{"id":1201,"date":"2022-03-14T12:24:46","date_gmt":"2022-03-14T11:24:46","guid":{"rendered":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/?p=1201"},"modified":"2024-02-14T11:20:36","modified_gmt":"2024-02-14T10:20:36","slug":"transition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2022\/03\/14\/transition\/","title":{"rendered":"Transition: Etablierung einer nachhaltigen Transformationskultur durch Kollaboration"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Krisen der Gegenwart haben die strukturellen und inhaltlichen Defizite des Kultursektors bei der Bearbeitung der gro\u00dfen Transformationsbewegungen schonungslos offengelegt. Es wird immer sp\u00fcrbarer, dass Kulturinstitutionen zwar \u00fcber ein enormes gesellschaftliches Innovationspotenzial verf\u00fcgen, dieses aber kaum genutzt wird, da sich ihre Strukturen als erstaunlich wenig anpassungsf\u00e4hig an komplexe gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen erweisen. Kultureinrichtungen scheinen h\u00e4ufig willens, aber schlicht nicht f\u00e4hig, in angemessener Form und Geschwindigkeit auf Herausforderungen zu reagieren, geschweige denn selbst zu Treiberinnen f\u00fcr Innovationen zu werden, um zukunftsf\u00e4hig wie anschlussf\u00e4hig zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf den Diskurs der #neueRelevanz m\u00fcssen wir uns als Kulturbetriebe fragen lassen, warum K\u00fcnstler*innen durch die Mittel der k\u00fcnstlerischen Praxis permanent laborhaft agieren und die Suche nach Neuem ihr Handeln bestimmt, wohingegen der kulturelle \u00dcberbau \u2013 die Verwaltung und Erm\u00f6glichung der kreativen Arbeit \u2013 in Strukturen beharrt und nicht in der Lage ist, diese wertvolle Ressource f\u00fcr sich zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die mutige und entschlossene Erneuerung interner Strukturen hin zu kollaborativen und ko-produzierenden Organisations- und Arbeitsformen ist aus unserer Sicht die notwendige Voraussetzung, Potenziale auf allen Seiten zu aktivieren und einen relevanten gesellschaftlichen Beitrag zu einer ernst gemeinten Kultur der Nachhaltigkeit und einem starken \u00f6ffentlichen Gemeinwesen zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere eine kommunale Kulturverwaltung wie das Kulturforum Witten A\u00f6R verf\u00fcgt in der Fl\u00e4che \u00fcber ein besonderes Potenzial: Sie ist Tr\u00e4gerin von \u00f6ffentlichen Kultureinrichtungen wie dem M\u00e4rkischen Museum, dem Stadtarchiv, der Bibliothek und der Musikschule, zugleich Organisatorin von multiplen Schnittstellenposition zwischen Kulturschaffenden, regionalen Institutionen und stadtgesellschaftlichen und -politischen Akteur*innen \u2013 geb\u00fcndelt in der Funktion eines Kulturb\u00fcros \u2013 und Betreiberin der vielf\u00e4ltig bespielten Veranstaltungsst\u00e4tten Saalbau und Haus Witten, die zunehmend f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliche Initiativen und lokale K\u00fcnstler*innen ge\u00f6ffnet werden. An vielen Stellen gleichzeitig k\u00f6nnen hier \u00d6kosysteme vitalisiert werden, die gesellschaftliche Innovation hervorbringen und damit fl\u00e4chendeckend einen Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit, Digitalit\u00e4t und Diversit\u00e4t leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle m\u00f6chten wir eine Zwischenbilanz insbesondere der Arbeitsfelder Nachhaltigkeit und Digitalit\u00e4t, der \u00bbTwin Transition\u00ab<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>, die seit gut einem Jahr innerhalb unseres Betriebs als Querschnittsaufgaben bearbeitet werden, ziehen. Welchen Beitrag zum allgemeinen Diskurs der Relevanz von Kultureinrichtungen k\u00f6nnen wir anbieten?