{"id":585,"date":"2021-01-29T16:42:30","date_gmt":"2021-01-29T15:42:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/?p=585"},"modified":"2021-01-29T17:55:55","modified_gmt":"2021-01-29T16:55:55","slug":"transformieren-statt-transformiert-werden-chancen-fuer-den-kultursektor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2021\/01\/29\/transformieren-statt-transformiert-werden-chancen-fuer-den-kultursektor\/","title":{"rendered":"Transformieren statt transformiert werden: <br> Chancen f\u00fcr den Kultursektor"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir erleben einen Epochenwechsel. Das globale Kultursystem ist lahmgelegt und \u00fcberwintert nach jahrelanger \u00dcberhitzung in bedrohlicher K\u00fchle. Seit Monaten leben Tausende von Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen mit existenziellen Unsicherheiten. Die Pandemie zeigt die Ungleichheit und die Prekarit\u00e4t des Kultursektors ebenso schmerzhaft wie seinen Nachholbedarf in Sachen Lobbying und Digitalisierung. Und sie beginnt bereits die k\u00fcnftigen Strukturen zu pr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die einzige M\u00f6glichkeit, aus dieser belastenden Situation eine Chance zu machen, liegt darin, die Bedingungen f\u00fcr die Zeit nach der Krise mitzugestalten. Wagen wir daher einen Blick in die Zukunft. Lernen wir von den Errungenschaften, die in vielen k\u00fcnstlerischen Aktionen aus Not entstanden sind. Nicht umsonst hat der Bund im Covid19-Gesetz<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> Finanzhilfen f\u00fcr Transformationsprojekte zur Verf\u00fcgung gestellt, die gemeinsam mit den Kantonen unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Denn Transformieren oder transformiert werden, das ist die entscheidende Frage f\u00fcr den Kultursektor. F\u00fcnf Themen sollten Kulturpolitik, Kulturinstitutionen und Kulturschaffende dabei ber\u00fccksichtigen.<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bessere soziale Absicherung der kulturellen und kreativen Berufe<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Kultursektor ist wesentlich gepr\u00e4gt von Freischaffenden<a href=\"#_ftn1\">[2]<\/a>, die sich in h\u00f6chster Verwundbarkeit und Abh\u00e4ngigkeit befinden. Etwa 15.000 Kulturschaffende sind in der Schweiz mit hohem Einsatz und wenig Absicherung t\u00e4tig, ihr Status ist in g\u00e4ngigen Berufskategorien schwer zu erfassen und folglich schlecht gesch\u00fctzt: Musiker*innen und Tontechniker*innen, T\u00e4nzer*innen oder Kurator*innen, allesamt Angestellte im Kulturbereich mit befristeten Arbeitsvertr\u00e4gen bei h\u00e4ufig wechselnden Arbeitgeber*innen. Dies ist die Realit\u00e4t einer sehr dynamischen Branche, die kaum Festanstellungen bietet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freischaffenden tragen in unz\u00e4hligen Projekten zum Reichtum unseres Kulturlebens bei \u2013 leider bleibt auf ihrer Seite wenig davon h\u00e4ngen, selbst wenn sie erfolgreich arbeiten, fallen sie durch die Maschen der Vorsorge-, Hilfs- und Absicherungssysteme und stehen am unteren Ende der Lohnskala. Ihnen verdanken wir einen Gro\u00dfteil der Festivals, B\u00fccher, Tanzprojekte, Ausstellungen und Clubabende.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen von angemessenen Honoraren ist es dringlicher denn je, die Besonderheiten dieser Berufsgattungen endlich im Sozialsystem abzubilden und ihnen einen Anspruch auf Arbeitslosenversicherung zu sichern. Die Schweiz hat hier Nachholbedarf, die bisherigen Nothilfema\u00dfnahmen zeigen dies eindr\u00fccklich. M\u00f6gliche Teilmodelle aus Deutschland oder Frankreich k\u00f6nnen als Diskussionsgrundlage dienen, Suisseculture und andere Verb\u00e4nde sind ideale Gespr\u00e4chspartner, um eine tragf\u00e4hige L\u00f6sung zu entwickeln: <\/p>\n\n\n\n<p>Die Pandemie hat die beschriebene Problematik verdeutlicht und f\u00fcr viele Betroffene schmerzhaft gezeigt, wie schwierig es ist, in einem staatlichen Nothilfesystem die zahlreichen freischaffenden Kulturberufe angemessen und fair zu erfassen. Es scheint daher absolut naheliegend und zwingend, die Frage der sozialen Absicherung von freien Kulturschaffenden in einem gr\u00f6\u00dferen Kontext anzugehen und auf eine politische L\u00f6sung hinzuwirken. Gelingt dies nicht, droht ein Segment an Kreativen wegzubrechen, das in unz\u00e4hligen zeitgen\u00f6ssischen Formaten das Kulturleben der Zukunft wesentlich mitpr\u00e4gen w\u00fcrde.