{"id":1469,"date":"2025-10-15T13:48:33","date_gmt":"2025-10-15T11:48:33","guid":{"rendered":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/?p=1469"},"modified":"2025-10-16T12:04:24","modified_gmt":"2025-10-16T10:04:24","slug":"die-vierte-ebene-der-beteiligung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2025\/10\/15\/die-vierte-ebene-der-beteiligung\/","title":{"rendered":"Die vierte Ebene der Beteiligung. Ein Essay \u00fcber Demokratie und Sinnlichkeit"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich schreibe diesen Text aus einer pers\u00f6nlichen Perspektive. Ich bin in Zwischenwelten zuhause, mit Wurzeln, die sich in verschiedene Richtungen verzweigen, und mit Blicken, die nie nur <\/strong><strong>von<\/strong><strong> einer Seite <\/strong><strong>aus<\/strong> <strong>sehen. Aus diesem Dazwischen ist ein Zugang entstanden, der viele Seiten kennt. Aus dieser Erfahrung beschreibe ich die vierte Ebene der Beteiligung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Uns eint, dass wir \u2013 so unterschiedlich wir sind \u2013 alle eine Substanz tragen, eine eigene innere Wahrheit. Auch wenn die Sprache manchmal bricht, auch wenn Formen fehlen oder ungewohnt sind: Was wir einbringen, bleibt wirklich. Es ist mehr als Ausdruck; es ist das Gewicht gelebter Verst\u00e4ndigung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Stimmen, die wir mit anderen teilen oder austauschen, folgen einem tiefen menschlichen Bed\u00fcrfnis: uns ausdr\u00fccken zu wollen, uns entwickeln und weiterentwickeln zu wollen. Genau darin liegt die Kraft, die Menschen verbindet. Und vielleicht habe ich deshalb Menschen erreicht, die sonst kaum vorkommen \u2013 weil wir in diesem Bed\u00fcrfnis einander erkannt haben. Auch wenn wir unterschiedliche Hintergr\u00fcnde haben und keine homogene Gruppe sind, hat uns dieses Bed\u00fcrfnis zusammengef\u00fchrt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2e3b<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe viele Jahre in R\u00e4umen gearbeitet, die aussahen wie Wohnzimmer: in einem Stadtteilzentrum, dessen T\u00fcren offenstanden, wo Kinder Hausaufgaben machten, M\u00fctter Kaffee tranken, Nachbarn auf dem Flur ins Gespr\u00e4ch kamen. Dort habe ich verstanden: Demokratie beginnt nicht im Rathaus, sondern zwischen K\u00fcchentisch und Hinterhof. Sie beginnt im Erz\u00e4hlen, im gemeinsamen Tun, im Lachen und im Streit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die klassischen Formen demokratischer Beteiligung kenne ich ebenfalls. In meiner Zeit als Regionsabgeordnete habe ich \u00fcber ein Jahrzehnt Abstimmungen erlebt, Diskussionen gef\u00fchrt, Gremienarbeit gemacht \u2013 drei Ebenen, die unser Verst\u00e4ndnis von Demokratie lange getragen haben: die Abstimmung, die Diskussion, die strukturierte Verhandlung. Sie sind notwendig, aber sie erreichen nicht alle. Wer sprachlich nicht ge\u00fcbt ist, wer nie gelernt hat, Antr\u00e4ge zu stellen oder sich durch Redelisten zu k\u00e4mpfen, bleibt drau\u00dfen. Deutschland ist l\u00e4ngst eine postmigrantische Gesellschaft (Foroutan 2019). Vielfalt ist Alltag, aber nicht automatisch Teilhabe. Noch immer leben wir in Blasen \u2013 nach Milieu, Herkunft oder Bildung (bpb 2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vereinskultur galt einmal als \u00bbSchule der Demokratie\u00ab. Dort lernten Menschen, Verantwortung zu \u00fcbernehmen und Mehrheiten zu organisieren (Putnam 2000; van Deth 2014). Aber diese Schule erreicht l\u00e4ngst nicht mehr alle. Die Zahlen best\u00e4tigen, was ich in der Praxis gesehen habe: Menschen mit Migrationserfahrung oder Jugendliche finden sich dort seltener wieder (ZiviZ 2017; BMFSFJ\/DZA 2021; Quade 2024). Demokratie kann sich nicht allein auf diese Strukturen verlassen. Sie braucht neue