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das \u00bbWittener Modell\u00ab: \u00dcber M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume gemeinsam Zukunftsf\u00e4higkeit (er)lernen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Witten erproben wir seit 2019 wie Kollaboration als Organisationsform uns dabei helfen kann, innovationsf\u00f6rdernde Strukturen zu etablieren. Angelehnt an Mark Terkessidis\u2019 Verst\u00e4ndnis verstehen wir Kollaboration als eine breite Anschlussf\u00e4higkeit hinsichtlich einer sich permanent \u00e4ndernden Umwelt.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Diese Anschlussf\u00e4higkeit gilt es als eigenst\u00e4ndige Routine zu internalisieren. Als Handlungslogik erm\u00f6glicht Kollaboration neue Akteurskonstellationen und die Erschlie\u00dfung neuer Wissensbest\u00e4nde. Im Gegensatz zur Kooperation, die weiterhin auf Basis bestehender Routinen und Rollen funktioniert, k\u00f6nnen so v\u00f6llig neue Handlungskontexte und Produktionslogiken entstehen. Sie bef\u00e4higen uns, mit Blick auf Pluralit\u00e4t und Komplexit\u00e4t der VUKA-Welt<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> agil und responsiv gesellschaftliche Herausforderungen und Problemlagen zu adressieren und als transformative Kraft aktiv eine gemeinwohlorientierte Gesellschaft mitzugestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zukunftsf\u00e4higkeit evoziert den Gedanken \u00bbvon vorne\u00ab zu denken. Weg von bestehenden Systemlogiken und Pfadabh\u00e4ngigkeiten hin zu Potenzialen und M\u00f6glichkeitsr\u00e4umen. Die Kulturwissenschaftlerin und Nachhaltigkeitsforscherin Hildegard Kurt bezeichnet das als die F\u00e4higkeit \u00bbvon vorne auf das Jetzt zu blicken\u00ab und damit wieder zu lernen, die Zukunft zu gestalten.<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Dies erfordert allerdings einen \u00bbsystem reset\u00ab und wir als Kulturorganisationen m\u00fcssen uns fragen, wie wir mit Blick auf die beschriebenen Herausforderungen unser System <em>Kultur<\/em> von der Zukunft her im Jetzt gestalten wollen und welchen aktiven Beitrag wir f\u00fcr die Gesellschaft leisten. Gerade weil Kultur ihre Kraft insbesondere vor Ort entfaltet, wird die gro\u00dfe Frage insbesondere kommunal gepr\u00e4gter Strukturen sein, wie wir die Kulturakteur*innen in der Fl\u00e4che bef\u00e4higen von der Zukunft her zu denken und sowohl ihre Arbeit als auch ihre Organisationen dahingehend auszurichten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ver\u00e4nderung im organisationalen Handeln am Beispiel des Kultursommers<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Kollaborative Arbeitskontexte erm\u00f6glichen dabei den Mitarbeiter*innen im Betrieb projektbasiert abseits der bestehenden Routinen, Hierarchien und Pfadabh\u00e4ngigkeiten ihre Expertisen und Leidenschaften in offenen Denkprozessen einzubringen und so neue Herangehensweisen und Denkmuster zu erproben. Diese experimentellen Suchbewegungen im Sinne eines Open-Innovation-Ansatzes erlauben Innovation im Kleinen. Entscheidende Gelingensbedingung ist hierbei die Etablierung ambidextrischer Beibootstrukturen<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>. Konkrete Erfahrungen konnten wir im Fr\u00fchjahr und Sommer 2021 sammeln. Mithilfe einer szenografischen Intervention auf dem Saalbau-Vorplatz (\u00bbSaalbau_Neubau\u00ab) haben wir einen Ort geschaffen, der so vieles gleichzeitig sein konnte: Verweilort, Multifunktionsspielfl\u00e4che und Plattform f\u00fcr B\u00fcrger*innen, die als Mitdenkende, Experimentierende und Beratende ernst genommen wurden. Der Saalbau wurde so mit beschr\u00e4nkten Mitteln tempor\u00e4r zu einem Gemeinschaftsort \u2013 ganz im Sinne der \u00bburban commons\u00ab \u2013 der nun die langfristige und nachhaltige Transformation des Ortes erst m\u00f6glich machte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Verlauf des Kultursommers entstanden Pop-up-Ausstellungen in offenen Containern mit Schulklassen, Pr\u00e4sentationen des Stadtarchivs und des Kulturb\u00fcros bis hin zu Workshops mit Kindern und Jugendlichen, Urbane Produktionen, theaterp\u00e4daogische Formate