{"id":1173,"date":"2022-03-01T13:15:49","date_gmt":"2022-03-01T12:15:49","guid":{"rendered":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/?p=1173"},"modified":"2024-02-14T11:20:50","modified_gmt":"2024-02-14T10:20:50","slug":"arpagaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/","title":{"rendered":"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis"},"content":{"rendered":"\n<p>Wer soll Ihrer Meinung nach ein Theater leiten: ein violetter Oktopus oder ein wei\u00dfes Pferd? Am Ende dieses Textes finden Sie eine Antwort. M\u00f6glicherweise.<\/p>\n\n\n\n<p>2021 ging in den deutschsprachigen Theatern immer mal wieder eine T\u00fcre auf, aus der ein Mensch aus den Tiefen des Betriebs in die \u00d6ffentlichkeit trat, manchmal vielstimmig orchestriert von einem \u00bbSkandal\u00ab: Zum Beispiel ein Intendant mit schwerwiegenden Vorw\u00fcrfen von Machtmissbrauch und sexueller Bel\u00e4stigung im Gep\u00e4ck, oder ein Schauspieler, der f\u00fcr sich beschlossen hatte, nicht mehr in einem strukturell rassistischen System Stadttheater funktionieren zu wollen. Manchmal \u00f6ffnete sich diese Back Door auch blo\u00df, um sich gleich wieder zu schlie\u00dfen, nachdem die theaterinteressierte \u00d6ffentlichkeit einen kurzen Blick auf das Innenleben des Betriebs werfen konnte, in dem Stimmen laut und nachdr\u00fccklich auf Machtmissbrauch, disfunktionale Kommunikation und mangelnden Schutz von Integrit\u00e4t der Mitarbeitenden hingewiesen hatten. Wir reden vom Ex-Volksb\u00fchnen-Intendanten Klaus D\u00f6rr, vom Schauspieler Ron Iyamu, von der Ikone des postmigrantischen Theaters und Intendantin des Gorki Theaters Shermin Langhoff. Und mit ihnen von Vorf\u00e4llen in Berlin, D\u00fcsseldorf oder Karlsruhe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die so genannten \u00bbSkandale\u00ab&nbsp;haben vor allem etwas geschafft: zu verschleiern, dass eigentlich niemand von ihnen \u00fcberrascht war. Sie zeigen in der Analyse vor allem eines: einen un\u00fcberwindbaren Graben zwischen einer Leitung und den Mitarbeitenden, die sich zusammenschliessen, um Missst\u00e4nde in der F\u00fchrung und Etablierung einer Betriebskultur aufzuzeigen. Durch die T\u00fcren ausgeschleudert werden Einzelpersonen; entweder, weil sie in der Leitung nicht mehr tragbar sind (wie D\u00f6rr), oder weil sie als Arbeitnehmer*innen beschlie\u00dfen, nicht mehr Teil solcher Strukturen sein zu wollen (wie Iyamu). Doch w\u00e4hrend K\u00fcnstler*innen, Theatermitarbeitende, Journalist*innen und Wissenschaftler*innen seit Jahren Reformbedarf und Transformationsdringlichkeit des deutschsprachigen Stadttheaters aufzeigen, bleibt dieses wider besseren Wissens eine zum Verzweifeln z\u00e4he Institution; <em>wei\u00df<\/em>, b\u00fcrgerlich und m\u00e4nnlich dominiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn \u00bbder Fisch vom Kopf her stinkt\u00ab, wie im Theater so oft und gerne gesagt wird, macht es dann Sinn, die Transformation auch von der Spitze des Organigramms aus zu denken? Neue Intendanzmodelle lassen das vermuten. Gr\u00f6\u00dfere und kleinere H\u00e4user treten mit Co-Leitungen an, die insbesondere in der Schweiz, dem Land, das ebenfalls von einer 7-k\u00f6pfigen Exekutive gef\u00fchrt wird, kulturpolitisch mit grossem Elan installiert werden: das Neumarkt Z\u00fcrich wird seit 2019 von einem weiblichen Dreier-Direktorium geleitet, auch das Theaterhaus Gessnerallee ist mit einer weiblichen Dreier-Leitung gestartet, dasselbe hat das Schlachthaus Bern ab Sommer 2022 vor. Das Schauspielhaus Z\u00fcrich operiert seit 2019 mit einer m\u00e4nnlichen Doppelspitze, und die Leitung Schauspiel vom Theater Basel liegt seit 2020 in den H\u00e4nden eines Vierer-Direktoriums, das seinem Schauspiel-Ensemble erweiterte Kompetenzen in der Programmation und bei k\u00fcnstlerischen Entscheidungen einr\u00e4umt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mehr als Symbolpolitik?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Doch sind Co-Leitungen mehr als blo\u00dfe Symbolpolitik und effizientere Arbeitsteilung bei dem immensen Workload, der f\u00fcr eine Theaterdirektion anf\u00e4llt? Wie ver\u00e4ndern sich die Strukturen tats\u00e4chlich und erwirken Transparenz, reale Diversifizierung auf allen Ebenen des Betriebs und eine ausgeglichenere Verteilung von Entscheidungsgewalt?