R\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meine eigene Erfahrung ist dabei nicht die einer Beobachterin von au\u00dfen. In den Projekten, die ich gestaltet habe, waren es nicht die \u00bb\u00fcblichen\u00ab Teilnehmenden, sondern Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensrealit\u00e4ten \u2013 mit Br\u00fcchen, mit Sprachen, mit Erinnerungen, die in vertrauten Strukturen keinen Platz fanden. Wenn ich heute Linien ziehe und Felder ordne, dann spiegeln sich darin auch diese Spannungen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und doch haben wir etwas Gemeinsames erlebt: Viele von uns tragen eine Vertrautheit mit dem Erz\u00e4hlen, mit dem H\u00f6ren, mit Rhythmen und Bildern, die in Familien, Nachbarschaften und allt\u00e4glichen Situationen weitergegeben wurden. F\u00fcr manche von uns ist dies der erste Zugang, beinahe selbstverst\u00e4ndlich. F\u00fcr andere, deren Sozialisation st\u00e4rker im Bildungsb\u00fcrgertum liegt, ist es nicht der bevorzugte Weg \u2013 und doch k\u00f6nnen auch sie ihn finden, wenn er geteilt wird.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dieser Zugang bedeutet nicht, dass andere ausgeschlossen w\u00fcrden. Auch die Menschen, die schon in Vereinen oder Institutionen teilhaben, lassen sich so erreichen. Aber der Weg f\u00fchrt nicht zuerst zu den tradierten Strukturen, sondern <\/strong><strong>zun\u00e4chst<\/strong><strong> zu<\/strong><strong> den<\/strong><strong> Menschen selbst: zu ihren Stimmen, ihren Geschichten, ihren Gesten. Und es ist wichtig, dass Stimmen wie diese, wenn sie erklingen, auch wirklich geh\u00f6rt werden. Zu oft weicht das Gespr\u00e4ch dann wieder auf abstrakte Beteiligungsverfahren aus \u2013 als ginge es darum, noch einmal alle zu fragen, obwohl jemand bereits spricht und Erfahrung mitbringt. Wir sind vielleicht weniger pr\u00e4sent in der \u00d6ffentlichkeit, unsere Projekte haben nicht denselben institutionellen Klang. Doch wir sind viele \u2013 mehr als ein Drittel der Gesellschaft. Wir bleiben unterrepr\u00e4sentiert, nicht weil wir fehlen, sondern weil die Wege zu uns selten gesucht werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsere Pr\u00e4gung ist eine andere. Viele von uns sind in Elternh\u00e4usern aufgewachsen, in denen das Bildungsb\u00fcrgertum fern war, in denen Schrift nicht selbstverst\u00e4ndlich war. Wir haben gelernt, indem wir mitliefen, zuh\u00f6rten, nachahmten<\/strong> \u2013<strong> indem wir <\/strong><strong>handelten<\/strong><strong>, w\u00e4hrend uns <\/strong><strong>etwas <\/strong><strong>erkl\u00e4rt <\/strong><strong>wurde<\/strong><strong>. Unsere Ordnung ist keine Ordnung der Linearit\u00e4t, sondern der Gleichzeitigkeit: Stimmen, Bilder, Gesten, Ger\u00e4usche, die nebeneinanderstehen wie F\u00e4den in einem Gewebe. Wir lernen nicht nur im Kopf, sondern im K\u00f6rper, im Rhythmus, im Klang, im Blick. Was anderen wie Unruhe erscheint, ist f\u00fcr uns vertraut. Es ist eine Ordnung der Sinne \u2013 visuell, haptisch, oral \u2013 und sie tr\u00e4gt eine eigene Wahrheit. Gerade darin liegt eine andere Form der Demokratie: eine, die nicht erst Papier braucht, um zu tragen, sondern schon Stimme und K\u00f6rper <\/strong><strong>tr\u00e4gt<\/strong> <strong>(vgl. Ong 1982; Zumthor 1990).