{"id":1006,"date":"2021-07-13T18:21:30","date_gmt":"2021-07-13T16:21:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/?p=1006"},"modified":"2021-07-21T15:51:26","modified_gmt":"2021-07-21T13:51:26","slug":"status-quo-ante-oder-transformierte-kulturfoerderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2021\/07\/13\/status-quo-ante-oder-transformierte-kulturfoerderung\/","title":{"rendered":"Status quo ante oder transformierte Kulturf\u00f6rderung?<br>Resilienz erfordert eine verteilungsgerechtere Kulturpolitik"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn von den Lehren aus der Pandemie die Rede ist, dann f\u00e4llt fast immer der Begriff der <em>Resilienz<\/em>, die die Kultur entwickeln muss. Darunter wird gemeinhin die Widerstandf\u00e4higkeit verstanden, Krisen durch den R\u00fcckgriff auf gesammelte Erfahrungen und Ressourcen f\u00fcr Weiterentwicklungen zu nutzen, eben <em>Krise als Chance<\/em>. In der Medizin und der Physik hat Resilienz eine etwas andere Bedeutung, n\u00e4mlich die Wiederherstellung einer fr\u00fcheren Situation: Druck aufnehmen zu k\u00f6nnen, ohne zu zerbrechen, und in den Ursprungszustand zur\u00fcckkehren \u2013 so wie ein Ball oder ein Sto\u00dfd\u00e4mpfer. Bei den Szenarien, die der Kulturbereich derzeit f\u00fcr die Post- Corona- \u00c4ra entwirft, dominiert eher diese zweite Interpretation von Resilienz. Das ist nicht abwegig: Kunst- und Kulturschaffende und die Institutionen wollen \u2013 wie auch andere gesellschaftliche Sektoren \u2013 in den gewohnten Arbeitsmodus zur\u00fcckkehren. Vermutlich entspricht das auch der Erwartungshaltung ihres Publikums. Aber war dieser urspr\u00fcngliche Zustand so erstrebenswert?<\/p>\n\n\n\n<p>Kultureinrichtungen in kommunaler und Landestr\u00e4gerschaft und -finanzierung werden dies \u00fcberwiegend bejahen: Ihr Status sichert ihnen Resilienz, und auch w\u00e4hrend der Pandemie waren sie nie wirklich existenziell gef\u00e4hrdet. Bei aller Kritik an den Corona-bedingten Restriktionen im Kulturbereich ist zu konstatieren, dass nie so viel Empathie und staatliches Geld vorhanden war \u2013 sogar f\u00fcr die freie, zivilgesellschaftlich getragene Kultur. Das tat gut. Aber wie ist die Perspektive? Wie beurteilen die K\u00fcnstler*innen und andere Betroffene sowie die freien, zivilgesellschaftlich getragenen Kultureinrichtungen ihre Existenzbedingungen vor der Pandemie? Und was erwartet sie f\u00fcr die Zeit danach?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong><strong>Ungel\u00f6ste F\u00f6rderarithmetik<\/strong><\/strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Corona hat das Brennglas auf die Lage dieses Kultursegments gelenkt, das neben den \u00f6ffentlichen Institutionen als eine zweite S\u00e4ule des kulturellen Lebens in Deutschland durchaus gesch\u00e4tzt wird. F\u00fcr ihre k\u00fcnstlerischen Innovationen und Qualit\u00e4ten wird sie gelobt. Auch die Publikumszahlen der Freien Szene sind im Vergleich mit etablierten Kulturbetrieben beachtlich: Beispielsweise verzeichneten <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Bildung-Forschung-Kultur\/Kultur\/Publikationen\/Downloads-Kultur\/spartenbericht-soziokultur-5216101209004.pdf;jsessionid=9ADAC4EF7450BEEC6CBEB7C8739D5C49.live742?__blob=publicationFile\">2017 die soziokulturelle Zentren 12,6 Mio.&nbsp; Besuche,<\/a> <a href=\"https:\/\/blog.dthg.de\/theaterstatistik-20162017\">\u00f6ffentliche Theater 20,5 Mio.