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hier lohnt es sich, den Blick im Organigramm nach unten zu richten und den Bewegungsmelder einzuschalten. Wer die kollektive Agency von Mitarbeitenden mitschneiden m\u00f6chte, braucht Seismografen und Taschenlampe, denn viele institutionstransformierende Initiativen, Projekte und Verbindungen laufen unter dem Radar einer Leitung. Es lohnt sich, genau hinzuschauen: Wie arbeiten Kolleg*innen an der Transformation ihrer Organisation mit: kollaborativ, eigeninitiativ, informell, anti-patriarchal, diskriminierungskritisch, queer, partikular, konspirativ, feiernd, elaborierend, aktivistisch, empathisch, verbindend, progressiv\u2026?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht hilft es hier auch, in einem schnellen Gedankentest den Begriff des (m\u00e4nnlichen, wei\u00dfen) \u00bbIntendanten\u00ab, <a href=\"https:\/\/www.dwds.de\/wb\/Intendant\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">der sich auf ungekl\u00e4rte Weise aus franz\u00f6sischen und deutschen Milit\u00e4r- und Verwaltungszusammenh\u00e4ngen in den Bereich der Kunst geschmuggelt hat und in erster Linie Durchsetzung und Direktive meint<\/a> (und im absolutistischen Frankreich sogar \u00bbSteuereintreiber\u00ab), mit dem Begriff der \u00bbAutor*in\u00ab&nbsp;zu ersetzen. Autor*innen einer Institution sind diejenigen Akteur*innen, die diese schaffen, sch\u00f6pfen, gestalten \u2013 und damit zu Urheber*innen eines produktiven Zusammenhangs werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir n\u00e4mlich eine Institution nicht als eine in Stein gemei\u00dfelte Struktur, sondern als eine von diversen Akteur*innen betriebene stetige Praxis begreifen, l\u00e4sst sich die Frage nach ihrer Autor*innenschaft stellen: Wer betreibt diese instituierende Praxis, wer ist also der*die Produzent*in der Institution, wer arbeitet an ihrer Ver\u00e4nderbarkeit, wer gestaltet sie mit welchen k\u00fcnstlerisch-kritischen Intentionen? Was, wenn die diversen Akteur*innen eines Theaters die Institution genauso als Werk-in-progress begreifen wie eine Inszenierung oder ihre k\u00fcnstlerische Theaterpraxis generell? Wenn \u00bbTheater machen\u00ab und \u00bbInstitutionen machen\u00ab keine getrennten Angelegenheiten sind, sondern zum gleichen T\u00e4tigkeitsfeld geh\u00f6ren: der Gestaltung eines k\u00fcnstlerischen Produktionszusammenhangs? Hier wird es Zeit f\u00fcr ein, frei nach Leslie A. Fiedler, \u00bbcross the borders, close the gaps\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Theater produziert nicht nur Werke f\u00fcr ein Publikum, sondern auch Kommunikationsstrukturen und Verh\u00e4ltnisse des sich-gegenseitig-aufeinander-Beziehens, des sich-Zeigens, sich-ausgesetzt-Seins, die als politisch zu begreifen sind, weil sie auf die Lebensbedingungen, Fertigkeiten, Potentiale und die psychische Disposition der Mitarbeitenden einer Organisation zur\u00fcckwirken. In diesem Sinne wird der Betrieb zu einem binnenpolitischen Raum, in dem sich diejenigen bewegen und ihn gestalten, die sich als seine \u00bbAutor*innen\u00ab begreifen, zu einem \u00bb<a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-grammatik-verandern\">Raum mit \u00d6ffentlichkeitsstruktur<\/a>\u00ab (Paolo Virno), der beansprucht, was fr\u00fcher dem Feld der Politik vorbehalten war: das Verhandeln der Bedingungen der Zusammenarbeit und des betrieblichen Zusammenlebens.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbInstitutionelle Autor*innen\u00ab agieren innerhalb einer Organisation als Doppelagent*innen: Sie sind meist als ausgebildete professionelle Theaterschaffende aus den Bereichen Schauspiel, Regie, Dramaturgie oder Kulturmanagement angestellt \u2013&nbsp;gleichzeitig \u00fcbernehmen sie informell h\u00e4ufig institutionstransformative Aufgaben. Damit gemeint sind T\u00e4tigkeiten, die nicht nur einen kritischen Diskurs \u00fcber die Verfasstheit einer Institution etablieren und aufrechterhalten, sondern auch in der Verschr\u00e4nkung von strukturellen Ma\u00dfnahmen und k\u00fcnstlerischen Praxen institutionelle Ver\u00e4nderungen prozessieren. F\u00fcr diese T\u00e4tigkeiten gibt es bis anhin weder Berufsbezeichnungen und noch finanzierte Positionen, sie bewegen sich fluide zwischen k\u00fcnstlerischer und organisatorischer Praxis und sind in einem traditionellen Organigramm nicht lokalisierbar. Trotzdem finden in Theatern gegenw\u00e4rtig zahlreiche kollaborative, institutionstransformierende Prozesse statt, die diverse Themen, Ziele und Auspr\u00e4gungsformen haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein Beispiel: Schauspielhaus Z\u00fcrich&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Fokus Schauspielhaus Z\u00fcrich: Dort zeigen sich zurzeit verschiedene Formen einer