Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

Aktuell

Podiumsdiskussion

Kulturpolitische Positionen nach der NRW-Wahl

Donnerstag, 23. November 2017, 19:00 – 21:00 Uhr

Studiobühne Köln, Universitätsstr. 16 a, 50937 Köln (www.studiobuehnekoeln.de)

  

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Die Landtagswahl ist lange vorbei, das Kulturministerium neu konstituiert und seit Kurzem auch räumlich neu aufgestellt. Wir wollen mit vier kulturpolitischen Sprechern aus dem nordrhein-westfälischen Landtag über zentrale Fragen der zukünftigen Kulturpolitik in NRW sprechen.

  

Welche neuen Schwerpunkte haben sich die Fraktionen gesetzt? Wie bringen sie – jenseits von Budgetverteilungskämpfen – die Wichtigkeit der Kultur für NRW in parlamentarische Diskurse ein? Welche Auswirkungen wird der im Koalitionsvertrag vereinbarte Mittelaufwuchs konkret haben? Dürfen die Kommunen auf neue Unterstützung hoffen auf ihrem Weg zu kultureller Bildungsgerechtigkeit? Werden die Fraktionen auch weiterhin an partizipativen Prozessen mit den Kulturschaffenden festhalten? Und welchen Stellenwert wird die freie Szene und die Soziokultur einnehmen?

  

Diese und viele weitere Fragen diskutiert der kulturpolitische reporter Peter Grabowski auf Einladung der Landesgruppe NRW der Kulturpolitischen Gesellschaft mit vier Kulturpolitikern aus dem Düsseldorfer Landtag. Nach der einstündigen Podiumsdiskussion, die vom WDR aufgezeichnet wird, laden wir Sie ein, sich aktiv an der der Debatte zu beteiligen. Senden Sie uns bitte dazu Ihre Fragen und Anliegen bis zum 20.11. per Mail mit einem Hinweis, ob Sie an der Diskussion in Köln teilnehmen werden.

  

19:00 Uhr Begrüßung

Podiumsdiskussion mit Aufzeichnung durch das Kulturradio WDR 3.

Es diskutieren:

20:15 Uhr Öffnung des Gesprächs zum Publikum

21:00 Uhr Ausklang der Veranstaltung und Umtrunk

  

Wir bitten um Anmeldung und Einsendung Ihrer Anliegen bis zum 20. November 2017 an:
nrw@kupoge-regional.de

  

Die Aufzeichnung der Diskussion wird am Sonntag, den 17.12.2017 von 19:04 BIS 20:00 Uhr in der Sendung »Forum« auf WDR 3 ausgestrahlt.

  

  

Portrait

Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen konnte 2015 gewissermaßen Geburtstag feiern. Nachdem in der Geschichte der KuPoGe entsprechende Gründungsversuche nie von längerer Dauer waren, wurde nach verschiedenen Vorgesprächen mit der Bonner Geschäftsstelle im März 2015 in Düsseldorf unter großer Anteilnahme der nordrhein-westfälischen KuPoGe-Mitglieder die neue Landesgruppe aus der Taufe gehoben. Getragen von einem Sprecherrat um die Initiatorin Agnes Rottland sieht die Gruppe ihre Hauptaufgabe im durchaus kritischen Fachdiskurs über die Grundlagen, Ziele und Maßnahmen der Landeskulturpolitik.

Nachdem bereits im Mai 2015 auf einer Folgeveranstaltung vor dem Hintergrund der WestLB-Kunstverkauf-Affäre über die Wertigkeit von Kunst diskutiert wurde, traf man sich im September 2015 in Dortmund, um das Thema Digitalisierung und Kultur zu behandeln. Durch die Bestätigung des Sprecherrats bzw. seine Komplettierung, u.a. durch das KuPoGe-Vorstandsmitglied Friederike Menz, wurde auch formal die Gründung der Landesgruppe vollzogen. In Zukunft will man sich zweimal jährlich auf Regionalveranstaltungen aktuellen Problemen und Entwicklungen der Landeskulturpolitik widmen.

 

Kontakt

Hagen Lippe-Weißenfeld, Friederike Menz, Jochen Molck, Magdalena Paluska, Agnes Rottland und Annegret Schwiening:
nrw@kupoge-regional.de