{"id":549,"date":"2021-01-18T14:41:03","date_gmt":"2021-01-18T13:41:03","guid":{"rendered":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/?p=549"},"modified":"2021-01-18T15:18:01","modified_gmt":"2021-01-18T14:18:01","slug":"ueber-den-eigenen-status-hinaus-produktive-irrelevanzerfahrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2021\/01\/18\/ueber-den-eigenen-status-hinaus-produktive-irrelevanzerfahrungen\/","title":{"rendered":"\u00dcber den eigenen Status hinaus. Produktive Irrelevanzerfahrungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Wann immer K\u00fcrzungen oder Umschichtungen in den Kulturetats von St\u00e4dten und Gemeinden, auf der Landes- oder Bundesebene anstehen, beschw\u00f6rt jemand das Gespenst der gesellschaftlichen Ver\u00f6dung, die durch eine Verknappung kultureller Angebote oder gar der Schlie\u00dfung kultureller Institutionen entstehe. Das verr\u00fcckte Jahr 2020 hat uns erm\u00f6glicht, so eine Situation zu erleben \u2013 und das ganz ohne K\u00fcrzungen in den Kulturetats. Oder wahrscheinlich: vor den K\u00fcrzungen in den Kulturetats.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sich eine Gesellschaft anf\u00fchlt, in der es keine klassischen Kulturveranstaltungen mehr gibt, kein Theater, Oper, Ballett und Konzert, in der Museen geschlossen sind und Vortr\u00e4ge nicht stattfinden k\u00f6nnen, erleben wir nun seit mehreren Monaten, und ziemlich sicher noch weit bis in den Sommer 2021. F\u00fcr mich und viele andere kultur-affine Menschen ist eine der interessantesten Erfahrungen im Shutdown kultureller Pr\u00e4senzveranstaltungen, wie gut man mit ihm zurechtkommt \u2013 wenn man einen funktionierenden Internetzugang hat. Die Rhetorik von der Kultur als \u00bbgeistigem Lebensmittel\u00ab oder \u00bbgeistiger Tankstelle\u00ab, mit der sich die Staatsministerin f\u00fcr Kultur und Medien und andere Interessenvertreter*innen des Kulturbetriebs zu Wort meldeten, stand und steht im deutlichen Gegensatz zur eigenen pers\u00f6nlichen Erfahrung in der Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Reichweite der Relevanz-Rhetoriken<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich der Relevanz-Rhetorik von Gr\u00fctters et al. etwas irritiert gegen\u00fcberstehe, prallen an den Verantwortlichen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene die Appelle und Hinweise auf den bedeutsamen Beitrag, den Kunst und Kultur in dieser tiefgreifenden Krisensituation leisten k\u00f6nne, weitgehend ab. Der ein oder andere Kulturmensch schaffte es zwar in eine Talkshow, wo er\/sie an den Hygiene- und Kontaktreduzierungsvorschriften Kritik \u00fcben durfte. Im Krisenmanagement oder in zentralen Entscheidungsprozessen werden diese Menschen aber offensichtlich nicht konsultiert. Die gro\u00dfen Worte von der \u00bbSystemrelevanz der Kultur\u00ab, von \u00bbKultur als Ort der gesellschaftlichen Auseinandersetzung\u00ab, erweisen sich in der Krise zwar immer noch als wirkm\u00e4chtig genug, um finanzielle Mittel zu aktivieren \u2013 immerhin! Sie klingen aber im Angesicht der sich bereits im Oktober dynamisch steigenden Infektions- und Sterbezahlen und der intensiven Diskussion dar\u00fcber, wie sie wieder einged\u00e4mmt werden k\u00f6nnen, f\u00fcr viele auch nach Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist es unfair, Theaterauff\u00fchrungen mit dem zu vergleichen, was auf Intensivstationen getan und geleistet wird. In die Situation gebracht haben sich aber prominente Vertreter*innen des Kulturbetriebs selbst: Wer sich in einer lebensbedrohlichen Pandemie als \u00bbsystemrelevant \u00ab behauptet, man\u00f6vriert sich selbst in die paradoxe Situation, existenzielle Bedeutung f\u00fcr die Funktionsf\u00e4higkeit der Gesellschaft ausgerechnet in dem Moment zu behaupten, in dem deutlich wird, wie wenig man f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Gesellschaft tats\u00e4chlich bedeutet. <\/p>\n\n\n\n<p>Denn es geht ohne Theater, Oper, Ballett und Konzert. Es geht sogar ohne \u00f6ffentliche Bibliotheken \u2013 deren Schlie\u00dfung sehr viel mehr Menschen betrifft, die kaum Zugang zu mit Eintrittsgeld bew\u00e4hrtem Kulturkonsum haben. Massenhafter Protest ist ausgeblieben \u2013 und offensichtlich waren sich die Entscheider*innen dessen sehr sicher, so resolut wie man sich im Oktober f\u00fcr einen Shutdown der auf Pr\u00e4senz ausgerichteten Kultur-Institutionen entschloss.