<\/a> Ihre materiellen Rahmenbedingungen halten jedoch mit ihrer Wirksamkeit nicht Schritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis Anfang der 1970er Jahre konzentrierte sich die \u00f6ffentlichen Kulturpflege in der alten Bundesrepublik auf die Finanzierung der eigenen Theater, Museen, Bibliotheken, Musikschulen und andere, \u00fcberwiegend kommunale Institute. Daneben gab es ein bisschen Hilfen f\u00fcr K\u00fcnstler*innen und die Unterst\u00fctzung kultureller Gemeinschaften. Ganz wenige Einrichtungen wurden kontinuierlich gef\u00f6rdert wie etwa die Kunstvereine. Mit der Entstehung einer freien und sozio- kulturellen Szene und ihrer Forderung nach einer Beteiligung am Kulturkuchen \u00f6ffnete sich das System. Zun\u00e4chst waren es vor allem Projektzusch\u00fcsse, sp\u00e4ter auch dauerhafter angelegte F\u00f6rderprogramme insbesondere f\u00fcr Einrichtungen wie soziokulturelle Zentren, Jugendkunstschulen oder freie Theaterspielst\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p>Stets fielen diese F\u00f6rderungen im Vergleich mit dem etablierten Kulturbetrieb geringer aus, und es wurden im Laufe der Zeit auch immer mehr, die sich in diesem neuen und differenzierten, M\u00f6glichkeiten und Distinktion versprechenden Kulturfeld zuwandten. Die Kulturpolitik selbst formierte sich <em>alternativ<\/em>: Sie war den neuen Entwicklungen, die einen Modernisierungsschub f\u00fcr den traditionellen Kulturkanon versprachen, gegen\u00fcber aufgeschlossen, und tat das in ihrem Rahmen M\u00f6gliche zur Unterst\u00fctzung. Neue Themen wie Zielgruppen, Interkultur, Partizipation, Dezentralisierung und Alltagskultur(orte) fanden Eingang in die kulturpolitische Agenda. Diese <em>Neue Kulturpolitik<\/em> half der Bewegung auf die Beine, indem sie einen ideologischen \u00dcberbau und zus\u00e4tzliche Finanzmittel f\u00fcr das Feld organisierte. Kritik hielt sie sich vom Leibe, indem sie den Besitzstand der alten Kulturkohorten nicht angriff. Diese Strategie hatte den Nebeneffekt, dass die Kulturetats seit fast 50 Jahren best\u00e4ndig anwachsen und mit dem Aufwuchs der \u00f6ffentlichen Haushalte durchaus Schritt gehalten haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings kam und kommt der Gro\u00dfteil der Steigerungsraten den Konten der \u00f6ffentlich getragenen, personal- und damit kostenintensiven Kultureinrichtungen zugute. Trotz vieler guter und durchdachter F\u00f6rderans\u00e4tze und -konzepte in den vergangenen Dekaden ist das Gef\u00e4lle zwischen etabliertem Kulturbetrieb und freiem Kulturbereich immer noch eklatant, obgleich seine gesellschaftliche Wirksamkeit, sein k\u00fcnstlerisches Potential und seine Teilhabezug\u00e4nge unstrittig sind. Prek\u00e4re und unzureichende Arbeitsbedingungen, fehlende finanzielle Planungssicherheit, Raumprobleme, Kampf um Sichtbarkeit und Anerkennung und letztlich um Mitgestaltung der \u00f6ffentlich verantworteten Kulturentwicklung, und zwar auf Augenh\u00f6he und nicht als Bittsteller: Das sind nach wie vor zentrale Herausforderungen f\u00fcr diese zweite Kulturs\u00e4ule.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Normallfall Projektf\u00f6rderung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wer die Forderung nach Resilienz f\u00fcr die freie und soziokulturelle Szene nach Corona ernst nimmt, muss die Frage nach der Angemessenheit und Zukunftsf\u00e4higkeit des Kulturf\u00f6rdermodells in Deutschland beantworten. Das betrifft die kulturpolitische Relevanz der gro\u00dfen gesellschaftlichen Themen wie Klimawandel und nachhaltige \u00d6konomie, Globalisierung, Armut und Teilhabe, Diversit\u00e4t oder die Digitalit\u00e4t, aber eben auch ganz banal die Finanzierungsungleichheiten im Kultursektor. Wenn durch die Pandemie die Verletzlichkeit der nicht-staatlich oder kommunal verfassten Kultur \u00fcberdeutlich hervorgetreten ist, w\u00e4re jetzt der Zeitpunkt eines grundlegenden Systemwechsels, der sich prim\u00e4r an die Sachwalter der Kulturfinanzierung auf Bundes-, L\u00e4nder- und kommunaler Ebene richtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gilt Abschied zu nehmen von einem F\u00f6rderverst\u00e4ndnis, das