{"id":1073,"date":"2021-09-02T10:30:42","date_gmt":"2021-09-02T08:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/?p=1073"},"modified":"2021-09-02T10:30:44","modified_gmt":"2021-09-02T08:30:44","slug":"kopftuch-und-aldi-tuete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2021\/09\/02\/kopftuch-und-aldi-tuete\/","title":{"rendered":"Kopftuch und Aldi-T\u00fcte?<br> Berichterstattung im Einwanderungsland"},"content":{"rendered":"\n<p>75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat Deutschland wieder eine erstarkende rechtsradikale Bewegung. Eine rechtspopulistische Partei sitzt im Bundestag. Rechtextreme begehen Anschl\u00e4ge; Tote sind zu beklagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Darauf muss die gesamte Gesellschaft reagieren, Politik, Bildung, Sicherheitskr\u00e4fte. Um die weitere Ausbreitung rechten Gedankenguts einzud\u00e4mmen, sind vor allem die Medien gefragt, durch Aufkl\u00e4rung, faktenbasierte Berichte und Recherche gegenzusteuern. Doch das scheint nicht besonders gut zu funktionieren. Im Gegenteil: Rechtsgerichtete Organisationen \u2013 auch zahlenm\u00e4\u00dfig kleine Gruppen &#8211; sind lautstark und haben eine gro\u00dfe Reichweite.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hat mehrere Gr\u00fcnde. Ein Element sticht jedoch hervor: Soziale Medien erm\u00f6glichen eine dezentrale und extrem schnelle Kommunikation. <strong>Neue Narrative k\u00f6nnen sich durch die digitalen Kommunikationsabl\u00e4ufe sehr schnell weit verbreiten.<\/strong> Das gilt auch f\u00fcr rechtes Gedankengut, aber die traditionellen Medien setzen dem oft zu wenig entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist keine Frage der digitalen Technik. Alle Medienh\u00e4user haben inzwischen solide Social Media-Teams. Der Haken liegt woanders. In Zeiten des erstarkenden Rechtsextremismus ist es notwendig, auf ganzer Linie die Berichterstattung zu \u00fcberpr\u00fcfen. Diskriminierungsfreie Sprache und Bilder, die keine Stereotype reproduzieren, sowie eine klare Einordnung von rechtsextremen \u00c4u\u00dferungen sind notwendige Grundlagen einer modernen Medienarbeit und m\u00fcssten in einer vielf\u00e4ltigen Gesellschaft eigentlich selbstverst\u00e4ndlich sein. Doch hier hapert es.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die deutsche Gesellschaft ver\u00e4ndert sich. In weiten Teilen ist sie inzwischen multiethnisch, multikulturell und multireligi\u00f6s, vor allem in den St\u00e4dten und unter j\u00fcngeren Menschen<\/strong>. Ein Viertel aller Menschen in Deutschland kommt aus Einwandererfamilien. Diese Ver\u00e4nderungen sind in den Medien jedoch noch nicht angekommen. W\u00e4hrend die Gesellschaft bereits divers ist, hinkt die Berichterstattung jedoch hinterher und spiegelt die Realit\u00e4t nicht ausreichend oder nur verzerrt. G\u00e4ngige Stereotype \u2013 der \u201afrauenfeindliche Muslim\u2019, die \u201astille Asiatin\u2019 \u2013 werden oft nicht hinterfragt oder sogar weiter fortgetragen. Dies bef\u00f6rdert jedoch diskriminierende Haltungen gegen\u00fcber bestimmten Minderheiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionen sind in der Regel von <em>wei\u00dfen<\/em>, christlichen, heterosexuellen M\u00e4nnern gepr\u00e4gt; Themensetzung und Wortwahl spiegeln oft die Vorurteile dieser Medienschaffenden und grenzen dadurch Teile der Medienkonsument*innen aus. Solange Redaktionen nicht divers besetzt werden, f\u00e4llt es kaum auf, wenn etwa in Bildredaktionen immer wieder Stereotype reproduziert werden, wenn also beispielsweise zur Bebilderung eines Artikels \u00fcber Einwanderung ein typisches Foto \u00e0 la \u203aFrau mit Kopftuch und zwei Aldi-T\u00fcten\u2039 genommen wird, nicht aber das Foto einer afrodeutschen Wissenschaftlerin im Laborkittel oder eines t\u00fcrkischst\u00e4mmigen K\u00fcnstlers in seinem Atelier. Die Zementierung von Stereotypen bedeutet, dass Einwander*innen, ethnische und religi\u00f6se Minderheiten dauerhaft negativ konnotiert werden. Dies spielt den Rechten und Rechtsradikalen in die H\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit anderen Worten: <strong>Die \u00dcberpr\u00fcfung der eigenen Arbeit und Neuausrichtung der Medienh\u00e4user hin zu einer diskriminierungsfreien Berichterstattung, mit divers besetzten Redaktionen, ist eine notwendige Grundlage, um auch Rechtspopulisten Paroli bieten zu k\u00f6nnen.