<\/p>\n\n\n\n<p>Tobias J. Knoblich interpretiert diese Nonchalance der Politik in seinem Essay <a href=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2020\/11\/11\/kultur-ist-mehr-als-freizeitgestaltung-vergnuegen-und-unterhaltung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00bbKultur ist mehr als Freizeitgestaltung, Vergn\u00fcgen und Unterhaltung\u00ab <\/a>nicht nur als Hinweis auf den tats\u00e4chlich untergeordneten politischen Stellenwert von Kultur, sondern auch als Indiz f\u00fcr die kommenden Debatten um die post-pandemische Neuordnung von Kommunal-, Landes- und Bundeshaushalten \u2013 hier w\u00fcrden die Kulturetats zu den ersten Opfern geh\u00f6ren, \u2013 und prognostiziert, dass es wohl nicht gelingen werde, mittels der seit Jahren eingespielten kulturpolitischen Rhetorik der eigenen gesellschaftlichen Relevanz massive K\u00fcrzungen zu verhindern. Ich halte diese Voraussage f\u00fcr zutreffend: Zwar hat die Relevanz-Argumentation 2020 zwar noch einmal ausgereicht um erhebliche Einmal-Betr\u00e4ge beim Bund frei zu machen, aber sp\u00e4testens ab 2022, wenn es nach der Bundestagswahl um strukturelle Entscheidungen in Kommunen und auf L\u00e4nderebene geht, wird die Rhetorik der gesellschaftlichen Bedeutsamkeit der Kultur nicht weit tragen. Schlie\u00dflich haben wir gerade erfahren, wie wackelig daf\u00fcr die Faktenbasis ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Man wird nicht d\u00fcmmer ohne Theater<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Heavy User des pr\u00e4-pandemischen kulturellen Pr\u00e4senz-Angebotes wie ich haben seit dem 19. April 2020 die Erfahrung gemacht, die der gr\u00f6\u00dfere Teil der Gesellschaft schon immer hat:<\/p>\n\n\n\n<p>Man wird nicht d\u00fcmmer ohne Theater, Oper, Konzert oder Museum.<br>Man wird auch kein schlechterer Mensch.<br>Man verpasst auch keine wichtigen gesellschaftlichen Debatten.<br>Man langweilt sich noch nicht einmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Digitale Angebote sind f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse, die ich (und wahrscheinlich nicht nur ich) mit dem Besuch von Museen, Theater und Vortr\u00e4gen befriedige, nicht nur ein guter Ersatz. Stattdessen erm\u00f6glichen sie oft ganz eigene Formen von Konsum und Teilhabe, mit denen viele klassische Pr\u00e4senz-Formate nicht mithalten k\u00f6nnen. Zeitsouver\u00e4nit\u00e4t ist nur eines davon. Wichtiger, weil dem Anspruch von Kultur an sich selbst viel n\u00e4her: Digitale Formate haben eine deutlich niedrigere Zutrittsschwelle \u2013 und hier spreche ich nicht prim\u00e4r \u00fcber Eintrittsgelder.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sich auf dem Sofa oder am K\u00fcchentisch mit Laptop oder Tablet gem\u00fctlich zu machen und sich eines von Igor Levits Pandemie-Mini-Recitals anzuh\u00f6ren oder gleich eine komplette Opernauff\u00fchrung, die sich in mystischer Weise pl\u00f6tzlich auf den Webseiten oder YouTube-Kan\u00e4len mancher H\u00e4user oder Musik-Labels finden, ist eine sehr andere, (und f\u00fcr viele Menschen wahrscheinlich auch sehr viel positivere) Erfahrung, als der Besuch eines Konzertsaales oder Opernhauses, bei dem bereits Architektur und Ambiente der Location verdeutlichen, welche Rezeptionshaltung und welcher Habitus hier gefordert werden. Das l\u00e4sst sich selbst f\u00fcr Museen festhalten, die tendenziell bei der \u00d6ffnung gegen\u00fcber nicht-bildungsb\u00fcrgerlichen Zielgruppen schon viel weiter sind als die performativen Kulturinstitutionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Ein\u00fcbung, Affirmation und Privilegierung bestimmter Habitusformen (und damit Stabilisierung und Durchsetzung gesellschaftlicher Hierarchien gegen andere soziale Gruppen und Praxen) dem