die freie Szene vor allem auf Ma\u00dfnahmen reduziert, die zeitlich befristet und jederzeit r\u00fcckholbar sind. Auf den Pr\u00fcfstand m\u00fcssen u.a. die Praxis der Ketten-Projekte f\u00fcr die Finanzierung von Einrichtungen,&nbsp;institutionelle F\u00f6rderungen, die aber auf dem Regelwerk f\u00fcr die Projektf\u00f6rderung basieren, Optionsf\u00f6rderungen, die besonders qualifizierten Tr\u00e4gern f\u00fcr einige Jahre ein Auskommen erm\u00f6glichen, danach aber keine weitere Perspektive er\u00f6ffnen, das Primat von Produktions- gegen\u00fcber Prozessergebnissen sowie Anteilfinanzierungen, bei denen erfolgreiche Eigenerwirtschaftung und Drittmittel die F\u00f6rderung reduzieren und unflexibel und b\u00fcrokratisch zu handhaben sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst die gro\u00dfz\u00fcgigen Corona-Hilfen staatlicher und kommunaler Herkunft spiegeln die Asymmetrie zwischen einer zeitlich eingegrenzten und einer nachhaltigen F\u00f6rderung wider, denn die allermeisten Zuwendungen werden projektbezogen vergeben. Das bedeutet f\u00fcr die Projektverantwortlichen, dass sie antragsbasiert und (innovations)orientiert an definierten Kriterien f\u00fcr ein erwartetes Ergebnis arbeiten, verwendungsnachweispflichtig entsprechend der geltenden Allgemeinen Nebenbestimmungen sind, sowie der Notwendigkeit unterliegen, nach einem erfolgreich durchgef\u00fchrten Projekt sogleich das n\u00e4chste zu platzieren, um durch die anhaltende Krise zu kommen. Auch wenn viele Akteur*innen diesen Modus als Normalzustand kennen, h\u00e4tte man sich doch wenigstens w\u00e4hrend des pandemischen Ausnahmezustands eine best\u00e4ndigere Unterst\u00fctzung gew\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage der qualitativen Bewertung \u2013 wer sie nach den Regeln von Zug\u00e4nglichkeit, Transparenz, Nachvollziehbarkeit sowie eigener Fachkompetenz vornimmt und letztlich die F\u00f6rderentscheidungen trifft \u2013 ist konstitutiv f\u00fcr die Akzeptanz jeder Kulturf\u00f6rderung. Doch gerade die Qualit\u00e4tsfrage wird in Deutschland ungern offen diskutiert und kommuniziert; teilweise wird sie sogar als zu <em>subjektivistisc<\/em>h bei F\u00f6rderprozessen ausgeklammert. Dabei mag ein starkes Ausstattungs- und Finanzierungsgef\u00e4lle zwischen \u00f6ffentlichen und freien Tr\u00e4gern auch zuk\u00fcnftig durch qualitative Unterschiede durchaus begr\u00fcndbar sein, vielfach aber auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn beide Welten einmal aufeinandersto\u00dfen wie beim Berliner Theatertreffen, bei dem seit einigen Jahren auch freie Produktionen zugelassen werden, sind die vielfach bem\u00fchten Qualit\u00e4tsunterschiede nicht auszumachen. Im Jahr 2021 kamen&nbsp;schon drei von zehn eingeladenen Inszenierungen aus dem frei-produzierenden Bereich. In der kulturellen Bildung r\u00e4umen besonders viele zivilgesellschaftliche Institutionen wie etwa Jugendkunstschulen oder Medienwerkst\u00e4tten renommierte Preise ab. Was die freie Szene an neuen Methoden und Formaten erprobt und entwickelt hat, wird oft vom \u00f6ffentlichen Kulturbetrieb adaptiert \u2013 allerdings unter deutlich besseren Rahmenbedingungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong><strong>Dynamische F\u00f6rdersysteme<\/strong><\/strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Manchmal lohnt der Blick nach au\u00dfen, z.B. in die Niederlande. Mit der <a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/NiederlandeNet\/nl-wissen\/geschichte\/70er\/tomaat.html\"><em>Aktion Tomate (Aktie Tomaaat)<\/em><\/a> protestierten 1969 (!) junge Theaterleute gegen eine verkrustete Theaterstruktur, was in der Folge die niederl\u00e4ndische Kulturlandschaft insgesamt dauerhaft ver\u00e4ndert hat. F\u00fcr die vierj\u00e4hrigen Legislaturperioden