{"id":65,"date":"2020-11-11T13:00:00","date_gmt":"2020-11-11T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/?p=65"},"modified":"2020-12-02T16:19:27","modified_gmt":"2020-12-02T15:19:27","slug":"kultur-ist-mehr-als-freizeitgestaltung-vergnuegen-und-unterhaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kupoge.de\/blog\/2020\/11\/11\/kultur-ist-mehr-als-freizeitgestaltung-vergnuegen-und-unterhaltung\/","title":{"rendered":"Kultur ist mehr als Freizeitgestaltung, Vergn\u00fcgen und Unterhaltung"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kulturpolitik zwischen Entt\u00e4uschung, Partnerschaft und Ver\u00e4nderung<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/knoblich_kultur-ist-mehr.pdf\" target=\"_blank\">PDF<\/a><\/h5>\n\n\n\n<p><strong>Entt\u00e4uschter Prolog: Warum Kulturpolitik?<\/strong><br>Kultur kann Vergn\u00fcgen bereiten, ist zuerst allerdings eine eigene Wertsph\u00e4re. Es gibt eine breite marktbefreite Zone, in der die \u00f6ffentliche Hand Kultureinrichtungen tr\u00e4gt, f\u00f6rdert oder der zivilgesellschaftlichen Ausgestaltung \u00fcberl\u00e4sst. Diese Einrichtungen, aber auch freie Akteurinnen in diesem Feld, erbringen elementare, gesellschaftlich notwendige Beitr\u00e4ge im Bereich der K\u00fcnste, der Bildung und der kollektiven Erinnerungsarbeit. Sie sind nicht die \u00bbF\u00fcller\u00ab der Freizeit und dienen nicht einem unreflektierten Zeitvertreib. <\/p>\n\n\n\n<p>Kultur hat in den vergangenen Jahrzehnten sicher davon profitiert, dass sich die Arbeitswelt ver\u00e4ndert und die frei verf\u00fcgbare Zeit ausgedehnt hat und Menschen ihre Bed\u00fcrfnisse breiter entwickeln konnten. Teilhabe und aktive Teilnahme an Kultur konnten damit verbessert werden. Gleichwohl kann man Kultur nicht auf Freizeitgestaltung, Vergn\u00fcgen oder Unterhaltung reduzieren, wie es jetzt in der fatalen Verknappung zur Begr\u00fcndung neuerlicher Corona-Schutzma\u00dfnahmen im Bund und in den L\u00e4ndern geschieht. Neben den brutalen Effekten, die die Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Kulturbetriebe, K\u00fcnstler<sub><sup>*<\/sup><\/sub>innen, Kreative und Veranstalter wiederholt mit sich bringen, trifft die mit ihnen verbundene Rhetorik ins Mark der Gewissheiten. Der Kulturbereich in seiner Vielfalt und Breite wird pauschalisiert, seine Leistungen und in der Krise m\u00f6glichen Beitr\u00e4ge werden beiseitegeschoben. Dass Kultureinrichtungen als Bildungsorte gerade in Krisenzeiten auch R\u00e4ume der gesellschaftlichen Selbstvergewisserung sind, wird ausgeblendet, um im Sinne in sich verk\u00fcrzter Systemrelevanzdebatten scheinbar Notwendiges von scheinbar Entbehrlichem zu scheiden. <\/p>\n\n\n\n<p>Kulturorganisationen und Kulturpolitik hatten sich auf Schutzkonzepte und sicheren Publikumsverkehr eingestellt. Kulturelle Angebote k\u00f6nnen und sollten wohlbedacht auch in der Krise zur Verf\u00fcgung stehen. Doch die Kultur kommt zum Erliegen, sie erlebt erneut einen vollen Lockdown, was f\u00fcr viele Soloselbstst\u00e4ndige aus der freien Szene aber auch andere Teile des Kulturbetriebs eine existentielle Bedrohung bedeutet. Da die Corona-Krise noch lange nicht vorbei ist, m\u00fcssen wir uns als Kulturpolitiker*innen durchaus die Frage stellen, wie wir die Interessen der Kultur zuk\u00fcnftig noch lautst\u00e4rker vertreten und damit sch\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kulturpolitik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten durch zivilgesellschaftliche, kommunale und staatliche Impulse zu einem wichtigen Politikfeld mit umfassenden Gestaltungsanspr\u00fcchen entwickelt. Vom <em>b\u00fcrgerlichen