Pr\u00e4senz-Kulturbetrieb leider nicht nur \u00e4u\u00dferlich sind und sich durch ein paar Diversity-Ma\u00dfnahmen in den Inhalten begradigen lie\u00dfen, zeigt sich in der Pandemie erstaunlich unverstellt: Keine der Stellungnahmen oder Kritiken am Shutdown der Pr\u00e4senz-Kultur kam ohne den Hinweis aus, dass man doch schlie\u00dflich etwas ganz anderes sei als ein Friseurbetrieb oder Bordelle. Diese Spitze ist nicht \u00fcberall gut angekommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcberparteiliche Finanzkritik<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Debatten dar\u00fcber, f\u00fcr welche Art von Kultur in Zukunft \u00fcberhaupt staatliche Mittel budgetiert werden sollen, werden nicht nur vor dem Hintergrund angeblich beschr\u00e4nkter Finanzmittel gef\u00fchrt werden. Sie werden sich auch in einem diskursiven politischen Raum abspielen, in dem die Besonderheit und F\u00f6rderungsw\u00fcrdigkeit von Kunst und Kultur in ihren traditionellen Formen grunds\u00e4tzlich in Frage gestellt werden kann \u2013 und dass nicht nur aus dem kulturellen Feld selbst heraus, durch die jeweiligen Avantgarden.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon vor der Pandemie sind gro\u00dfe Kulturprojekte wie die Sanierung oder der Neubau von Opern- und Konzerth\u00e4usern (Bonn, K\u00f6ln, Stuttgart) ins argumentative Schlingern gekommen, als aus b\u00fcrgerlichen Kreisen und quer zum bekannten politischen Spektrum Stimmen laut wurden, dass man hier kein ausgeglichenes Kosten-\/Nutzenverh\u00e4ltnis erkennen k\u00f6nne. Beispielsweise konnten sich in der Debatte um die Totalsanierung der Stuttgarter Oper schon vor der Covid19-Krise Menschen aus allen im Gemeinderat und in Landtag vertretenen Parteien hinter dem Argument versammeln, dass hier das Unterhaltungsbed\u00fcrfnis einer sowieso schon privilegierten kleinen gesellschaftlichen Gruppe \u00fcberproportional gegen\u00fcber anderen Gruppen gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einigem Erfolg: Nicht nur haben sie den verantwortlichen Kultur- und Finanzpolitiker*innen \u00fcberhaupt einmal eine Debatte \u00fcber Sinn, Zweck und Umfang der Sanierungen aufgezwungen, sondern auch die Ver\u00f6ffentlichung einer einigerma\u00dfen realistischen Finanzplanung erreicht. Nachdem die Hausnummer der Sanierung all-inclusive auf eine Milliarde Euro beziffert wurde, steht die Debatte auf ganz anderen F\u00fc\u00dfen. Man merkt den Vertreter*innen aus Kultur und Kulturpolitik an, wie schwer es ihnen f\u00fcr diese Summe mit neun Nullen f\u00e4llt, den gesamtgesellschaftlich bildenden und erhebenden Besuch einer Verdi-Oper glaubhaft zu machen, wenn f\u00fcr dieselbe Summe jede Schule Stuttgarts mit einer \u00fcppigen Bibliothek und alle Sch\u00fcler*innen mit Premium-Laptops plus Internet Flatrate ausgestattet werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>2021, wenn die Debatte nach \u00fcberstandener Pandemie weitergehen wird, steht neben dieser Milliarde auch noch die Zeit im Raum, die alle ohne Oper, Ballett und Konzerte \u00fcberstanden haben. Welche Folgen dies zum Beispiel f\u00fcr die Abo-Abschl\u00fcsse haben wird, bleibt spannend. Vielleicht waren vor allem kulturtouristisch beworbene Gro\u00dfprojekte wie Elbphilharmonie und Humboldtforum die letzten ihrer Art.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mangelnde Transformationsbereitschaft<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Man kann die Stuttgarter Opernsanierungsdiskussion, die bereits eine Verfahrens\u00e4nderung erreichte, beispielhaft als positives Zeichen f\u00fcr eine lebendige, wenn auch stellenweise ruppig gef\u00fchrte kulturpolitische Debatte verstehen, die vor allem auf kommunaler Ebene gef\u00fchrt wird, und quasi ein Vorschein gibt auf die zuk\u00fcnftigen Auseinandersetzungen \u00fcber Erhalt und Erneuerung der Kulturlandschaft, die <a href=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2020\/11\/11\/kultur-ist-mehr-als-freizeitgestaltung-vergnuegen-und-unterhaltung\/\">Tobias J. Knoblich im Start-Essay dieser Reihe<\/a> bereits