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier \u00f6ffnet sich die vierte Ebene der Beteiligung. Sie erg\u00e4nzt die bisherigen Formen um Resonanzr\u00e4ume, die auf Alltag, Biografie und Sinnlichkeit beruhen \u2013 Orte, in denen Demokratie nicht durch Verhandlung entsteht, sondern durch Erz\u00e4hlen, Zuh\u00f6ren und gemeinsames Erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Orte sind nicht zuf\u00e4llig. In der internationalen Diskussion hei\u00dfen sie \u00bbDritte Orte\u00ab (Oldenburg 1999) \u2013 Caf\u00e9s, Friseurl\u00e4den, Treffpunkte jenseits von Arbeit und Zuhause. In Deutschland nehmen Bibliotheken, Volkshochschulen und Stadtteilkultureinrichtungen diese Rolle zunehmend ein (Keim 2018). Aber: Ein offenes Wohnzimmer allein gen\u00fcgt nicht. R\u00e4ume f\u00fcllen sich zwar mit Angeboten, mit Kursen, mit Veranstaltungen \u2013 doch Resonanz w\u00e4chst daraus nicht von selbst. Oft bleibt die Begegnung unbegleitet: Menschen teilen den Raum, aber nicht das Gespr\u00e4ch. Sie sind nah und doch noch sch\u00fcchtern, jede und jeder in einer eigenen Blase. Damit aus blo\u00dfer Anwesenheit wirkliche Teilhabe wird, braucht es ein Medium, das Fremdheit tr\u00e4gt \u2013 ein gemeinsames Erz\u00e4hlen, ein Ritual, ein k\u00fcnstlerisches Verfahren. Erst dort, wo solche Br\u00fccken entstehen, verwandelt sich ein Raum in einen Resonanzraum der Demokratie.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnere mich an eine K\u00fcche in einem Nachbarschaftshaus: fremde Gew\u00fcrze, vertraute Gesten, dampfende T\u00f6pfe. Zwischen Kochen und Lachen entstanden Geschichten, die sonst nie erz\u00e4hlt worden w\u00e4ren. Niemand nannte es \u00bbBeteiligung\u00ab \u2013 und doch war es genau das: Teilhabe im Tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnere mich an Kreise, an Story-Circles, in denen jede Stimme gleich viel Zeit bekam. Am Anfang war es ungewohnt, sp\u00e4ter fast magisch: das Gewicht des Zuh\u00f6rens, das Vertrauen, dass auch die eigene Geschichte Platz haben w\u00fcrde. Demokratie wurde dort nicht erkl\u00e4rt, sondern geteilt (M\u00fcller 2018).<\/p>\n\n\n\n<p>Und ich erinnere mich an B\u00fchnen: Jugendliche, die zum ersten Mal laut vor Publikum sprachen; Frauen, die Szenen aus ihrem Leben spielten, verk\u00f6rpert, nicht erz\u00e4hlt. Demokratie war hier sp\u00fcrbar \u2013 im Herzklopfen, im Applaus, in der Erfahrung, Teil eines gr\u00f6\u00dferen Geschehens zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon die Griechen kannten dieses Gef\u00fchl. Der Chor war die Stimme der Polis: kein einzelner S\u00e4nger, sondern viele Stimmen, die miteinander eine Gemeinschaft h\u00f6rbar machten (Fischer-Lichte 2004; Butler 2015). Wenn ich selbst in Ch\u00f6ren stand, sei es in Theaterprojekten oder improvisierten Gesangsrunden, habe ich verstanden, wie Demokratie klingen kann: nie einstimmig, nie perfekt, aber getragen von Gleichzeitigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Erfahrungen \u00f6ffnen R\u00e4ume der Differenz. Ein fremder Tanzschritt, ein irritierendes Bild, eine ungewohnte Geste \u2013 sie schaffen Distanz. Doch gerade diese Distanz ist wertvoll. Sie lehrt uns, dass Demokratie nicht bedeutet, Unterschiede zu gl\u00e4tten, sondern sie auszuhalten, zu verhandeln und produktiv zu wenden (Reinwand-Weiss 2021; Welsch 1996).<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch etwas zeigt sich: Verst\u00e4ndigung geschieht nie unmittelbar. Was ich sage, ist nicht identisch mit dem, was andere h\u00f6ren. Sprache, Gesten, Bilder \u2013 sie alle sind Medien, die Sinn erzeugen und ver\u00e4ndern (Habermas 1981; Bourdieu 1991). Beim Schauspiel zeigt sich das deutlich: Die Form selbst ist Teil der Botschaft. Solche Erfahrungen lehren Medienkompetenz nicht durch Belehrung, sondern durch Erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Und schlie\u00dflich ist da die Musik. Wenn viele zugleich klatschen oder singen, wenn sich K\u00f6rper im gleichen Rhythmus bewegen, entsteht eine gemeinsame Zeit \u2013 ein geteiltes Jetzt. Das ist Resonanz \u2013 eine Erfahrung, die tiefer geht als Worte (Turino 2008; Rosa 2016). Augusto Boal hat gezeigt, wie daraus politische Kraft erw\u00e4chst: Sein \u00bbTheater der Unterdr\u00fcckten\u00ab machte Machtverh\u00e4ltnisse sichtbar und er\u00f6ffnete Handlungsm\u00f6glichkeiten (Boal 1979).