<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nachhaltige Prozesse statt kurzlebige Produkte f\u00f6rdern<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die gegenw\u00e4rtige Krise zeigt in zugespitzter Form, in welchem Ma\u00dfe der Kultursektor ein Output-orientiertes System ist, das international eine wachsende Produktionsdichte bei abnehmender Pr\u00e4sentationsdauer f\u00f6rdert: Heute ist ein Werk hier, morgen dort und \u00fcbermorgen wird es durch ein neues ersetzt. Dies ist \u00f6konomisch und \u00f6kologisch wenig nachhaltig und f\u00fchrt zu gro\u00dfem Verschlei\u00df. Unter der Hektik leiden auch die kreativen Prozesse. Wer je einem Orchester beim Proben zugeh\u00f6rt hat, wei\u00df, wie wichtig die Momente des Suchens sind, denn Klang ist nicht gleich Klang, er muss gefunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kulturmarkt und Subventionspolitik haben Institutionen und Kunstschaffende \u00fcber Jahre auf Outputsteigerung, Hypermobilit\u00e4t und Kurzlebigkeit gepolt. Der Kultursektor braucht aber mehr Nachhaltigkeit, bessere Verwertungs- und Wirkungsketten. Daf\u00fcr muss er auf die Langfristigkeit von Prozessen setzen, zum Schutz der Ressourcen, Kreativit\u00e4t und Natur. Die Pandemie hat daf\u00fcr eine Art \u00bbin vivo\u00ab-Experimentierlabor geschaffen: Im Zentrum der kulturellen Arbeit steht momentan zwangsl\u00e4ufig der k\u00fcnstlerische Prozess, die Recherche, und weniger das fertige Produkt und dessen Pr\u00e4sentation.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch hat auch das Lokale und der direkte Einbezug der Menschen vor Ort an Bedeutung gewonnen. Kurze Wege sollen aber nicht Provinzialisierung bedeuten, denn gerade mit bewusster lokaler Verankerung muss es weiterhin darum gehen, einen internationalen Austausch zu pflegen: Kunst und Kultur entstehen aus dem Dialog mit anderen Realit\u00e4ten. F\u00fcr die Kulturf\u00f6rderung wird es k\u00fcnftig darum gehen, die F\u00f6rderempf\u00e4nger*innen nicht nur an Produktions-Ergebnissen, sondern auch an Prozessen zu messen. Recherchen, technologische Experimente oder offene Austauschprozesse sollten dezidiert Teil des Auftrags sein. Der Kulturbereich wird dadurch wesentlich an Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit gewinnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Raum schaffen f\u00fcr Transdisziplinarit\u00e4t und neue Sprachen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Lange Zeit wurde der Begriff der k\u00fcnstlerischen Qualit\u00e4t von Institutionen nach bestimmten \u00e4sthetischen Filtern diktiert, die einer disziplin\u00e4ren Logik folgen und bis heute die Kulturf\u00f6rderung bestimmen. Mit zunehmender Popularit\u00e4t digitaler Praktiken entstehen neue soziale Konstruktionen von Qualit\u00e4t, die mit jenen der Institutionen konkurrieren. Im Reich von TikTok &amp; Co. findet sich hierzu endloses Anschauungsmaterial.<\/p>\n\n\n\n<p>Theaterregisseur Arne Vogelgesang experimentiert schon lange mit Netz-Formaten: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/die-theater-in-der-krise-es-ist-eine-grosse-experimentierzeit-darin-liegt-die-chance\/26784672.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>\u00bbMan traut sich Live-Streams von den Proben oder Opern-Kommentare auf Twitch \u2013 wo beide Seiten erstmal verwirrt sind, sowohl das Internet-Laufpublikum als auch die Opern-Besucher. Diese \u00dcberkreuzung von Welten finde ich das Spannendste im Moment: mit dem zu experimentieren, was Publikum und Publikumsbeziehung bedeutet.