<\/strong> Hierzu braucht es kultur- und medienpolitische Debatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist kein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Seit zehn Jahren tr\u00e4gt der Verein <em>Neue deutsche Medienmacher*innen e.V. (NdM)<\/em> das Thema Diversit\u00e4t in deutsche Redaktionen hinein. Der NdM ist ein Zusammenschluss von Journalistinnen und Journalisten mit und ohne Migrationsgeschichte; sie f\u00fchren Medienprojekte durch und geben Tipps, Kritik und Denkanst\u00f6\u00dfe, um die Medienlandschaft und die Debatte dar\u00fcber diverser zu gestalten. So haben zum Beispiel die NdM ein Glossar entwickelt, <a href=\"https:\/\/www.vielfalt-mediathek.de\/material\/glossar-der-neuen-deutschen-medienmacher-formulierungshilfen-fuer-die-berichterstattung-im-einwanderungsland-stand-september-2017\">Formulierungshilfen f\u00fcr die Berichterstattung im Einwanderungsland<\/a>. NdM-Mitglieder gehen in Redaktionen und geben Formulierungstipps bez\u00fcglich einer nicht diskriminierenden Sprache. Die Reaktionen sind unterschiedlich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong> \u00bbDas konnte ich doch nicht wissen!\u00ab ist der h\u00e4ufigste Satz, den man zu h\u00f6ren bekommt,<\/strong> wenn Kolleg*innen in den Redaktionen darauf aufmerksam gemacht werden, dass ihre Sprache, ihre Fotos, ihre Berichterstattung bei Themen, die Migration betreffen, nicht angemessen ist. Aber ist es wirklich so \u2013 kann man das nicht wissen? Dass es einen Unterschied gibt zwischen Ausl\u00e4nderfeindlichkeit und Rassismus, dass die Worte \u203aFarbiger\u2039 und \u203aSchwarzer\u2039 nicht synonym sind? Dass das Bild einer kopftuchtragenden Frau nicht die beste Wahl ist, um einen Artikel \u00fcber Islamismus zu bebildern? Dass Afrika von V\u00f6lkern und nicht von St\u00e4mmen bewohnt wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, vielleicht ist das Wissen \u00fcber diese Dinge in der Mehrheitsgesellschaft \u2013 und damit in den Medien \u2013 noch nicht selbstverst\u00e4ndlich, aber das Interesse nimmt zu. Von personeller Diversity sind die meisten Redaktionen noch weit entfernt, doch viele Medienschaffende haben die Notwendigkeit erkannt, der diversen, multiethnischen und multireligi\u00f6sen Gesellschaft des heutigen Deutschland Rechnung zu tragen. Sie w\u00e4hlen neue Blickwinkel, nutzen andere Bilder und modifizieren ihre Sprache. F\u00fcr jene interessierten Reporter*innen gibt es praxisnahe Anleitungen, auf der <a href=\"http:\/\/www.neuemedienmacher.de\">Website der Neuen deutschen Medienmacher*innen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderer wichtiger Bereich ist die Nachwuchsf\u00f6rderung.<strong> Menschen mit Migrationsgeschichte sind in Medienberufen unterrepr\u00e4sentiert. <\/strong>Das kann damit zusammenh\u00e4ngen, dass Journalismus in den Herkunftsfamilien nicht als seri\u00f6ser Beruf gewertet wird, oder dass viele Menschen mit Migrationsgeschichte aus der Arbeiterschicht kommen, die wiederum weniger Journalisten stellt als das Bildungsb\u00fcrgertum. Es h\u00e4ngt aber auch damit zusammen, dass Redaktionsleiter*innen es migrantischen Volont\u00e4r*innen oft nicht zutrauen, die deutsche Sprache zu beherrschen oder innenpolitische Themen umfassend beurteilen zu k\u00f6nnen. Hinzu kommt, dass in der Medienwelt gute Kontakte wichtig sind, die Nachwuchsjournalist*innen aus Migranten- oder Arbeiterfamilien oft fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier setzen die NdM mit dem Mentorenprojekt an: Junge Nachwuchsjournalist*innen aus Migrantenfamilien werden als Mentees mit einem erfahrenen Journalisten zusammengebracht. Der Mentor bzw. die Mentorin sind oft bekannte Medienleute in einflussreichen Positionen. Durch diese Kombination soll dem Nachwuchs der Weg in die Berufswelt leichter gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder <em>wei\u00dfe<\/em> deutsche Journalist kann ebenfalls reflektiert schreiben, ohne diskriminierende Sprache oder inad\u00e4quate Bebilderung zu benutzen. Dennoch sollten die Redaktionen vielf\u00e4ltiger werden: zum einen, um die multiethnische, multikulturelle und multireligi\u00f6se Bev\u00f6lkerung Deutschlands zu repr\u00e4sentieren, und zum anderen, damit die Redakteur*innen eine Vielzahl von Themen und Blickwinkel mitbringen, die eine Bereicherung der oft eindimensionalen Presselandschaft bedeuten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 11. Mai 2020 ver\u00f6ffentlichten die NdM eine Studie, die gemeinsam mit der TH K\u00f6ln und der Google News Initiative erstellt wurde: \u00bb<a href=\"https:\/\/www.neuemedienmacher.de\/diversity-im-journalismus-bericht\/\">Diversity im deutschen Journalismus<\/a>: Viel Wille, kein Weg\u00ab. In dieser Untersuchung wurde zum ersten Mal erhoben, wie viele Chefredakteur*innen hierzulande einen Migrationshintergrund haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis:<strong> Es sind sechs Prozent. 