<del><\/del><\/p>\n\n\n\n<p>All dies verweist auf eine kulturgeschichtliche Bewegung: Mal galten die Sinne als Schatten, mal als Tor. Ich glaube nicht an das Gegeneinander. Es ist gut, mit den Sinnen zu schauen \u2013 und ebenso, jenseits der Sinne zu schauen. Erst in dieser Verschr\u00e4nkung von N\u00e4he und Distanz, von Haut und Gedanke, von Atem und Begriff wird erfahrbar, was Demokratie bedeuten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit ich die Stadt nicht mehr nur aus einem einzelnen Haus heraus sehe, sondern mit einem Blick, der sich geweitet hat, erkenne ich neue Linien. Es ist, als \u00f6ffnete sich der Horizont, als l\u00e4gen die Bewegungen in gr\u00f6\u00dferer Tiefe vor mir. Ich sehe Stimmen und H\u00e4nde, Menschen, die handeln, die etwas in Bewegung setzen. Und ich sp\u00fcre Dankbarkeit: Wie stark die Sehnsucht nach Demokratie ist, wie viel Wunsch nach Teilhabe sich zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch im Geflecht zeigen sich auch L\u00fccken. Da sind die offenen T\u00fcren, die R\u00e4ume der Kreativit\u00e4t. Menschen malen, musizieren, spielen. Hier ist der Zugang leicht, das Ankommen selbstverst\u00e4ndlich. Aber die Stimme, das Erz\u00e4hlen, die orale Kultur bleiben leise, fast im Hintergrund. Resonanz flackert auf, doch sie bleibt oft Moment, kein tragender Rhythmus.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sind die Abende des Dialogs: Kochrunden, Sprachcaf\u00e9s, Foren. Sie lassen Menschen einander begegnen \u2013 Kulturen, Religionen, Lebensweisen. Differenz wird hier sp\u00fcrbar, manchmal kraftvoll. Doch der Dialog wird oft gegl\u00e4ttet, damit er nicht weh tut. Ambiguit\u00e4t bleibt nur kurz im Raum, bevor sie gez\u00e4hmt wird. Resonanz klingt an, aber nicht immer durch.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sind die Projekte f\u00fcr bestimmte Gruppen: Kinder, Jugendliche, Migrantinnen, Seniorinnen. Sie sind klar organisiert, verl\u00e4sslich, fast p\u00e4dagogisch in ihrer Struktur. Sie leisten Wichtiges \u2013 und doch bleibt das Erz\u00e4hlen funktional, Resonanz ein Nebenprodukt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und da sind die Demokratieprogramme: Planspiele, Simulationen, Parlamente. Sie lehren Verfahren, sie trainieren Strukturen. Aber sie ber\u00fchren den K\u00f6rper nicht. Demokratie wird dort gelernt wie ein Verfahren, nicht erfahren wie ein Klang.<\/p>\n\n\n\n<p>Und schlie\u00dflich die H\u00e4user selbst: Bibliotheken, Kulturzentren, Stadtteilorte \u2013 stabil, verl\u00e4sslich, gro\u00dfz\u00fcgig gedacht. Oft aber bleibt die Begegnung noch leise, der Funke springt nicht immer \u00fcber. Damit aus Verl\u00e4sslichkeit auch Lebendigkeit wird, braucht es die W\u00e4rme der Stimme, die Tiefe der Resonanz und den Mut zur Mehrdeutigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>All dies zeigt kein Scheitern, sondern eine F\u00fclle, die noch kein Band hat. Wir haben Inseln der Resonanz, wir haben Momente von Stimme und Begegnung. Aber sie sind nicht verbunden. Die Aufgabe liegt darin, diese Inseln zu einer Kette zu f\u00fcgen \u2013 die offenen T\u00fcren, den Dialog, die Gruppen, die Demokratieformate und die R\u00e4ume selbst nicht nur nebeneinander stehen zu lassen, sondern sie mit einer Linie zu verweben.