\u00ab<\/em> <\/a><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die institutionelle Kultur und ihre F\u00f6rderung stellt sich die Frage, wie und von wem das k\u00fcnftige Verst\u00e4ndnis von Qualit\u00e4t erarbeitet wird. Das Verh\u00e4ltnis zum Publikum, auch der Einbezug von und die Interaktivit\u00e4t mit neuen Publika sind hier wichtige Herausforderungen. Transdisziplin\u00e4re Formate bereichern dar\u00fcber hinaus den k\u00fcnstlerischen und au\u00dferk\u00fcnstlerischen Dialog indem sie Kompetenzen aus verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten einbeziehen. Dies kann zu hybriden Produktionsformen und Prozessen f\u00fchren. Der T\u00e4nzer, die VR-Spezialistin und der Modedesigner f\u00fcr eine Modeschau, der Klangforscher und die Geologin f\u00fcr ein Landschaftsprojekt interagieren und suchen eine gemeinsame, vielleicht neue Sprache. Transdisziplinarit\u00e4t fordert dazu heraus, die eigenen Verst\u00e4ndnisr\u00e4ume und Denkkategorien zu verlassen und sich auf unvertraute Zusammenh\u00e4nge einzulassen. F\u00fcr Kulturinstitutionen liegt die Herausforderung darin, nicht in beliebige Aktivismen zu verfallen, sondern gezielt neue Sprachen zu lernen und die relevanten Akteure au\u00dferhalb ihrer urspr\u00fcnglichen Bestimmung einzubinden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Publikum findet seine Kultur nicht nur dort, wo die Kultur ihr Publikum sucht<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Untersuchungen aus der Zeit der Pandemie belegen, dass die Menschen nicht weniger Kultur konsumiert haben, sie haben sie blo\u00df anderswo gesucht und gefunden als bisher. Eine Studie des Unternehmensberaters <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/die-theater-in-der-krise-es-ist-eine-grosse-experimentierzeit-darin-liegt-die-chance\/26784672.html\">Deloitte weist f\u00fcr Deutschland eine erh\u00f6hte Mediennutzung zwischen 38 % (Konsolen) und 55% (Mediatheken) aus<\/a>. Dabei wirkt die Pandemie wie ein Katalysator: Digitale, qualitativ hochwertige Inhalte wurden st\u00e4rker genutzt, zugleich beschleunigte sich der R\u00fcckgang bei traditionellen Medienangeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt also entgegen unbelegten Ger\u00fcchten einen gro\u00dfen Appetit nach Kultur. Nur wird dieser Appetit nicht unbedingt dort gestillt, wo traditionellerweise die kulturellen Speisen offeriert werden. So stellt sich die entscheidende Frage, von wem und f\u00fcr wen k\u00fcnftig was angeboten und verbreitet wird. Das Gesch\u00e4ft mit der Ver\u00e4nderung des Publikumsverhaltens wird meist von Instanzen betrieben, die nicht zum herk\u00f6mmlichen Kulturbetrieb geh\u00f6ren und sehr viel Einfluss auf das Kulturleben der Zukunft haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Amazon verdreifachte im 3. Quartal 2020 seinen Gewinn auf den bisherigen Rekordwert von 6,3 Mrd. Dollar. Aber was kann der Kultursektor tun, statt den Plattformkapitalismus zu beklagen und zugleich mangels Alternativen Youtube, Twitch und Spotify zu nutzen? Die Antwort ist etwas unbequem und lautet: Akzeptieren, dass das Netz f\u00fcr den herk\u00f6mmlichen Kulturbetrieb kein feindlicher Raum ist und daran arbeiten, die Verteilverh\u00e4ltnisse zu ver\u00e4ndern. Eine zentrale Aufgabe k\u00fcnftiger Kultur- und Institutionenpolitik k\u00f6nnte es sein, alternative, selbstorganisierte Plattformen zu erm\u00f6glichen, auf denen die Mittel- und Informationsverteilung, die Produktion und Distribution eigenst\u00e4ndig und produzentenfreundlich organisiert wird. Das ist machbar und reizvoll, auch in der Schweiz. Die Erfahrungen w\u00e4hrend der Pandemie haben gezeigt, dass dies keine Utopie sein muss, es gibt Menschen in den Startbl\u00f6cken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Grenze des Digitalen beginnt bei der Realit\u00e4t des K\u00f6rpers<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Mit dem Zuwachs an digitalen Angeboten im Web kann das Bed\u00fcrfnis nach Inhalten zeitgleich lokal und international sehr viel breiter bedient werden, auch partizipatorischer, als dies Kulturinstitutionen auf analoge Art schaffen. Die digitale Kulturwelt ist popul\u00e4r, divers und