fordert und anmahnt. Pessimistisch stimmt mich aber die Sprachlosigkeit der Vertreter*innen des Kulturbetriebs, die zu diesem Gespr\u00e4ch bislang kaum mehr als unhinterfragte Besonderheits-Rhetorik von (traditioneller) Kultur beitragen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrungen, die ich hier in Stuttgart bisher in der Debatte um die Sanierung der Oper gemacht habe, sprechen eher gegen die Transformationsf\u00e4higkeit und -bereitschaft des kulturellen Feldes. Zumal sie nicht die einzigen sind, die einen skeptisch werden lassen. So kann man \u00fcber die Ignoranz und die Sturheit nur erstaunt sein, die ausgerechnet Vertreter*innen des bundesdeutschen Kultur-Leuchtturm-Projektes Humboldt Forum in der Debatte um den angemessenen Umgang mit kulturellen Artefakten an den Tag gelegt haben, die durch kolonialistische Praktiken in die Berliner Sammlungen gelangt sind. Ein absoluter Tiefpunkt war ein Interview im Deutschlandfunk zum Thema, in dem Horst Bredekamp, einer der Gr\u00fcndungsintendanten des Humboldt Forums, bestritt, dass es \u00fcberhaupt deutschen Kolonialismus gegeben habe. Fairerweise ist zu sagen, dass es gerade in diesem Feld aber auch positive Gegenbeispiele gibt: So haben das Land Baden-W\u00fcrttemberg und das Linden-Museum 2019 die Bibel und die Peitsche Hendrik Witboois an dessen Familie zur\u00fcckgegeben. Witbooi war einer der Anf\u00fchrer des Aufstandes gegen die deutschen Kolonialherren im heutigen Namibia, die es laut Bredekamp gar nicht gab. Bibel und Peitsche wurden 1902 an das Stuttgarter Museum gegeben. Sie waren beim Vernichtungskrieg gegen die Herero und Nama von deutschen Soldaten erbeutet worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Linden-Museum und Landespolitiker*innen geben hier ein gutes Beispiel in Sachen Offenheit f\u00fcr Ver\u00e4nderungen und zeigen ein neues Verst\u00e4ndnis f\u00fcr museale Artefakte und ihrer kulturellen Bedeutung. Trotzdem bef\u00fcrchte ich, dass sich die Tendenz der etablierten, ausk\u00f6mmlich finanzierten Institutionen eher verst\u00e4rkt, die von au\u00dfen angemahnten Ver\u00e4nderungsprozesse zu ignorieren. Dass sie sich Forderungen nach mehr Diversit\u00e4t bei den pr\u00e4sentierten Inhalten und den Arten der Pr\u00e4sentation, aber vor allem beim Fach- und F\u00fchrungspersonal weiterhin verweigern und meinen, sich f\u00fcr diese Verweigerungshaltung auf die grundgesetzlich garantierte Autonomie und Freiheit der Kunst berufen zu k\u00f6nnen. Die Virtuosit\u00e4t, mit der die Gr\u00fcndungsintendanten des Humboldt Forums die sowieso hohe institutionelle Tr\u00e4gheit beh\u00f6rdlicher Apparate wie sie Kulturb\u00fcrokratien sind, genutzt haben, um die Debatte \u00fcber eine Neukonzeption des Projektes museumspraktisch im Sande verlaufen zu lassen, ist f\u00fcr mich so ein Zeichen. Genauso wie der defensive Ton, der gerne in den Newslettern des Deutschen Kulturrates angeschlagen wird, wenn man sich \u2013 nat\u00fcrlich ganz selten offen aggressiv \u2013 mit Forderungen nach mehr Diversit\u00e4t oder nach deutlicher Positionierung kultureller Institutionen gegen diskriminierende Politikentw\u00fcrfe auseinandersetzt. Oder dass Kulturstaatsministerin Gr\u00fctters zu Fragen einer Kultur der Digitalit\u00e4t wenig mehr einf\u00e4llt als die Klage \u00fcber die Verrohung des Diskurses durch soziale Medien. Ganz praktisch und strukturbildend zeigt sich diese defensive Haltung gegen\u00fcber den Transformationen, die ja bereits ohne Budgetierung und Segen der obersten staatlichen Kulturrepr\u00e4sentantin ablaufen, dann in den \u00fcberschaubaren Betr\u00e4gen, die Gr\u00fctters in ihrem Etat 2021 f\u00fcr die Digitalisierung und den Aufbau digitaler Strukturen im Kulturbereich vorsieht: <a href=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2021\/01\/04\/info-proletarierinnen-of-the-world-unite\/\">circa 22 Millionen Euro<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Funktionale Spaltung des Kulturbetriebs<\/strong> <\/h3>\n\n\n\n<p>Hier g\u00e4be es also viele Ansatzpunkte zur Transformation. Stattdessen werden die Bereiche