und Tangotanz. In nur vier Wochen wurde mit dem Kultursommer Witten von und mit rund 150 Akteur*innen ein Open-Air-Festival geplant und umgesetzt, dass Bewohner*innen eine analoge Form der Teilhabe erm\u00f6glichte und gleichzeitig K\u00fcnstler*innen endlich die M\u00f6glichkeit gab, ihre Leidenschaft wieder analog zu pr\u00e4sentieren. <strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Sommer 2021 konnten wir (endlich) Geschwindigkeit aufnehmen und zugleich der Selbstbehauptung Taten folgen lassen. Diese nun f\u00fcr alle sichtbaren Ergebnisse \u2013 im Sinne eines Prototypings \u2013 sind f\u00fcr uns das entscheidende Argument, die Kultur (und mit ihr das k\u00fcnstlerische Denken, die k\u00fcnstlerische Methode) als wichtige Nachhaltigkeitsdimension ernst zu nehmen. Als konkrete Ma\u00dfnahme, die aus dem Team heraus entwickelt wurde, diente das Labor \u00bbKultursommer\u00ab und die damit verbundene \u00d6ffnung, den Vorplatz als Ort inklusiver zu denken \u2013 nicht zuletzt unter dem Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit \u2013 und half dabei, uns vom konkreten Beispiel aus von au\u00dfen nach \u00bbinnen\u00ab vorzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>M\u00f6glichkeitsraum 1: Digitallabor als Ort der Verhandlung von Digitalit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>M\u00f6glich geworden durch eine betr\u00e4chtliche Anschubfinanzierung zweier F\u00f6rderungen (Beisheim Stiftung<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a> und Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen) entstand im Herbst 2021 im Innern des Saalbaus ein Digitallabor mit integriertem Content-Studio. Die zun\u00e4chst dringend ben\u00f6tigten technischen Anschaffungen wurden von vornherein nach nachhaltigen Kriterien modular geplant und beschafft und stehen k\u00fcnftig zur selbst\u00e4ndigen Nutzung und m\u00f6glichst betreuungsarm den Mitarbeitenden ebenso wie Ko-Produzierenden (der Stadtgesellschaft, der freien Szene etc.) zur Verf\u00fcgung. Flankiert wird die Einrichtung von einem umfangreichen Capacity Building f\u00fcr alle Beteiligten, gesteuert und moderiert durch die Personalstelle f\u00fcr Digitale Transformation.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Digitallabor ist konkreter Ort des Lernens und Produzierens sowie zugleich M\u00f6glichkeitsraum \u2013 konzipiert als modular nutzbares Studio f\u00fcr Kulturakteur*innen in Zeiten der Digitalit\u00e4t. Ob f\u00fcr Kunst-Podcasts, den n\u00e4chsten Livestream bei Twitch oder ein VR-Projekt im Stadtraum: mit Methoden der Kollaboration und Ko-Produktion entsteht hier erste neue Formatierungen f\u00fcr die Region und ihre Communities.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Mission tr\u00e4gt: Derzeit planen und entwickeln wir, m\u00f6glich geworden durch das F\u00f6rderprojekt \u00bbdive in\u00ab der Kulturstiftung des Bundes, unsere erste Spielzeit der zuk\u00fcnftigen Digitalen Sparte des Saalbaus. \u00bbDer Raum zwischen 0 und 1\u00ab lautet ihr Arbeitstitel und er ist sprechend: Kleinere und gr\u00f6\u00dfere Hybridformate, die die M\u00f6glichkeiten und Visionen des Digitalen mit dem Potenzial des analogen Ortes unter k\u00fcnstlerischen Vorzeiten zusammenbringen, werden Wirklichkeit. Die Anpassungsf\u00e4higkeit an ihr Publikum und die permanente Wandlungsf\u00e4higkeit ist ihnen durch die Wahl der k\u00fcnstlerischen Mittel, den digitalen Medien, immanent.