zug\u00e4nglich, jederzeit und \u00fcberall verf\u00fcgbar. Diese Potentiale sind es, die sich die analoge Kultur vermehrt aneignen muss, um ihre inhaltlichen St\u00e4rken beim Publikum auszuspielen. Das Bed\u00fcrfnis nach physischem Zusammenkommen, das Verlangen nach k\u00f6rperlicher Begegnung wird die zentrale Realit\u00e4t des Kultursektors bleiben, denn der Sinn von gelebter Kultur ist direkte Interaktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles zu Digitalisieren oder in virtuelle Formate zu bringen, w\u00fcnschen wir uns nicht, es geht um erg\u00e4nzende oder hybride Formate. Die M\u00f6glichkeiten der Interaktion zwischen analog und digital sollten deshalb vorurteilsfrei ausgebaut werden, so dass aus der noch platten Idee des Streamings mehr wird als eine Notl\u00f6sung f\u00fcr die n\u00e4chste Pandemie. Nur der direkte, gleichberechtigte Kontakt zwischen Menschen an einem gemeinsamen Ort \u2013 ob analog oder digital \u2013 erm\u00f6glicht offenen Dialog oder Widerspruch, die beide f\u00fcr unsere Gesellschaft existenziell wichtig sind. Kultur ist immer auch ein Angebot f\u00fcr Demokratiebildung. Kann man sich dabei nicht in die Augen schauen, fehlt etwas Entscheidendes zum Mitdenken, Mitf\u00fchlen und Mitstreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bereits begonnene Transformationsphase wird eine Gelegenheit sein, uns darauf zu verst\u00e4ndigen, welche kulturellen Werte wir als Gesellschaft f\u00f6rdern wollen. F\u00fcr uns alle, hoffe ich, ob als Publikum, Kulturschaffende, Veranstalterinnen oder Kulturf\u00f6rderer, wird es darum gehen, den Weg zu \u00f6ffnen zu einem Kulturbetrieb, der nachhaltiger, prozesshafter und verteilgerechter wird.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bischof_Philippe_von_Anita-Affentranger-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-586\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bischof_Philippe_von_Anita-Affentranger-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bischof_Philippe_von_Anita-Affentranger-300x200.jpg 300w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bischof_Philippe_von_Anita-Affentranger-768x512.jpg 768w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bischof_Philippe_von_Anita-Affentranger-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bischof_Philippe_von_Anita-Affentranger-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Bischof_Philippe_von_Anita-Affentranger-1980x1320.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto: Anita Affentranger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Philippe Bischof<\/strong> (1967) ist seit dem 1. November 2017 Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.&nbsp;Nach Studien in Basel begann er&nbsp;seine Laufbahn&nbsp;als Regieassistent am Theater Basel. Anschlie\u00dfend arbeitete er als Regisseur und Dramaturg im In- und Ausland sowohl an Stadttheatern wie auch in der freien Szene.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><em>Hinweis: Die Zeitung \u00bbSchweiz am Wochenende\u00ab hat den Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia eingeladen, in einer Carte Blanche seine Gedanken zur Zukunft des Kultursektors und der Kulturpolitik zu formulieren. Der dabei entstandene Text konzentriert sich bewusst auf einige Zukunftsthemen, die struktureller Art und eng miteinander verbunden sind, wohl wissend, dass es auch andere Dringlichkeiten gibt: Etwa Fragen der Diversit\u00e4t und Chancengleichheit, die ebenfalls in einer k\u00fcnftigen Kulturpolitik priorit\u00e4r zu behandeln sind.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=585&amp;action=edit#_ftnref1\">[1]<\/a> Mit diesem Gesetz hat der Schweizer Bundesrat finanziellen Ma\u00dfnahmen zur Bew\u00e4ltigung der Covid-19-Epidemie beschlossen (vgl. <a href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/2020\/711\/de,%20letzter%20Zugriff%2026.01.2021).\">https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/2020\/711\/de, letzter Zugriff 26.01.2021).