118 von 126 befragten Chefredakteur*innen der reichweitenst\u00e4rksten Medien sind Deutsche ohne Migrationshintergrund. <\/strong>Von den sechs Chefs und zwei Chefinnen, die mindestens einen nicht-deutschen Elternteil haben, besitzen alle Wurzeln in den EU-Mitgliedsstaaten, die H\u00e4lfte davon sind Nachbarl\u00e4nder Deutschlands. Besonders diskriminierte Gruppen sind hier \u00fcberhaupt nicht vertreten \u2013 kein Chefredakteur und keine Chefredakteurin, der oder die schwarz ist, aus einer muslimisch gepr\u00e4gten Familie oder einer den gr\u00f6\u00dften Einwanderergruppen (t\u00fcrkisch, polnisch, russischsprachig) stammt. Nach immerhin sechs Jahrzehnten Arbeitsmigration aus den Mittelmeerstaaten und mehr als vier Jahrzehnten Fluchtmigration nach Deutschland spricht dies eine deutliche Sprache. <\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Drittel der befragten Chefredakteure sind bereit, ihre Redaktionen vielf\u00e4ltiger zu besetzen und sehen auch den Nutzen. Konkrete Programme und F\u00f6rderungen von Nachwuchs sind jedoch kaum vorhanden, geschweige denn Quoten. Doch ohne klare Zielvorgaben bleiben deutsche Redaktionen eine geschlossene Gesellschaft. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Communities eingewanderter Menschen sind gro\u00dfe Zielgruppen; sie sollten als Publikum mitgedacht werden. Diversit\u00e4t im Programm bzw. der Publikation kann die Reichweite und Auflage steigern. Das hei\u00dft: Vielfalt muss Chefsache werden. Entscheider*innen und Personalverantwortliche m\u00fcssen eine Strategie zur Gewinnung von Personal mit Einwanderungsgeschichte erarbeiten. Rekrutierungsprozesse m\u00fcssen ver\u00e4ndert, Bewerber*innen of Color proaktiv angesprochen werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist nicht nur deswegen wichtig, damit ethnische oder religi\u00f6se Minderheiten in Ruhe die Zeitung lesen oder Nachrichten schauen k\u00f6nnen, ohne durch die Art der Berichterstattung diskriminiert zu werden, sondern ein sorgf\u00e4ltiger Umgang mit diesen Themen kommt s\u00e4mtlichen Medienkonsumenten zunutze, da alle Nuancen der ver\u00e4nderten, diversen Gesellschaft besser gespiegelt werden. Das hei\u00dft, es werden nicht mehr elementare Teile der Bev\u00f6lkerung in den Medien verzerrt wiedergegeben oder ganz ausgeblendet; somit hat die Gesamtheit der Mediennutzer ein genaueres, umfassenderes Bild der Realit\u00e4t. Dies tr\u00e4gt wesentlich zu einer qualitativ hochwertigen und verantwortungsbewussten Berichterstattung bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Medien haben Verantwortung f\u00fcr den sozialen Frieden. Die Gesellschaft ver\u00e4ndert sich, rechtsradikale Meinungen finden Zulauf, und die Medien m\u00fcssen diese Ver\u00e4nderung auffangen und reflektieren, aktuelle Debatten aufgreifen sowie neutral und unvoreingenommen dar\u00fcber berichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt jedoch ein Missverst\u00e4ndnis bez\u00fcglich der Neutralit\u00e4t der Medien: <strong>Neutral zu sein bedeutet, unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen zu lassen, aber diese Meinungen m\u00fcssen eingeordnet werden. <\/strong>Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit \u2013 also Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, anti-islamischer Rassismus etc. \u2013 muss klar benannt und im Kontext des Grundgesetzes und der Menschenrechte bewertet werden. Das hei\u00dft, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sind keine Meinungen unter vielen, sondern stellen eine Bedrohung ganzer Menschengruppen und auch unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung dar. Deutsche Medienh\u00e4user m\u00fcssen differenziert \u00fcber die vielf\u00e4ltige Gesellschaft berichten und auch die Gefahr, die von rechten Gruppen ausgeht, klar benennen. Alles andere w\u00e4re verantwortungslos.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieser Beitrag ist bereits in der Ausgabe 169 der <strong>Kulturpolitischen Mitteilungen<\/strong> erschienen. <a href=\"https:\/\/kupoge.de\/produkt\/heft-169-%e2%80%a2-ii-2020-kulturpolitik-und-rechtspopulismus\/\">Sie kann hier erworben werden.