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Programmatik w\u00fcrde die Vielfalt nicht gl\u00e4tten, sondern ihr Halt geben. Sie k\u00f6nnte daf\u00fcr sorgen, dass das Erz\u00e4hlen nicht zuf\u00e4llig bleibt, dass Resonanz nicht vergl\u00fcht, dass Ambiguit\u00e4t nicht sofort gez\u00e4hmt wird. Sie w\u00fcrde die Lebendigkeit bewahren und zugleich den Faden spannen, der aus vielen einzelnen Projekten eine Erz\u00e4hlung macht: die Erz\u00e4hlung einer Demokratie, die sinnlich, resonant und gemeinsam erfahren wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Systematik hei\u00dft nicht, alles gleichzumachen. Sie entsteht dort, wo R\u00e4ume wiedererkennbar werden \u2013 wie Routinen, die tragen<\/strong><strong>: ein<\/strong><strong> Kreis, der sich wiederholt<\/strong><strong>, ein<\/strong><strong> Ritual, das verbindet<\/strong><strong>, ein<\/strong><strong> Jahresthema, das durch viele H\u00e4user wandert und sie f\u00fcreinander \u00f6ffnet. Bibliotheken, Stadtteilkultur, Schulen, Freizeitorte \u2013 sie alle k\u00f6nnten durch solche Rahmen in Resonanz treten. Nicht als starres Netz, sondern als Rhythmus, der die Vielfalt verdichtet und ihre Kraft verst\u00e4rkt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sinnlichkeit ist also kein Beiwerk. Sie ist Bedingung. Sie verankert Teilhabe emotional, macht Vielfalt erfahrbar und schult die F\u00e4higkeit zur Vermittlung. Sie schafft Resonanz, Differenzf\u00e4higkeit und Medienkompetenz zugleich \u2013 drei Dimensionen, ohne die Demokratie heute nicht tragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilmar Hoffmann hat mit \u00bbKultur f\u00fcr alle\u00ab in den 1970er-Jahren den entscheidenden Schritt gemacht: Kulturinstitutionen sollten ge\u00f6ffnet werden \u2013 Museen ebenso wie Theater, aber auch Volkshochschulen, Bibliotheken, freie Gruppen und Stadtteilzentren. Kultur sollte kein Privileg bleiben, sondern Teil des Alltags f\u00fcr alle.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch \u00d6ffnung allein reicht heute nicht mehr. R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung zu stellen, ist wichtig \u2013 aber Demokratie entsteht erst, wenn in diesen R\u00e4umen Resonanzangebote gemacht werden: Erz\u00e4hlkreise, biografisches Arbeiten, k\u00fcnstlerische Verfahren, gemeinsame Rhythmen. Das Sinnliche ist dabei nicht Beiwerk, sondern Programm.<\/p>\n\n\n\n<p>Das unterscheidet die vierte Ebene auch von der Popkultur. Popkultur lebt von Intensit\u00e4t und Selbstinszenierung (Hebdige 1979; Schulze 1992). Sie stiftet starke Momente, bleibt aber auf das \u00bbIch\u00ab zentriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Soziologisch wird Popkultur zudem eng mit dem Aufstieg des Individualismus verbunden. Gerhard Schulze (1992) beschreibt in seiner \u00bbErlebnisgesellschaft\u00ab, wie \u00e4sthetische Vorlieben und Lebensstile zunehmend auf Selbstverwirklichung und individuelle Distinktion ausgerichtet sind. Andreas Reckwitz (2017) spricht von einer \u00bbGesellschaft der Singularit\u00e4ten\u00ab, in der kulturelle Ausdrucksformen dazu dienen, die eigene Einzigartigkeit sichtbar zu machen. Dieser Fokus auf das Individuelle ist produktiv, erzeugt aber zugleich eine Logik des R\u00fcckzugs: ein \u00bbLazismus\u00ab im Sinne von Konsumhaltung und Vereinzelung, der gemeinschaftliche Resonanzr\u00e4ume schw\u00e4cht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vierte Ebene dagegen ist halbstrukturiert, gemeinschaftlich und auf das \u00bbWir\u00ab gerichtet: Pers\u00f6nliche Erz\u00e4hlungen sind Einstieg, aber sie f\u00fchren in kollektive Resonanzr\u00e4ume und er\u00f6ffnen politische Gestaltungsr\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>Volkshochschulen, Bibliotheken, Stadtteilzentren \u2013 sie alle d\u00fcrfen nicht nur Orte sein, an denen Begegnung \u00bbauch\u00ab stattfinden kann. Sie m\u00fcssen so ausgestattet sein, dass Resonanz- und Differenzerfahrungen ausdr\u00fccklich Teil ihres Auftrags sind: halbstrukturiert, offen, aber verl\u00e4sslich. Demokratie entsteht nicht nur durch ge\u00f6ffnete T\u00fcren, sondern durch Formate, in denen Menschen ihre Stimme erfahren, Unterschiede wahrnehmen und Atmosph\u00e4ren teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und genau das