<\/p>\n\n\n\n<p>Relevante Indikatoren f\u00fcr die Wirksamkeitsmessung des Digitallabors:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Investive F\u00f6rderungen WLAN-Infrastruktur und digitale Ert\u00fcchtigung \/ Inklusion<\/li><li>Initiale Projektf\u00f6rderungen f\u00fcr station\u00e4res und mobiles technisches Equipment Digitallabor und digitale Programmierung<\/li><li>Erg\u00e4nzende Projektf\u00f6rderung f\u00fcr einf\u00fchrendes Capacity Building (10 Workshops f\u00fcr ca. 50 feste und freie Mitarbeitende) als Prototyp f\u00fcr ein fortlaufendes Learning &amp; Development Programm<\/li><li>nachhaltige Qualifizierung von technischem Personal sowie Einrichtung und Besetzung einer neuen Ausbildungsstelle IT Systemadministrator (gemeinsam mit Stadt Witten)<\/li><li>Prototyping von 4 hybriden Formaten mit dem Ziel der Realisierung von insgesamt 32 einzelnen Veranstaltungen und Entwicklung von ca. 10 ko-produzierten Projekten<\/li><li>Inbetriebnahme eines \u00bbStudio to go\u00ab zur Nutzung durch die einzelnen Institute f\u00fcr Zwecke der kulturellen\/digitalen Bildung<\/li><li>Betriebskonzept f\u00fcr die interne Nutzung und perspektivisch \u00d6ffnung f\u00fcr kollaborative Projekte und (teil-)kommerzielle Nutzung in Erg\u00e4nzung zum Vermietgesch\u00e4ft.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>M\u00f6glichkeitsraum 2: Saalbau als Ort der sozial-\u00f6kologischen Transformation<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die sozial-\u00f6kologische Nachhaltigkeit braucht hingegen ein anderes Narrativ als die allgegenw\u00e4rtige Projektlogik, die auch vor der digitalen Programmatik nicht Halt macht. Hier muss es gleicherma\u00dfen um eine strukturelle Verankerungung von Wissen und Prozessen in allen Instituten des Kulturforums gehen. Das Ziel muss sein, nachhaltiges Handeln in allen Instituten zum \u00bbneuen Normal\u00ab werden zu lassen und unsere internen wie externen Innovationspotenziale zu aktivieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der beschriebene kollaborative Ansatz erlaubt genau das \u2013 den Aufbau resilienter Strukturen, die stabil, aber nicht statisch sind und es so allen Mitarbeiter*innen erlauben in ihrem eigenen Entscheidungsspielraum \u00f6kologisch nachhaltig zu agieren. Ganz im Sinne der Transformation muss die Umstellung auf einen \u00f6kologischen Betrieb als fundamentaler und vor allem dauerhafter Wandel verstanden werden und nicht als ein Projekt, dass f\u00fcr die n\u00e4chsten ein bis f\u00fcnf Jahre auf der Agenda steht und dann wieder verschwindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Rekurrierend auf das bereits erlernte Handlungswissen durch die digitale Transformation, die sich schon jetzt von Experiment und Protoyping in eine Phase der Verstetigung verschiebt, gehen wir auch die Querschnittsaufgabe Nachhaltigkeit kollaborativ an und wollen methodisch von den Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Umsetzung eines solchen Vorhabens braucht es einen gleichzeitig strukturierten sowie iterativen Prozess, der die gegebenen finanziellen und personellen Ressourcen ber\u00fccksichtigt und gesamtheitlich rahmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb dieses fortlaufenden strategischen Prozesses haben wir uns daher mit Blick auf eine breite Anschlussf\u00e4higkeit schon fr\u00fchzeitig dazu entschieden, das Kulturforum nach der \u00bbobersten\u00ab Rahmung der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN Charta 2030 auszurichten. Die Nachhaltigkeitsziele \u00bbhochwertige Bildung\u00ab (UN SDG 4), \u00bbnachhaltige St\u00e4dte und Gemeinden\u00ab (UN SDG 11) und \u00bbMa\u00dfnahmen zum Klimaschutz\u00ab (UN DSG 13) bieten aus unserer Sicht den n\u00f6tigen Freiraum und sind gleichzeitig konkret genug, als dass jede*r Mitarbeiter*in sie in das eigene Tun integrieren kann. Mit den Mitteln des Capacity Buildings wollen wir diese Transformation im ganzen Betrieb verankern und umsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend f\u00fcr diese Umstrukturierung ist die Erhebung und das Verst\u00e4ndnis von Daten, die im ersten Schritt den Status des Kulturforums in Bezug auf z.B. den Aussto\u00df von CO2 ermitteln. Diesen Weg sind wir schon im letzten Jahr gegangen und nehmen an dem Pilotprojekt des Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit teil, in dem die Klimabilanzierung speziell f\u00fcr Kulturbetriebe erprobt wird<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>. Es geht sowohl um die Umsetzung von kleinen Ma\u00dfnahmen, wie der Einf\u00fchrung einer Gelben Tonne zur sachgerechten M\u00fclltrennung, als auch den Wunsch einer energetischen Sanierung aller Geb\u00e4ude des Kulturforums.