m\u00f6glichen \u00bbinstitutionellen Autor*innenschaft\u00ab. Mit der Intendanz von Stemann\/von Blomberg hat 2019 am Schauspielhaus Z\u00fcrich das Projekt eines Theaters begonnen, das Diskriminierungen jeglicher Art entgegenarbeiten und gesch\u00fctzte R\u00e4ume f\u00fcr k\u00fcnstlerische Entfaltung jenseits traditioneller Machtverh\u00e4ltnisse schaffen m\u00f6chte. Ein solches Projekt, das die Betriebskultur und -struktur von Grund auf mit neuen Pr\u00e4missen unterlegt und ideell durchdringt, ist langfristig angelegt und muss auf vielen Ebenen stattfinden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Einige der transformativen Ziele des Hauses bed\u00fcrfen direktiver struktureller Massnahmen: Die Zug\u00e4nglichkeit f\u00fcr alle K\u00f6rper zu Positionen, Strukturen und R\u00e4umen der Institution kann zum Beispiel <em>top down<\/em> \u00fcber eine diskriminierungssensible Einstellungs- und Lohnpolitik, eine fest angestellte Diversit\u00e4tsagentin, Anpassungen in der Infrastruktur, neue Standards in der Kommunikation und weitere Strategien, die Ungleichheiten aller Art auffangen, vorangetrieben werden. Institutionelle Autor*innen interessiert hingegen, wie diskriminierungssensible Strategien von den Mitarbeitenden selbst initiiert, praktiziert und vergr\u00f6ssert werden und <em>bottom up<\/em> in eine Institution hineinwachsen k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Alle hier skizzierten Vorst\u00f6\u00dfe, Projekte und Versuche am Schauspielhaus zeichnet aus, dass sie eigeninitiativ und informell sind, sie entstehen jenseits der offiziell vereinbarten Aufgaben der Mitarbeitenden im Betrieb und au\u00dferhalb von Sitzungsstrukturen. Sie sind oft abteilungs\u00fcbergreifend und kollaborativ organisiert. Einige der Bewegungen diffundieren noch nicht in die Gesamtstruktur des Hauses, erobern sich aber st\u00e4ndig mehr Raum. Ein paar Beispiele:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>*Eine Kost\u00fcmassistentin treibt die Dekolonisierung des Kost\u00fcmfundus voran und durchforstet die Kost\u00fcmteile nach tradierten kolonialen, rassifizierten Stereotypen, katalogisiert Bleibendes und entsorgt \u00dcberkommenes.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>*Die f\u00fcnf festangestellten Produktionassistent*innen haben ein Manifest verfasst, in dem sie nicht nur ihre Aufgaben neu definieren und ihre Grenzen markieren, sondern sich auch von der traditionellen Rolle als Dienstleistende der Regie&nbsp;verabschieden. Das Manifest ist f\u00fcr Probenprozesse am Haus mittlerweile bindend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>*Produktionen mit sensiblen Themen, die sich um Intimit\u00e4t, Sex, Machtmissbrauch und K\u00f6rperbilder drehen oder auf der Zusammenarbeit mit nicht-professionellen Spieler*innen basieren, erhalten nun auf Initiative der Dramaturgie eine Begleitung durch diskriminierungssensible Coaches und\/oder eine*n Intimacy Coordinator, die*der verantwortlich ist f\u00fcr die Schaffung eines diskriminierungsarmen Probenraums. So werden Produktionen nicht nur k\u00f6rpersensitiv begleitet, sondern auch der hausinterne Diskurs \u00fcber die Themen Safer Spaces und Consent, Verletzlichkeit und Vertrauen abteilungs\u00fcbergreifend vertieft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>*Eine Gruppe von Dramaturg*innen, Assistent*innen und Ensemblemitgliedern erarbeitet zur Zeit eine \u00bbPraxis der F\u00fcrsorge\u00ab, ein kollaboratives Projekt, das sich zum Ziel setzt, f\u00fcr die Mitarbeitenden des Hauses ein B\u00fcndel von&nbsp;Strategien zu entwickeln, die einen bewussten und sorgsamen Umgang mit unterschiedlichen K\u00f6rpern, anti-diskriminatorisches Sprechen und machsensitives Handeln im Betrieb nachhaltig verankern. Sie fragen, wie Praktiken der F\u00fcrsorge alle K\u00f6rper mitdenken und ihrer Verletzlichkeit und Gef\u00e4hrdung durch Krankheit, Ersch\u00f6pfung und Diskriminierung gerecht werden k\u00f6nnen; wie sich ein sorgsames Sprechen in Arbeitssituationen \u2013 zum Beispiel in Proben, Sitzungen, im Austausch mit dem Publikum \u2013 an einem Haus etablieren kann. Wie aktiv ein Selbst-Bewusstsein f\u00fcr das eigene Handeln, die eigenen Grenzen, das eigene Sprechen und das der anderen entwickelt und in Proben- und Arbeitssituationen Consent hergestellt und abgelehnt wird. Wie Mitarbeitende eine gegenseitige Sorgfaltspflicht wahrnehmen k\u00f6nnen. Das Team bietet R\u00e4ume f\u00fcr Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen und entwickelt ein regelm\u00e4ssiges Angebot an \u00dcbungen, Trainings und Tools f\u00fcr den Berufsalltag.