muss auch im Monitoring sichtbar werden. Es gen\u00fcgt nicht, zu z\u00e4hlen, wie viele St\u00fchle besetzt sind. Erfasst werden muss, wer wirklich teilhat: Wer hat zum ersten Mal erz\u00e4hlt? Wer hat Resonanz gesp\u00fcrt? Wo sind Differenzerfahrungen produktiv geworden? Monitoring wird so zum politischen Instrument: Es zeigt, ob Volkshochschulen, Bibliotheken oder Stadtteilzentren nicht nur ge\u00f6ffnet, sondern transformiert werden \u2013 hin zu Orten, an denen Demokratie leiblich erfahrbar wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Monitoring braucht daf\u00fcr neue Leitlinien: Es muss Resonanz sichtbar machen, Differenz anerkennen, Vielfalt der Methoden nutzen und als Lernprozess verstanden werden \u2013 nicht als Kontrolle. Erst dann wird die vierte Ebene tragf\u00e4hig.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so schlie\u00dft sich f\u00fcr mich der Kreis. Ich habe zehn Jahre als Abgeordnete erlebt, wie Demokratie auf den ersten drei Ebenen funktioniert: in Abstimmungen, in Diskussionen, in Gremien. Alle drei sind unverzichtbar, denn in ihnen zeigt sich das Herzst\u00fcck der repr\u00e4sentativen Demokratie: Entscheidungen werden legitim, weil sie im Namen vieler getroffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich habe ebenso gesehen, dass das nicht reicht. Denn diese R\u00e4ume sind zwar besetzt, doch nur von einem Bruchteil der Gesellschaft. Die Menschen, die dort sprechen und entscheiden, repr\u00e4sentieren oft nicht die Vielfalt, die unsere St\u00e4dte und Regionen pr\u00e4gt. Viele, die l\u00e4ngst Teil unserer Gesellschaft sind, erscheinen dort gar nicht \u2013 weil sie auf diesen Wegen nicht erreicht werden. So bleibt die Demokratie formal legitim, doch sie verliert an Tiefe, weil ihre Repr\u00e4sentation die gesellschaftliche Realit\u00e4t nicht widerspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Genau hier wird die vierte Ebene der Beteiligung systemrelevant. In K\u00fcchen, Kreisen, auf B\u00fchnen und in Ch\u00f6ren haben wir erlebt, wie Menschen erreicht werden, die in den klassischen Strukturen unterrepr\u00e4sentiert bleiben. Dort entstehen Differenzerfahrungen und Zugeh\u00f6rigkeit. Und dort w\u00e4chst das Fundament, das auch die repr\u00e4sentative Demokratie braucht, um Zukunft zu haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dass wir auf diese Weise sprechen, hei\u00dft nicht, dass andere Stimmen verstummen m\u00fcssten. Aber es bedeutet, dass auch jene Erfahrungen Platz haben, die bislang unscheinbar blieben. Wir sind viele \u2013 und gerade in dieser leisen, geteilten Praxis liegt eine Kraft, die Demokratie erneuern kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Zukunft der Demokratie liegt nicht in der Abschaffung der alten Formen, sondern in ihrer Erg\u00e4nzung. Sie braucht alle vier Ebenen \u2013 und die vierte vor allem, weil wir hier Br\u00fccken schlagen, wo andere Wege ins Leere laufen. Demokratie ist mehr als ein Verfahren. Sie ist eine gemeinsame Erfahrung. Und sie tr\u00e4gt nur dann, wenn wir sie auch sinnlich teilen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Boal, Augusto (1979):&nbsp;<em>Theatre of the Oppressed<\/em>. London: Pluto Press.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Bourdieu, Pierre (1991):&nbsp;<em>Language and Symbolic Power<\/em>. Cambridge: Polity Press.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) \/ Deutsches Zentrum f\u00fcr Altersfragen (DZA) (2021):&nbsp;<em>Engagementbericht 2020<\/em>. Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung (bpb) (2022):&nbsp;<em>Gesellschaftliche Milieus in Deutschland<\/em>. Bonn.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Butler, Judith (2015):&nbsp;<em>Notes Toward a Performative Theory of Assembly<\/em>. Harvard: Harvard University Press.