Eskapismus<\/em>, der die junge Bundesrepublik noch zeichnete und Kultur tats\u00e4chlich au\u00dferhalb von Gesellschaftspolitik ansiedelte, hin zur <em>b\u00fcrgerschaftlichen Gemeinwesenorientierung<\/em> mit den Mitteln der Kultur war es ein geradezu revolution\u00e4rer Weg, den zahlreiche Neugr\u00fcndungen von Initiativen und Kultureinrichtungen s\u00e4umen, Programmschriften, Projekte und Lebenswerke, die dieses Land nachhaltig ver\u00e4ndert und gepr\u00e4gt haben. <br><br>Es war dies nichts geringeres als die Neuerfindung des kollektiven Lebensgrundes einer erst versp\u00e4teten, dann gest\u00f6rten Nation, die nun im drei\u00dfigsten Jahr ihrer Einheit steht, Kultur oft als ihren wesentlichen Grundton beschw\u00f6rt und ihn nun zu \u00fcberh\u00f6ren scheint. Diese Fehlleistung kann man durchaus tragisch nennen. Doch keine Krise kann nur technokratisch gel\u00f6st werden, alle Politikfelder m\u00fcssen ernst- und mitgenommen werden. Fordern wir vom Kulturbereich ab, was er tats\u00e4chlich leisten kann, vom anhaltenden Grundton bis zu den Hygienekonzepten (in deren sichere Umsetzung erheblich investiert worden ist).<br><br>Die Akteur*innen und Erfahrungen der Kulturpolitik gilt es zu nutzen, statt sie komplett auszuschlie\u00dfen. Doch die Stimme der Kulturpolitik scheint noch immer nicht stark genug; in Parlamenten, Stadt- und Gemeinder\u00e4ten fehlt es an Kulturpolitiker*innen, die das Feld im Ganzen und fachlich versiert vertreten. Kultur ist konstitutiv f\u00fcr unser Zusammenleben und bietet wesentliche Reflexions-, Diskussions- und Vergewisserungsm\u00f6glichkeiten. Sie als verzichtbar in der Krise zu deklarieren, hei\u00dft ihren Status in dieser Gesellschaft zu verkennen oder bewusst zu leugnen oder aber, sie auf das Konsumtive zu reduzieren. Die Pauschalisierung von Ma\u00dfnahmen und Wirkungserwartungen spaltet zunehmend die Gesellschaft und n\u00e4hrt die Argumente jener, die den Ernst der Lage leugnen. <br><br>Doch die Lage ist ernst. In der Krise aber erweist sich die Basis der Sonntagsreden, in denen es etwa hei\u00dft: \u00bbNoch immer gibt es nicht wenige, die der Meinung sind, Kultur und Kunst seien vor allem dekoratives Beiwerk f\u00fcr die sogenannten harten Themen, die die Welt bestimmen. (\u2026) Kultur ist Heimat, Zugeh\u00f6rigkeit und Teilnahme; sie muss darum kontinuierlich gepflegt werden (\u2026). In der Wertsch\u00e4tzung und F\u00f6rderung von Kunst und Kultur beglaubigt sich das Selbstverst\u00e4ndnis eines Kulturstaates, der seine eigenen Anspr\u00fcche ernstnimmt\u00ab (Angela Merkel 2004, S. 29\/35). <br><br>Ein Kulturstaat, der seine eigenen Anspr\u00fcche ernstnimmt, m\u00fcsste wohl zuallererst differenzieren und vertretbare Kulturangebote gerade in der Krise wertsch\u00e4tzen. Er m\u00fcsste sein Handeln an seiner Programmatik, seiner Rhetorik unter \u00bbnormalen\u00ab Umst\u00e4nden ausrichten, statt reflexartig an den \u00dcberzeugungen der Menschen vorbeizuarbeiten und diese zu irritieren (das bundesweite Echo der Kulturschaffenden ist eindeutig). Schlie\u00dflich helfen Verordnungen nicht allein normativ, sondern erst durch die Akzeptanz und Beherzigung durch die Menschen. Die Kulturpolitik der Bundesrepublik wird durch Akteur*innen gepr\u00e4gt, die gestalten wollen und auf Kooperation und Empathie ausgerichtet sind. Ihre Einsicht h\u00e4ngt davon ab, wie man sie durch die Krise mitnimmt.