<\/p>\n\n\n\n<p>Einmal angeregt entstehen weitere Visionen, die die \u00f6kologische mit der kulturellen Perspektive der Nachhaltigkeit verschr\u00e4nken: Vom klimaresilienten Beet zum Stadtwald mit Aufenthaltsqualit\u00e4t, von der einzelnen K\u00fcnstler*innen-Residenz zu der Skizzierung eines nachhaltigen \u00d6kodorfs aus Tiny H\u00e4usern.<\/p>\n\n\n\n<p>Relevante Projekte in Bezug auf die sozial-\u00f6kologische Nachhaltigkeit:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>naturnahe Gestaltung der Beete auf dem Vorplatz vom Saalbau<\/li><li>Umgestaltung des Foyers im Saalbau mit deutlich mehr Pflanzen (Raumklima) und Erschlie\u00dfung neuer R\u00e4ume als Club mit bereits vorhandenen Materialien<\/li><li>Neueinrichtung\/Ausstattung von R\u00e4umen nach nachhaltigen Kriterien, auch unter der Ber\u00fccksichtigung \u00e4sthetischer wie funktionaler Voraussetzungen (Studioatmosph\u00e4re und Setting im Digitallabor: Akustikwand aus nachwachsenden Materialien, M\u00f6bel aus recyceltem Material)<\/li><li>Zusammenarbeit mit der Stadt Witten zum Ausbau der Gr\u00fcnfl\u00e4chen im Sinne der Gr\u00fcnen Infrastruktur durch F\u00f6rdergelder zu erreichen<\/li><li>Formulierte Zukunftsprojekte: PV-Anlage, Regenwasser Managementsystem, LED Beleuchtung, \u00d6kostrom<\/li><li>Nachhaltigkeitskriterien bei der Vergabe und Beschaffung ber\u00fccksichtigen<\/li><li>Umweltmanagementsysteme (\u00d6koprofit, GW\u00d6, EMAS etc.).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ende in Sicht?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Trotz erster sichtbarer Ergebnisse und eines erkennbaren Wandels m\u00fcssen wir selbstkritisch festhalten, dass wir \u2013 wie so oft im Kultursektor \u2013&nbsp; in vielen Bereichen \u00fcber die Behauptung noch nicht hinausgekommen sind und einen messbaren Impact schuldig bleiben: Hier m\u00fcssen wir nun noch st\u00e4rker in die M\u00fchen der Ebene einsteigen. Existierende Routinen, eine hohe Arbeitsbelastung und in Teilen auch (personal-) rechtliche Rahmenbedingungen erschweren die Etablierung neuer Arbeits- und Handlungskontexte.&nbsp; Zudem mangelt es uns trotz der bereits getroffenen Ma\u00dfnahmen fl\u00e4chendeckend noch an erforderlichen Kompetenzen und Ressourcen, um unsere Transformationsanstrengungen wirksam zu katalysieren. Da der Handlungsspielraum der Stadt Witten als haushaltsschwache Kommune extrem beschr\u00e4nkt ist und die finanziellen Folgen der Pandemie ihr \u00dcbriges leisten werden, sind wir abh\u00e4ngig von F\u00f6rderfolien, die uns eine Erneuerung unserer Infrastrukturen (baulich, inhaltlich und personell) erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere konkreten Forderungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>F\u00f6rderkulissen auf die Erneuerung von Infrastrukturen ausrichten<\/li><li>Qualifizierung des Sektors \u00fcber konkrete Personal- und Potenzialentwicklungsprogramme f\u00f6rdern<\/li><li>Transferstrukturen \u00fcber Transformationsagent*innen in den Einrichtungen und \u00fcbergreifenden Transferstellen aufbauen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Autor*innen<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"678\" height=\"365\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/logo_kulturforum.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1202\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/logo_kulturforum.jpg 678w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/logo_kulturforum-300x162.