legt ein Kunstplan die staatlichen F\u00f6rderungen f\u00fcr die \u00f6ffentlichen und zivilgesellschaftlichen Kulturinstitutionen und -organisationen fest. Nicht das f\u00fcr Kultur zust\u00e4ndige Ministerium oder eine staatliche Beh\u00f6rde bewerten die F\u00f6rderantr\u00e4ge und treffen die F\u00f6rderentscheidungen, sondern ein <em>Rat f\u00fcr die Kultur<\/em> aus Fachleuten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls alle vier Jahre wird die F\u00f6rderperiode evaluiert und unter Ber\u00fccksichtigung der Ergebnisse ein neuer Kunstplan aufgelegt. Mit seiner Umsetzung sind h\u00e4ufig Stiftungen und Fonds betraut (\u00bbF\u00f6rderung auf Arml\u00e4nge\u00ab). <a href=\"https:\/\/www.culturalpolicies.net\/database\/search-by-country\/country-profile\/category\/?id=28&amp;g1=4\">Gesetzlich ist das Verfahren, das vergleichbar auch in den Provinzen und Kommunen praktiziert wird, im Cultural Policy Act (1993) geregelt.<\/a> Dieses System hat zu einer Flexibilisierung, Diversifizierung, Transparenz und \u00d6ffnung der F\u00f6rderstrukturen gef\u00fchrt, die F\u00f6rderzug\u00e4nge der unterschiedlichen Kulturtr\u00e4ger weitgehend gleich- und Erbh\u00f6fe infrage gestellt. Obwohl bis zu 30 % der staatlichen Kulturmittel in den vergangenen F\u00f6rderperioden umgeschichtet worden sind, geht es nicht um maximale Flexibilit\u00e4t oder eine neoliberale Marktidee. Die Erfahrungen zeigen, dass auch die kulturelle Substanz des Landes nicht verloren hat; ganz im Gegenteil wird sie durch die permanente Anpassungsdynamik gest\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die skizzierte Konzeption folgt keinem additiven Kulturpolitikmodell, das an seine finanziellen und infrastrukturellen Grenzen kommt, auch nicht einem reduktiven Ansatz, der aufgrund begrenzter Mittel oder Einsparszenarien neuen Entwicklungen restriktiv begegnet oder sie ausschlie\u00dft. Vielmehr geht es um einen regelm\u00e4\u00dfig gef\u00fchrten Diskurs \u00fcber k\u00fcnstlerische und kulturelle Herausforderungen im Kontext gesellschaftlicher Prozesse, bei denen auch die Nachfrageseite und ver\u00e4nderte Kulturinteressen einbezogen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Modell privilegiert weder die \u00f6ffentlichen noch die freien Kulturtr\u00e4ger, die den gleichen Ma\u00dfst\u00e4ben von Qualit\u00e4t, Wirksamkeit und Effizienz unterliegen. Risiken und Verluste werden bewusst in Kauf genommen, m\u00fcssen aber fachlich begr\u00fcndet sein. Auf der anderen Seite werden mit einer transformierten F\u00f6rderkonzeption nachvollziehbare Verfahren und mehr Verteilungsgerechtigkeit erreicht. Die ihr innewohnende Dynamik bef\u00f6rdert zudem Ver\u00e4nderungsprozesse bei den Kulturangeboten und ihren Tr\u00e4gern. Denn: Wer Transformation ernst meint, muss auch die materiellen Grundlagen in den Blick nehmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong><strong>Elemente einer verteilungsgerechteren Kulturf\u00f6rderung<\/strong><\/strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Forderung nach Resilienz richtet sich vor allem an die F\u00f6rderinstitutionen und ihre F\u00f6rderarchitektur. Auch wenn das niederl\u00e4ndische System der Kulturfinanzierung in seiner G\u00e4nze nicht auf Deutschland \u00fcbertragen werden kann, so lassen sich doch&nbsp;zentrale Elemente im F\u00f6rderbereich umsetzen und finden sich in einigen Kommunen und L\u00e4ndern, bei \u00f6ffentlichen und privaten Stiftungen sowie den selbstverwalteten Kulturfonds auf Bundesebene, wenn auch bisher \u00fcberwiegend im Rahmen einer Projektf\u00f6rderung.