im kulturellen Feld, die bereits aktuell unter deutlich prek\u00e4reren Finanzierungs- und Arbeitsbedingungen, programmatisch und personell diverser und inklusiver zu arbeiten versuchen, noch st\u00e4rker unter Druck geraten. Sie haben viel weniger Ressourcen und entsprechende Netzwerke, sind viel einfacher angreifbar \u2013 und vor allem sitzen sie nicht in einer gebauten Infrastruktur, die man nicht so einfach leer stehen lassen oder umwidmen kann. Gerade durch die institutionelle Kulturf\u00f6rderung mit festen Budgets f\u00fcr etablierte H\u00e4user auf der einen Seite und einem gro\u00dfen, tendenziell intransparentem Projektmittelwesen auf der anderen, hat sich die funktionale Spaltung des Kulturbetriebs mittlerweile als reale b\u00fcrokratische, finanzielle und bauliche Infrastruktur materialisiert: (relativ) gut finanzierte Traditionsbetriebe, die sich am Kunst- und Kulturbegriff des letzten Jahrhunderts festhalten, und flexible, von der Hand in den Mund lebende Innovationslabore, die sich st\u00e4ndig neu erfinden m\u00fcssen, weil die F\u00f6rderperiode beendet ist und die Gelder einen neuen thematischen Schwerpunkt bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit sich diese tief in das kulturelle Feld, seine Inhalte und sein Selbstverst\u00e4ndnis versenkte Struktur nicht durch massiven \u00f6konomischen Druck verst\u00e4rkt, br\u00e4uchte es Netzwerke und Diskussionsr\u00e4ume, in denen sich Vertreter*innen aus beiden Sph\u00e4ren gleichberechtigt begegnen k\u00f6nnen. Gleichberechtigt hie\u00dfe hier vor allem: In denen sich auch Opernintendanten und Museumsdirektorinnen der Frage nach der Existenzberechtigung ihrer H\u00e4user und ihrer Arbeit stellen lassen, ohne dass das professionelle Konsequenzen f\u00fcr die Fragenden hat. (Die Intransparenz der tats\u00e4chlichen \u00f6konomischen und finanziellen Verh\u00e4ltnisse innerhalb des Kulturbetriebs und die daraus folgenden Abh\u00e4ngigkeiten sind der gro\u00dfe Gorilla im Raum dieser ganzen Debatte.) F\u00fcr solche offenen R\u00e4ume sehe ich, vor allem oberhalb der kommunalen Ebene, bisher wenige Anzeichen. Aber wer wei\u00df: Um die Debatte herum kommt der Kulturbetrieb sowieso nicht. Und vielleicht er\u00f6ffnet die schockhafte Erfahrung der eigenen gesellschaftlichen Irrelevanz doch R\u00e4ume, in denen offener \u00fcber die Funktionen von Kultur in einer Gesellschaft gedacht werden kann \u2013 und nicht nur \u00fcber den Erhalt des eigenen Status.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Autorin<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"200\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Dongowski_mag.de_.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-557\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Dongowski_mag.de_.jpg 200w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Dongowski_mag.de_-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption>Fotoquelle: www.mag.de<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Dr. Christina Dongowski<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Geboren 1969. Hat an der JLU Gie\u00dfen Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie studiert. Arbeitet als Ghostwriterin, PR-Texterin, \u00dcbersetzerin und Autorin und ist ehrenamtlich im Kulturbereich engagiert. Sie lebt in Stuttgart und im Internet.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2020-07-03-bkm-neustart-kultur-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-494\" width=\"259\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2020-07-03-bkm-neustart-kultur-1.jpg 990w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2020-07-03-bkm-neustart-kultur-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/2020-07-03-bkm-neustart-kultur-1-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christina Dongowski<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":555,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-549","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u00dcber den eigenen Status hinaus. 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