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In all diesen Projekten wird eine \u00bbinstitutionelle Autor*innenschaft\u00ab sichtbar, die ein Theater als Organisation als ver\u00e4nderbar begreift und im R\u00fcckgriff auf tradierte Strukturen kritisch beleuchtet und transformiert. So wirken die Initiativen auf Produktions- und Kommunikationsstrukturen ein, denken Repr\u00e4sentationspolitiken mit \u2013 und pr\u00e4gen eine neue Kultur des Produzierens und Zusammenarbeitens am Theater. Der Begriff der \u00bbinstitutionellen Autor*innenschaft\u00ab&nbsp;er\u00f6ffnet demnach ein neues Terrain innerhalb der Institution (und der konkreten Organisation), den es auszuloten gilt. Mit ihm treten die Mitarbeitenden eines Theaters auf neue Weise in die Sichtbarkeit. Indem sie Handlungsmacht auf institutioneller Ebene erlangen, Prozesse initiieren und gestalten und ihre Potentiale besser aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen, ver\u00e4ndern sich ihr Status und ihre Handlungsf\u00e4higkeit in einer Organisation und damit traditionelle Berufsbilder. Das B\u00fcndel dieser institutionstransformierenden Prozesse steht f\u00fcr ein emanzipatorisches Theater, das es, wie alles am Theater, kollaborativ zu erproben und nachhaltig in der entlohnten Arbeitszeit zu verankern gilt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und weil es wichtig ist, steht es am Ende: Ohne Geld und ohne Zeit gibt es keine institutionstransformierenden und emanzipatorischen Vorg\u00e4nge \u2013 egal, auf welcher Ebene eines Betriebs sie stattfinden. Nur wenn Praxen des Instituierens, wie auch immer sie aussehen und wo auch immer sie stattfinden, Teil der Berufsbilder am Theater und anerkannter Teil vertraglich vereinbarter Aufgaben werden, kann \u00bbinstitutionelle Autor*innenschaft\u00ab&nbsp;tradierbares Wissen generieren und nachhaltig wirksam und sichtbar sein.&nbsp;<br>Darum ist dieser Text ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr den Oktopus statt f\u00fcr das wei\u00dfe Pferd, auf dem ein meist m\u00e4nnlicher Ritter-Intendant die Z\u00fcgel straff in der Hand h\u00e4lt. F\u00fcr den Oktopus, bei dem der eine Arm vielleicht nicht wei\u00df, was der andere macht, einen <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/im-wendekreis-des-kraken-420805617767\">violetten Oktopus, wie er seit Antritt der neuen Leitung als Maskottchen in der Z\u00fcrcher Gessnerallee lebt<\/a>. Und damit ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine Institution, die in ihrem Kopf Platz f\u00fcr neun Gehirne hat und viele Arme braucht, um mit der Wirklichkeit ihrer Mitarbeitenden in Ber\u00fchrung zu kommen. Theater ist ein wildes Tier mit mehr als einem pulsierenden Herzen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Autorin<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Apargaus-\u00a9-Perspektiven-SDBB-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1174\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Apargaus-\u00a9-Perspektiven-SDBB-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Apargaus-\u00a9-Perspektiven-SDBB-225x300.jpg 225w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Apargaus-\u00a9-Perspektiven-SDBB-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Apargaus-\u00a9-Perspektiven-SDBB-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Apargaus-\u00a9-Perspektiven-SDBB-1200x1600.jpg 1200w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Apargaus-\u00a9-Perspektiven-SDBB-1980x2640.jpg 1980w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Apargaus-\u00a9-Perspektiven-SDBB-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption>Foto: Perspektiven SDDB<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"990\" height=\"557\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2020-07-03-bkm-neustart-kultur-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-494\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2020-07-03-bkm-neustart-kultur-1.jpg 990w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2020-07-03-bkm-neustart-kultur-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2020-07-03-bkm-neustart-kultur-1-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 990px) 100vw, 990px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Fadrina Arpagaus<\/strong>, geboren in Z\u00fcrich, studierte Germanistik und Philosophie in Z\u00fcrich und Berlin und schloss mit einem Master of Arts ab. Sie war als Dramaturgin u.a. am Theater Basel, am Theater Neumarkt Z\u00fcrich und am