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Fischer-Lichte, Erika (2004):&nbsp;<em>\u00c4sthetik des Performativen<\/em>. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Foroutan, Naika (2019):&nbsp;<em>Die postmigrantische Gesellschaft. Ein Versprechen der pluralen Demokratie<\/em>. Bielefeld: transcript.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Habermas, J\u00fcrgen (1981):&nbsp;<em>Theorie des kommunikativen Handelns<\/em>. 2 B\u00e4nde. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Hebdige, Dick (1979):&nbsp;<em>Subculture: The Meaning of Style<\/em>. London: Routledge.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Keim, Wolfgang (2018):&nbsp;<em>Dritter Ort. Bibliotheken im Wandel<\/em>. In: B\u00fcchereiperspektiven, 40(2).<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;M\u00fcller, Hans-Ulrich (2018):&nbsp;<em>Storytelling und Demokratie. Narrative als soziale Praxis<\/em>. Wiesbaden: Springer VS.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Oldenburg, Ray (1999):&nbsp;<em>The Great Good Place<\/em>. New York: Marlowe &amp; Company.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Ong, Walter J. (1982): <em>Orality and Literacy. The Technologizing of the Word<\/em>. London: Methuen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Putnam, Robert D. (2000):&nbsp;<em>Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community<\/em>. New York: Simon &amp; Schuster.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Quade, Sarah (2024):&nbsp;<em>Engagement und Teilhabe in postmigrantischen Gesellschaften<\/em>. Berlin: De Gruyter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Reinwand-Weiss, Eva (2021):&nbsp;<em>Kulturelle Bildung und Differenzerfahrung<\/em>. M\u00fcnchen: kopaed.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Reckwitz, Andreas (2017):&nbsp;<em>Die Gesellschaft der Singularit\u00e4ten. Zum Strukturwandel der Moderne<\/em>. Berlin: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Rosa, Hartmut (2016):&nbsp;<em>Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung<\/em>. Berlin: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Schulze, Gerhard (1992):&nbsp;<em>Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart<\/em>. Frankfurt a. M.: Campus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Seel, Martin (2003):&nbsp;<em>\u00c4sthetik des Erscheinens<\/em>. M\u00fcnchen: Hanser.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Turino, Thomas (2008):&nbsp;<em>Music as Social Life: The Politics of Participation<\/em>. Chicago: University of Chicago Press.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;van Deth, Jan W. (2014):&nbsp;<em>Politische Partizipation<\/em>. In: Kaina, Viktoria \/ R\u00f6mmele, Andrea (Hg.):&nbsp;<em>Politikwissenschaft als Beruf<\/em>. Baden-Baden: Nomos.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Welsch, Wolfgang (1996):&nbsp;<em>Grenzg\u00e4nge der \u00c4sthetik<\/em>. Stuttgart: Reclam.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;Zumthor, Paul (1990): <em>La lettre et la voix. De la \u00bblitt\u00e9rature\u00ab m\u00e9di\u00e9vale.<\/em> Paris: Seuil.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;ZiviZ im Stifterverband (2017):&nbsp;<em>Zivilgesellschaft in Zahlen. Engagementlandschaft in Deutschland<\/em>. Berlin.