<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br><strong>Autor<\/strong>in<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/SP-NDM-Mysorekar-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1074\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/SP-NDM-Mysorekar-683x1024.jpg 683w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/SP-NDM-Mysorekar-200x300.jpg 200w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/SP-NDM-Mysorekar-768x1151.jpg 768w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/SP-NDM-Mysorekar-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/SP-NDM-Mysorekar-1367x2048.jpg 1367w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/SP-NDM-Mysorekar-1200x1798.jpg 1200w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/SP-NDM-Mysorekar-1980x2967.jpg 1980w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/SP-NDM-Mysorekar-scaled.jpg 1708w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption>(c) Brigitta Leber<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Sheila Mysorekar<\/strong> ist Vorsitzende der <a href=\"https:\/\/neuedeutsche.org\/\">Neuen Deutschen Organisationen<\/a>. Die <strong>ndo<\/strong> sind ein bundesweites Netzwerk aus rund&nbsp;140&nbsp;postmigrantischen Vereinen, Organisationen und Projekten. Sie ist au\u00dferdem im Vorstand der <em>Neue deutsche Medienmacher*innen<\/em> (und war langj\u00e4hrige Vorsitzende des Vereins).<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>NdM<\/strong> sind eine Organisation von Journalisten*innen und Medienmacher*innen mit und ohne Migrationsgeschichte. <\/p>\n\n\n\n<p>Sheila Mysorekar ist indodeutsche Rheinl\u00e4nderin, Journalistin und lebt in K\u00f6ln. Sie arbeitet als Beraterin f\u00fcr konfliktsensiblen Journalismus und Medien in Post-Konflikt-Staaten bei der Deutschen Welle Akademie und bildet Medienschaffende in Konfliktl\u00e4ndern aus, unter anderem in Libyen, Libanon und dem S\u00fcdsudan. Ihr Twtteraccout hei\u00dft <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MysorekarSheila\">@MysorekarSheila<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><br><br><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sheila Mysorekar<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1075,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1073","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kopftuch und Aldi-T\u00fcte? Berichterstattung im Einwanderungsland - Kulturpolitische Gesellschaft e.V.<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Solange Redaktionen nicht divers besetzt werden, f\u00e4llt es kaum auf, wenn etwa in Bildredaktionen immer wieder Stereotype reproduziert werden, wenn also beispielsweise zur Bebilderung eines Artikels \u00fcber Einwanderung ein typisches Foto \u00e0 la \u203aFrau mit Kopftuch und zwei Aldi-T\u00fcten\u2039 genommen wird, nicht aber das Foto einer afrodeutschen Wissenschaftlerin im Laborkittel oder eines t\u00fcrkischst\u00e4mmigen K\u00fcnstlers in seinem Atelier.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2021\/09\/02\/kopftuch-und-aldi-tuete\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kopftuch und Aldi-T\u00fcte\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sheila Mysorekar\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2021\/09\/02\/kopftuch-und-aldi-tuete\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kulturpolitische Gesellschaft e.V.\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-09-02T08:30:42+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-09-02T08:30:44+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/pexels-rfstudio-3819770-scaled-e1630419513397.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1707\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1216\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"m39a\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:title\" content=\"Kopftuch und Aldi-T\u00fcte\" \/>\n<meta name=\"twitter:description\" content=\"Sheila Mysorekar\" \/>\n<meta name=\"twitter:image\" content=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/pexels-rfstudio-3819770-scaled-e1630419513397.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"m39a\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2021\\\/09\\\/02\\\/kopftuch-und-aldi-tuete\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2021\\\/09\\\/02\\\/kopftuch-und-aldi-tuete\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"m39a\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/cffe05354738d9b4a970fa18adc92aff\"},\"headline\":\"Kopftuch und Aldi-T\u00fcte? 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