Konzert Theater Bern engagiert und leitete mehrere Jahre das Programm der Z\u00fcrcher Kulturinstitution \u00bbKarl der Grosse\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Spielzeit 2019\/20 ist Fadrina Arpagaus Teil des Dramaturgie-Teams am Schauspielhaus Z\u00fcrich. Sie ist zudem Dozentin an der Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste und co-leitet den \u00bbDramenprozessor\u00ab, das Schweizer F\u00f6rderprogramm f\u00fcr junge Dramatiker*innen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fadrina Arpagaus<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1175,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[15,14,7,9,13],"class_list":["post-1173","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-arpagaus","tag-culturalleadership","tag-kulturpolitik","tag-neuerelevanz","tag-theater"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis - Kulturpolitische Gesellschaft e.V.<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wer soll Ihrer Meinung nach ein Theater leiten: ein violetter Oktopus oder ein wei\u00dfes Pferd? Am Ende dieses Textes finden Sie eine Antwort. M\u00f6glicherweise.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Fadrina Arpagaus\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kulturpolitische Gesellschaft e.V.\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-03-01T12:15:49+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-02-14T10:20:50+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1830\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"m39a\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:title\" content=\"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis\" \/>\n<meta name=\"twitter:description\" content=\"Fadrina Arpagaus\" \/>\n<meta name=\"twitter:image\" content=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"m39a\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"m39a\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/cffe05354738d9b4a970fa18adc92aff\"},\"headline\":\"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis\",\"datePublished\":\"2022-03-01T12:15:49+00:00\",\"dateModified\":\"2024-02-14T10:20:50+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/\"},\"wordCount\":2026,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg\",\"keywords\":[\"arpagaus\",\"culturalleadership\",\"Kulturpolitik\",\"neueRelevanz\",\"theater\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/\",\"name\":\"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis - Kulturpolitische Gesellschaft e.V.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg\",\"datePublished\":\"2022-03-01T12:15:49+00:00\",\"dateModified\":\"2024-02-14T10:20:50+00:00\",\"description\":\"Wer soll Ihrer Meinung nach ein Theater leiten: ein violetter Oktopus oder ein wei\u00dfes Pferd? Am Ende dieses Textes finden Sie eine Antwort. M\u00f6glicherweise.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/03\\\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg\",\"width\":2560,\"height\":1830,\"caption\":\"Bild: Anni Roenkae\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2022\\\/03\\\/01\\\/arpagaus\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/\",\"name\":\"Kulturpolitische Gesellschaft e.V.\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#organization\",\"name\":\"Kulturpolitische Gesellschaft e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/11\\\/cropped-kupoge-logo.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/11\\\/cropped-kupoge-logo.png\",\"width\":503,\"height\":63,\"caption\":\"Kulturpolitische Gesellschaft e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/cffe05354738d9b4a970fa18adc92aff\",\"name\":\"m39a\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4b4873431efea09c8f10a0eaa0ef2e3d25faf7ec4c9bc4e05370edd482901db2?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4b4873431efea09c8f10a0eaa0ef2e3d25faf7ec4c9bc4e05370edd482901db2?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4b4873431efea09c8f10a0eaa0ef2e3d25faf7ec4c9bc4e05370edd482901db2?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"m39a\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/author\\\/m39a\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis - Kulturpolitische Gesellschaft e.V.","description":"Wer soll Ihrer Meinung nach ein Theater leiten: ein violetter Oktopus oder ein wei\u00dfes Pferd? Am Ende dieses Textes finden Sie eine Antwort. M\u00f6glicherweise.