&nbsp; Eine Neujustierung der Kulturf\u00f6rderung durch deutsche Kulturadministrationen erscheint also durchaus m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu geh\u00f6ren f\u00fcr Einrichtungen und k\u00fcnstlerische Kollektive vor allem eine verl\u00e4ssliche mehrj\u00e4hrige F\u00f6rderung, Festbetragsfinanzierungen, unabh\u00e4ngige fachliche Expertisen bei F\u00f6rderentscheidungen, mediatorische F\u00f6rderfonds, Kombif\u00f6rderungen durch Land und Kommune, vereinfachte Regeln f\u00fcr Antr\u00e4ge und Mittelverwendungen sowie \u2013 ganz wichtig &#8211; ein Vertrauensvorschuss (in den Niederlanden sind bis zu F\u00f6rderbetr\u00e4gen von 25.000 \u20ac keine Verwendungsnachweise erforderlich).<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Seite der Betroffenen bedeutet Resilienz: Diversifizierung der Angebotspaletten, unaufw\u00e4ndige und flexibel einsetzbare Veranstaltungsformate, kleinere und dezentrale Kulturorte, neue Vertriebswege und Vermarktung, Fortsetzung der Digitalstrategien, Diversit\u00e4ts- und Vermittlungsprogramme, gesellschaftsbezogene Kollaborationen und Vernetzungen, Koproduzieren mit anderen Ensembles und Einrichtungen, subsidi\u00e4re Dienstleistungen f\u00fcr Kulturverwaltungen, vor allem aber auch die St\u00e4rkung der spartenbezogenen und \u00fcbergreifenden Interessenvertretungen \u2013 denn ohne diese werden Ver\u00e4nderungen der F\u00f6rdersysteme nicht durchsetzbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p>50 Jahre nach der Gr\u00fcndung der ersten freien und soziokulturellen Initiativen d\u00fcrfte es an der Zeit sein, diesem Bereich mittelfristige Finanzierungsperspektiven zu er\u00f6ffnen. Das erfordern die erreichte Professionalit\u00e4t sowie der Generationenwechsel in den Einrichtungen, der nur gelingen wird, wenn verl\u00e4ssliche F\u00f6rderstrukturen die sozialen Standards und Gestaltungsm\u00f6glichkeiten sichern. Die Orientierung am gesetzlichen Mindestlohn wie jetzt im Entwurf des NRW- Kulturgesetzbuches f\u00fchrt in die falsche Richtung. Weiterhin auf die intrinsische Motivation der Kunst- und Kulturschaffenden zu setzen, wird nach den negativen und positiven Erfahrungen mit der Pandemie, den existenzgef\u00e4hrdenden Schlie\u00dfungen und den existenzsichernden Hilfspaketen, nicht ausreichen. Die zahlreichen privaten Theater- und Museumsgr\u00fcndungen im vorvergangenen Jahrhundert haben weniger Zeit gebraucht, um sogar den Ewigkeitsstatus \u00f6ffentlicher Einrichtungen zu erlangen. Wenn in Deutschland schon die Klimaschutzziele bis zum Jahr 2030 nicht erreicht werden: K\u00f6nnte nicht bis zu diesem Zeitpunkt zumindest eine nachhaltige Kulturf\u00f6rderung verwirklicht sein?<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br><strong>Autor<\/strong>en<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"325\" height=\"489\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/eichler.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1009\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/eichler.jpg 325w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/eichler-199x300.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Kurt Eichler <\/strong>ist Berater f\u00fcr Kulturpolitik und Kulturplanung und war bis Ende 2017 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor des Kulturbetriebe Dortmund.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurt Eichler<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1007,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1006","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Status quo ante oder transformierte Kulturf\u00f6rderung?Resilienz erfordert eine verteilungsgerechtere Kulturpolitik - Kulturpolitische Gesellschaft e.V.<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Kunst- und Kulturschaffende und die Institutionen wollen \u2013 wie auch andere gesellschaftliche Sektoren \u2013 in den gewohnten Arbeitsmodus zur\u00fcckkehren. 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