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Parisa-Hussein-Nejad-576x1024.jpg\" alt=\"Parisa Hussein-Nejad\" class=\"wp-image-1482\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Parisa-Hussein-Nejad-576x1024.jpg 576w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Parisa-Hussein-Nejad-169x300.jpg 169w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Parisa-Hussein-Nejad-768x1365.jpg 768w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Parisa-Hussein-Nejad-864x1536.jpg 864w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Parisa-Hussein-Nejad-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Parisa-Hussein-Nejad-1200x2133.jpg 1200w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Parisa-Hussein-Nejad-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Foto: privat<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Parisa Hussein-Nejad<\/strong> arbeitet im Dezernat f\u00fcr Bildung und Kultur der Stadt Hannover, wo sie die Projektleitung f\u00fcr das Haus der Demokratie verantwortet \u2013 ein dezernats\u00fcbergreifendes Vorhaben, das Bibliotheken, Volkshochschulen, Erinnerungskultur, das Kulturb\u00fcro, Stadtteilkultur und Bildungsarbeit miteinander verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuvor gr\u00fcndete&nbsp;Parisa&nbsp;Hussein-Nejad 2010 das Label Culture Codes, tourte niedersachsenweit mit dem Tanztheaterst\u00fcck How I Met my neighbour- on Stage. &nbsp;2014 \u00fcbernahm die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Vereins IKJA e.V. ( Interkutureller Kultureller Jugendaustausch) bis 2018 und leitete anschlie\u00dfend 7 Jahre das interdisziplin\u00e4re Stadtteilzentrum KroKuS in Hannover. Projekte wie das Get2gether Jugendtheater,&nbsp;Generation Transkulturell, WIR2.0 &#8211; Prozess oder das Fluid2.0 &#8211; Festival pr\u00e4gten ihren Weg und bilden bis heute den Resonanzboden f\u00fcr ihre Texte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der vorliegende Essay \u00f6ffnet einen weiteren Blick: Er verbindet pers\u00f6nliche Beobachtungen und Erfahrungen aus vielen Jahren kultureller Praxis mit einer Reflexion \u00fcber Demokratie. Dabei entsteht kein fertiges Modell, sondern ein tastendes Nachdenken, das Sinnlichkeit, Resonanz und Systematik als Leitf\u00e4den nutzt \u2013 um Demokratie als lebendige, gemeinsame Erfahrung sichtbar zu machen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Parisa Hussein-Nejad<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1476,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1469","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die vierte Ebene der Beteiligung - Parisa Hussein-Nejad<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Ein Essay \u00fcber Demokratie und Sinnlichkeit auf www.kupoge.de\/blog\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2025\/10\/15\/die-vierte-ebene-der-beteiligung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die vierte Ebene der Beteiligung\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ein Essay \u00fcber Demokratie und Sinnlichkeit\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2025\/10\/15\/die-vierte-ebene-der-beteiligung\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kulturpolitische Gesellschaft e.V.\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-10-15T11:48:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-10-16T10:04:24+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/KuPoGe_10_7_5.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1512\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1080\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"m39a\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"m39a\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"18\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2025\\\/10\\\/15\\\/die-vierte-ebene-der-beteiligung\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/2025\\\/10\\\/15\\\/die-vierte-ebene-der-beteiligung\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"m39a\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/kupoge.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/cffe05354738d9b4a970fa18adc92aff\"},\"headline\":\"Die vierte Ebene der Beteiligung. 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