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis","og_description":"Fadrina Arpagaus","og_url":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/","og_site_name":"Kulturpolitische Gesellschaft e.V.","article_published_time":"2022-03-01T12:15:49+00:00","article_modified_time":"2024-02-14T10:20:50+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":1830,"url":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"m39a","twitter_card":"summary_large_image","twitter_title":"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis","twitter_description":"Fadrina Arpagaus","twitter_image":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg","twitter_misc":{"Verfasst von":"m39a","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/"},"author":{"name":"m39a","@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/#\/schema\/person\/cffe05354738d9b4a970fa18adc92aff"},"headline":"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis","datePublished":"2022-03-01T12:15:49+00:00","dateModified":"2024-02-14T10:20:50+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/"},"wordCount":2026,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg","keywords":["arpagaus","culturalleadership","Kulturpolitik","neueRelevanz","theater"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/","url":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/","name":"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis - Kulturpolitische Gesellschaft e.V.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg","datePublished":"2022-03-01T12:15:49+00:00","dateModified":"2024-02-14T10:20:50+00:00","description":"Wer soll Ihrer Meinung nach ein Theater leiten: ein violetter Oktopus oder ein wei\u00dfes Pferd? Am Ende dieses Textes finden Sie eine Antwort. M\u00f6glicherweise.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/#primaryimage","url":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg","contentUrl":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg","width":2560,"height":1830,"caption":"Bild: Anni Roenkae"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/01\/arpagaus\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"#Do-it-ourselves \u2013 Institutionen machen als k\u00fcnstlerische Praxis"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/#website","url":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/","name":"Kulturpolitische Gesellschaft e.V.","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/#organization","name":"Kulturpolitische Gesellschaft e.V.","url":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/cropped-kupoge-logo.png","contentUrl":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/cropped-kupoge-logo.png","width":503,"height":63,"caption":"Kulturpolitische Gesellschaft e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/#\/schema\/person\/cffe05354738d9b4a970fa18adc92aff","name":"m39a","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4b4873431efea09c8f10a0eaa0ef2e3d25faf7ec4c9bc4e05370edd482901db2?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4b4873431efea09c8f10a0eaa0ef2e3d25faf7ec4c9bc4e05370edd482901db2?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4b4873431efea09c8f10a0eaa0ef2e3d25faf7ec4c9bc4e05370edd482901db2?s=96&d=mm&r=g","caption":"m39a"},"sameAs":["https:\/\/kupoge.de\/blog"],"url":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/author\/m39a\/"}]}},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203.jpg",2560,1830,false],"thumbnail":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203-300x214.jpg",300,214,true],"medium_large":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203-768x549.jpg",580,415,true],"large":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203-1024x732.jpg",580,415,true],"1536x1536":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203-1536x1098.jpg",1536,1098,true],"2048x2048":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203-2048x1464.jpg",2048,1464,true],"post-thumbnail":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203-1200x858.jpg",1200,858,true],"twentytwenty-fullscreen":["https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Beitragsbild-c-Anni-Roenkae-scaled-e1646126286203-1980x1415.jpg",1980,1415,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"m39a","author_link":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/author\/m39a\/"},"uagb_comment_info":17,"uagb_excerpt":"Fadrina Arpagaus","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1173"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1183,"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1173\/revisions\/1183"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}