<br><br> Der Kulturstaat m\u00fcsste ferner in einer den erworbenen \u00dcberzeugungen entsprechenden Systematik argumentieren, die den Kulturbereich von sonstigen kommerziellen Vergn\u00fcgungen wie Freizeitparks, Spielhallen oder Bordellen ma\u00dfgeblich unterscheidet. Daf\u00fcr \u2013 unter anderem \u2013 haben wir jahrzehntelang das Feld entwickelt, politisch-gestalterisch aufgeladen und geforscht. Kulturpolitik hilft bei der Krisenbew\u00e4ltigung, sie bedarf nicht der Ruhigstellung. Kulturpolitik ist relevant, nicht redundant!<br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freiheit und Freiwilligkeit<\/strong><br>Die Krise wird l\u00e4ngerfristige Einschnitte nach sich ziehen, auch f\u00fcr den Kulturbereich. Schon heute muss \u00fcber den Umgang mit der Kulturfinanzierung nachgedacht werden. Wir ben\u00f6tigen Eckpfeiler f\u00fcr die Gestaltung einer erwartbar schweren Debatte \u00fcber die Aufrechterhaltung wohlfahrtsstaatlicher Wirkungsbreite, insbesondere \u00fcber die gro\u00dfen Sozialetats hinaus. Kultur gilt als <em>freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe <\/em>insbesondere der Kommunen. Sie ist \u2013 in Anlehnung an die Kunstfreiheit des Grundgesetzes \u2013 frei, keine inhaltlichen Vorgaben schr\u00e4nken sie ein oder geben uns die Gewissheit gesetzlich fest geregelter Leistungen f\u00fcr den Kulturbereich. <br><br>Wir \u00fcberlassen es der jeweiligen Gemeinschaft, wie sie ihr kulturelles Erbe entwickelt, was sie an Kultureinrichtungen oder Festivals vorh\u00e4lt oder welche Akteure sie f\u00f6rdert. Die Vielfalt der Kultur entspricht der Vielfalt lokaler Gemeinschaften. Anders formuliert: die Kulturpolitik erm\u00f6glicht freie Gestaltung, die Entwicklung des Besonderen oder die Erfindung neuer, identit\u00e4tsstiftender Projekte. Die Kulturhauptstadt Europas gilt als ein besonders exponiertes Beispiel f\u00fcr Kulturpolitik als kommunale und regionale Gestaltungsaufgabe und die kreative Stadtentwicklung.<br><br>Dennoch ist nur das \u00bb<em>Wie<\/em>\u00ab der Kultur freiwillig, das \u00bb<em>Ob<\/em>\u00ab wird dadurch nicht zur K\u00fcr. Die Verfassungen der L\u00e4nder und die Kommunalordnungen regeln die Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr Kultur; auf die Wirkkraft dieses wichtigen gesellschaftlichen Feldes kann nicht verzichtet werden. In einer Zeit der gesundheitlichen, aber auch drohenden finanziellen Krise m\u00fcssen Vorkehrungen getroffen werden, den Kulturbereich nicht substantiell zu sch\u00e4digen. <br><br>Aufgrund der Haushaltsregelungen und einge\u00fcbter Verfahren m\u00fcssen Sparpolitiken bei genau diesen freiwilligen Leistungen ansetzen, da sie als entbehrlich und fachlich weniger belastbar gelten. Die Freiwilligkeit wird zur gener\u00f6sen Geste des Zus\u00e4tzlichen erkl\u00e4rt, auf das man nun zuerst verzichten m\u00fcsse \u2013 wie im (Teil-)Lockdown. Die Kulturetats vor allem der Kommunen d\u00fcrfen nicht aus haushaltspolitischer R\u00e4son massiv besch\u00e4digt werden \u2013 erste Anzeichen daf\u00fcr gibt es bereits aus einigen St\u00e4dten \u2013, zumal sie nicht ausreichen, die zu erwartenden Finanzierungsl\u00fccken auch nur ansatzweise schlie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<br><br>Grunds\u00e4tzlich gilt: Die Kultur darf nicht zum vordergr\u00fcndigen Instrument der Haushaltskonsolidierung werden. Es ist klar, dass auch die Kultur ihren Anteil an der Konsolidierung \u00fcbernehmen muss. Ein Tabu allerdings w\u00e4ren \u00fcberproportionale K\u00fcrzungen bis hin zur Schlie\u00dfung von Kultureinrichtungen, die andere Bereiche nicht hinnehmen m\u00fcssen. Es ist unbegr\u00fcndet, davon auszugehen, dass die Erhebung der Kultur zur Pflichtaufgabe die anstehenden Probleme l\u00f6sen oder entschleunigend wirken k\u00f6nnte. <br><br>F\u00fcr den Status der Kulturpolitik w\u00e4re es sicher gut, den Kulturstaat im