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Randi G\u00fcnnemann, Alissa Krusch, Jasmin Vogel<\/strong> vom Kulturforum Witten. Das <strong>Kulturforum Witten<\/strong>, Anstalt des \u00f6ffentlichen Rechts, ist 2006 aus dem damaligen Kulturamt der Stadt Witten hervorgegangen und steht dabei heute arch\u00e4typisch f\u00fcr die kommunale kulturelle Infrastruktur einer Mittelstadt in einer zwar urbanen, aber doch strukturschwachen Region und kann als Blauspause f\u00fcr ein vollkommen neues Verst\u00e4ndnis der kulturellen Daseinsvorsorge und der dahinterstehenden Organisationsstrukturen stehen. Mit unserem Ansatz \u00fcberpr\u00fcfen wir, daher, wie Kommunen in ihrer Daseinsvorsorge aus dem ressourcenintensiven Wachstumsnarrativ aussteigen und \u00fcber eine Reorganisation der Verwaltungsstrukturen neue Wege sowie einen kulturellen und digitalen Wandel hin zu einer nachhaltigen Stadtgesellschaft beschreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Die Europ\u00e4ische Kommission formuliert den Zusammenhang der Transformationsthemen z.B. als \u00bbEurope must leverage the potential of digital transformation, which is a key enabler for reaching the Green Deal objectives.\u00ab, Vgl. <a href=\"https:\/\/events.euractiv.com\/event\/info\/the-twin-transition-how-can-green-growth-and-digital-transformation-go-hand-in-hand-to-drive-europes-recovery\">https:\/\/events.euractiv.com\/event\/info\/the-twin-transition-how-can-green-growth-and-digital-transformation-go-hand-in-hand-to-drive-europes-recovery<\/a> [Aufgerufen am 25.1.2022].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Mark Terkessidis h\u00e4lt mit Blick auf Innovation fest: \u00bbNicht der Wettbewerb zwischen Individuen oder Organisationen l\u00e4sst Neues entstehen, sondern deren Offenheit und Anschlussf\u00e4higkeit\u00ab. (Mark Terkessidis <em>Kollaboration<\/em>, Berlin 2015, S. 119.).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Anm.: VUCA ist ein Akronym und setzt sich aus Volatility (Volatilit\u00e4t), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexit\u00e4t) sowie Ambiguity (Ambiguit\u00e4t) zusammen. Nach Hoffmann \u00bbmeint [VUCA] dabei die Unbest\u00e4ndigkeit und gleichzeitige Unberechenbarkeit des Organisationsumfeldes bei hoher Ver\u00e4nderungsgeschwindigkeit\u00ab (Erwin Hoffmann <em>Systemisches Arbeiten f\u00fcr Kulturmanager: Praxis Kulturmanagement<\/em>, Wiesbaden 2019: Springer Fachmedien Wiesbaden (essentials), doi: 10.1007\/978-3-658-23733-2.S. 7).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Vgl. Hildegard Kurt <em>Von der Zukunft her gestalten. Eine kleine Reflexion in 3 Sequenzen<\/em>, in: Kulturpolitische Gesellschaft (Hrsg): Zeit f\u00fcr Zukunft. Inspirationen f\u00fcr eine klimagerechte Kulturpolitik, Bonn 2020, S. 48f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Die Methode der organisationalen Ambidextrie bef\u00e4higt die Organisation parallel zum Alltagsgesch\u00e4ft mit neuen Arbeitsformen zu experimentieren. Grundvoraussetzung ist dabei eine Umverteilung und Priorisierung der jeweiligen allt\u00e4glichen Arbeitsaufgaben, um so die notwendigen R\u00e4ume und Ressourcen zu schaffen. (Vgl. Henning Mohr und Diana Modaressi-Tehrani <em>Museen der Zukunft. Trends und Herausforderungen eines innovationsorientierten Kulturmanagements<\/em>, in: Henning Mohr und Diana Modarressi-Tehrani (Hrsg..): Museen der Zukunft. Trends und Herausforderungen eines innovationsorientierten Kulturmanagements. S. 18ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\"><sup>[6]<\/sup><\/a> F\u00f6rderprogramm \u00bbkulturstark\u00ab: https:\/\/www.beisheim-stiftung.com\/de\/de\/projekte\/kulturstark [Aufgerufen am 25.1.2022].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> Weitere Informationen zum Netzwerk, u.a. <a href=\"https:\/\/aktionsnetzwerk-nachhaltigkeit.de\/projekte\/pilotprojekt-klimabilanzen-in-nrw\/\">https:\/\/aktionsnetzwerk-nachhaltigkeit.de\/projekte\/pilotprojekt-klimabilanzen-in-nrw\/<\/a> [Aufgerufen am 06.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Randi 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