 Uhr, Eingangsbereich Mittelpunktsbibliothek Adalbertstrasse 2. Ab 19.30 Uhr: Café Obermeier Restaurant-Salon, Erkelenzdamm 17. Weitere Stationen für 2017 sind im anhängenden Plan beschrieben.

 

Wandlungsprozesse in Kultureinrichtungen der DDR und Veränderungen der Produktion und Rezeption von Kunst werden Thema einer weiteren Reihe sein, die gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung dem Kulturschaffen der DDR nachspürt; Titel: Kulturorte der DDR im Wandel. Im Gespräch mit Kulturschaffenden von damals und vor allem im Dialog mit dem Publikum werden wir Kreiskulturhäuser, Theater, Galerien und andere Orte des kulturellen Schaffens und Lebens erkunden und laden ein zu einer "Kulturellen Reise" durch Zeit und Raum in Berlin und Brandenburg.

 

Erste Station am Sonntag, den 26. März ist das Theater in Senftenberg. 1946 unter dem maßgeblichen Einfluss des sowjetischen Stadtkommandanten Soldatow als Stadttheater gegründet, später Theater der Bergarbeiter, legendär die Bühne Senftenberg, 2005 Theater des Jahres, Besucherrekord in der Spielzeit 2015/2016. Wir erinnern uns, forschen nach und sprechen über »Transformationen – Kunst und Kultur als Prozess«.

 

Transformationen – Kunst und Kultur als Prozess, Auftaktveranstaltung der Reihe »Kulturorte der DDR im Wandel« Kulturpolitische Gesellschaft, Regionalgruppe Berlin-Brandenburg und Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg Sonntag, 26. März 2017, 11 Uhr, neue Bühne Senftenberg (Rangfoyer), Theaterpassage 1, 01968 Senftenberg Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich die von Hans-Peter Rößiger kuratierte Ausstellung »70 Jahre Theater in Senftenberg« anzusehen. Die Gastronomie im Rangfoyer ist geöffnet, die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Zugverbindungen ab Berlin werden in einer weiteren Mail zeitnah verschicken.

 

Last but not least planen wir im Herbst ein Gespräch mit KulturpolitikerInnen Berlins – eine erste Bilanz ein Jahr nach der Regierungsbildung der rot-rot-grünen Koalition und der Wiedereinrichtung eines eigenständigen Kulturressorts.

 

Wir freuen uns auf ein lebendiges und spannendes Jahr 2017 mit Euch und mit Ihnen!

Isa Edelhoff

 

 

  

 

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Portrait

Die Hauptstadt und ihr Umland bilden gleichfalls einem Aktivposten der Regionalarbeit, wobei auch das Flächenland Brandenburg außerhalb der Landeshauptstadt Potsdam immer stärker einbezogen wird. Die Metropolregion Berlin-Brandenburg stellt inzwischen den zweit-stärksten KuPoGe-Mitgliederverband. Mit Hajo Cornel, Dorothea Kolland, Iris Magdowski und Olaf Schwencke wohnen bzw. arbeiten drei Vorstandsmitglieder und der vormalige Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft dort. Olaf Schwencke konnte dabei mit seinem »Berliner Salon« mehrfach kulturpolitische Aufmerksamkeit erzielen. Die Verleihung des Kulturpreises 2013 an das im Oderbruch gelegene »Theater am Rand« für seine beispielhafte Kulturarbeit in der deutsch-polnischen Grenzregion hat der Regionalarbeit auch in der Fläche weiteren Auftrieb verliehen.

Seit 2011 liegt die Koordination der Regionalarbeit bei unseren Mitgliedern Isa Edelhoff (Berlin), Stefan Neubacher (Eberswalde) und der später dazu gestoßenen Wibke Behrens (Berlin). Sie konzipieren, planen und organisieren öffentliche Veranstaltungen und kulturpolitische Abende mit Gästen/Experten zu kulturpolitisch relevanten Themen in Berlin und verschiedenen Orten in Brandenburg. So wurde in Eberswalde über die Provinzkultur diskutiert, in Cottbus die kulturelle Bildung behandelt, und in Potsdam wurden die kulturpolitischen Perspektiven der Landtagswahl erörtert.

Neben den großen öffentlichen Veranstaltungen gibt es auch kleinere Treffen mit stärkerem Fokus auf die Mitglieder der KuPoGe. Diese Zusammenkünfte mit eher »familiärem Charakter« finden in der Regel in der Alten Kantine Wedding auf dem Gelände der Uferhallen statt, die sich zu einem Stammplatz der KuPoGe-Regionalarbeit in Berlin entwickelt hat. Aktuell arbeitet die Landesgruppe am Aufbau eines kontinuierlichen Diskussionsforums zu den kulturpolitischen Herausforderungen, vor denen Brandenburg und Berlin stehen.

 

Kontakt

Wibke Behrens (wibkebehrens@berlin.de, 0151 525 97 816)

Isa Kathrin Edelhoff, isa.edelhoff@gmx.de, 0170/306 8331

Stefan Neubacher, nysel@gmx.de oder s.neubacher@eberswalde.de, 0176/213 27 451

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