<\/a> Art. 11 regelt die Ma\u00dfnahmen im Kulturbereich, u.a. auch die sog. Transformationsprojekte: \u00bbKulturunternehmen mit Sitz in der Schweiz k\u00f6nnen f\u00fcr Projekte, welche die strukturelle Neuausrichtung oder die Publikumsgewinnung zum Gegenstand haben, bei den Kantonen daf\u00fcr Finanzhilfen beantragen. Bitte beachten Sie: Die Finanzhilfen decken h\u00f6chstens 80 Prozent der Kosten eines Projekts. Sie betragen maximal 300 000 Franken pro Kulturunternehmen.\u00ab (vgl. <a href=\"https:\/\/www.bak.admin.ch\/bak\/de\/home\/themen\/covid19\/massnahmen-covid19\/kulturelle-unternehmen.html,%20letzter%20Zugriff%2026.01.2021)\">https:\/\/www.bak.admin.ch\/bak\/de\/home\/themen\/covid19\/massnahmen-covid19\/kulturelle-unternehmen.html, letzter Zugriff 26.01.2021)<\/a> Transformationsprojekte umfassen zwei Kategorien von Vorhaben: Zum einen sind Vorhaben f\u00f6rderf\u00e4hig, die eine strukturelle Neuausrichtung des Kulturunternehmens zum Gegenstand haben. Damit sind Vorhaben wie organisatorische Verschlankungen, Kooperationen verschiedener Kulturunternehmen oder Zusammenschl\u00fcsse (Fusionen) gemeint. Zum anderen k\u00f6nnen Projekte unterst\u00fctzt werden, welche die Wiedergewinnung von Publika oder die Erschlie\u00dfung neuer Publikumssegmente bezwecken. Die Kantone haben bei der Auswahl der Projekte respektive der Beurteilung der Kriterien nach Artikel 8 einen gro\u00dfen Ermessensspielraum.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-admin\/post.php?post=585&amp;action=edit#_ftnref1\">[2]<\/a> Der Begriff \u00bbFreischaffende*r\u00ab ist in der Schweiz seit langem Gegenstand politischer Diskussionen rund um die Frage der sozialen Absicherung von Kunstschaffenden. Dies hat damit zu tun, dass die freischaffenden Berufsbilder jenseits des eindeutigen, offiziell anerkannten Selbst\u00e4ndigen-Status oft nicht klar definiert bzw. erfasst sind und dementsprechend auch nicht anspruchsberechtigt im Zusammenhang mit sozialen Leistungen, Arbeitslosenversicherung. In Diskussionen wird oft auf den Status der Intermittence in Frankreich oder auf die K\u00fcnstlersozialkasse Bezug genommen. Im Covid-19-Gesetz gilt folgendes: Unter den Begriff der Kulturschaffenden fallen alle Personen, die hauptberuflich im Kulturbereich t\u00e4tig sind. Dazu z\u00e4hlt insbesondere auch technisches Personal (Ton, Beleuchtung usw.). Nicht erforderlich ist eine ausschlie\u00dflich selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit. Erfasst sind auch Kulturschaffende, die eine Kombination aus selbst\u00e4ndiger und angestellter T\u00e4tigkeit aus\u00fcben. Um den zahlreichen atypischen Arbeitsverh\u00e4ltnissen im Kulturbereich Rechnung zu tragen, k\u00f6nnen auch Kulturschaffende mit befristeten Anstellungen eine Nothilfe erhalten. Die Definition der hauptberuflichen T\u00e4tigkeit st\u00fctzt sich auf Artikel 6 Absatz 2 Satz 1 der Kulturf\u00f6rderverordnung (KFV; SR 442.11) ab. Hauptberuflich im Kulturbereich t\u00e4tig sind damit Kulturschaffende, die mit ihrer k\u00fcnstlerischen T\u00e4tigkeit mindestens die H\u00e4lfte ihres Lebensunterhaltes finanzieren oder mindestens die H\u00e4lfte der Normalarbeitszeit f\u00fcr die k\u00fcnstlerische T\u00e4tigkeit einsetzen. Ma\u00dfgebend sind dabei auch k\u00fcnstlerische T\u00e4tigkeiten (selbst\u00e4ndig erwerbend oder angestellt) au\u00dferhalb des Kunstsektors gem\u00e4\u00df vorliegender Definition (z.B. Tanzlehrerin an einer Tanzschule). Das Vorliegen einer hauptberuflichen T\u00e4tigkeit ist im Einzelfall gest\u00fctzt auf die durch die Kulturschaffenden beizubringenden Unterlagen zu beurteilen (z.B. Steuerabrechnungen, Liste von Engagements, Ausstellungen usw.).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Philippe Bischof<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":595,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-585","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Transformieren statt transformiert werden:  Chancen f\u00fcr den Kultursektor - Kulturpolitische Gesellschaft e.V.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" 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