Grundgesetz zu explizieren. Aber auch davon leiten sich keine einzuklagenden Anspr\u00fcche ab. Genauso wenig lie\u00dfe sich eine Pflichtaufgabe Kultur operationalisieren, weil ihr \u2013 wie in Hinblick auf die besonderen Freiheitsgrade ausgef\u00fchrt \u2013 die normativen Grundlagen fehlen. Besser hingegen w\u00e4re es, endlich mehr spezielle Kulturgesetze zu etablieren, wie sie etwa in Sachsen oder NRW entwickelt wurden und die Kulturfinanzierung st\u00e4rken. In Sachsen etwa ist sogar eine Kulturpflicht der Kommunen gesetzlich festgelegt, allerdings an erhebliche Leistungen des Landes gebunden. Nur, wo es konkrete Ma\u00dfst\u00e4be gibt, ist eine Pflicht justiziabel. Kulturgesetze sind aber keine Bollwerke gegen den Wandel, sie k\u00f6nnen sogar Transformation objektiven und gestalten helfen.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rettungsschirm f\u00fcr die Kultur \u2013 Erneuerung der Kulturlandschaft<\/strong><br>Sicher bleibt der legitime Ruf nach Bund und L\u00e4ndern im Augenblick bestimmend, sie m\u00f6gen die Kommunen und Rechtstr\u00e4ger von Kultureinrichtungen, die freien K\u00fcnstler*innen und Kulturunternehmen zus\u00e4tzlich unterst\u00fctzen, auch im kommenden Jahr und vielleicht dar\u00fcber hinaus. Hier sind <em>F\u00f6rder- und Ausgleichsmittel<\/em> nat\u00fcrlich gefragt, obwohl oder gerade weil der Bund, viele Stiftungen und andere Instanzen bereits vielf\u00e4ltige Unterst\u00fctzungen gew\u00e4hrten.<br><br>Nachhaltige Stabilisierung der Kulturlandschaft erfordert langen Atem: F\u00fcr den \u00dcbergang braucht es zus\u00e4tzliche gro\u00dffl\u00e4chige finanzielle Hilfen, einen nachhaltig wirksamen Rettungsschirm, der auch die Situation der Soloselbstst\u00e4ndigen und kulturellen Kleinbetriebe im nichtstaatlichen Bereich ber\u00fccksichtigt, Einnahmenausf\u00e4lle kompensiert sowie unb\u00fcrokratisch und schnell von den Kulturschaffenden in Anspruch genommen werden kann. Wir sprechen dabei auch und vor allem von Haushaltsproblemen \u00fcber das Jahr 2021 hinaus. Ferner bedarf es aber auch \u00dcberlegungen, wie die \u00bbNeue Normalit\u00e4t\u00ab nach Corona gestaltet werden kann. <br><br>Daf\u00fcr sollte die Devise gelten: Die kulturelle Vielfalt darf keinen Schaden nehmen! Doch w\u00e4re es v\u00f6llig weltfremd und inad\u00e4quat, davon auszugehen, dass nach einer solch gravierenden Phase alles wieder so herstellbar ist, wie es vor der Krise existierte. Es gibt keinen Anspruch auf kompletten Risikoausgleich. <br><br>Weil das so ist, sollten die Kulturpolitiker*innen der Kommunen und L\u00e4nder die Debatte dar\u00fcber beginnen, was sie realistisch sichern k\u00f6nnen und wo sie auf die sp\u00e4tere Erneuerung der Kulturlandschaft setzen wollen. Das w\u00e4re eine ehrlichere Haltung, als nur auf kreditierten Finanzstrom zu setzen, als sei dieser bedingungslos und unversiegbar. Kriterien m\u00fcssen lokal und partizipativ gewonnen werden, aber sie m\u00fcssen von der Haushaltssituation ausgehen und realistisch sein. Jede Tabuisierung eines Umbaus, einer Konsolidierung der \u00f6ffentlichen Finanzen jenseits zus\u00e4tzlicher Finanzspritzen w\u00e4re zynisch. <br><br>Es ist also auch die gro\u00dfe Stunde von Strukturver\u00e4nderungen, Lastenteilungen und Kooperationen. Keine neuen Schlagworte, und es gibt freilich Beispiele gelungener Umsetzung all dessen \u2013 allerdings geht es nun um einen neuen Ma\u00dfstab und um eine neue Geschwindigkeit. Ein Eckpfeiler, auf den heute schon zugearbeitet werden kann, w\u00e4re eine in Teilen <em>reduktive Kulturpolitik<\/em>, die den Bestand kritisch hinterfragt und Schwerpunkte festlegt. <br><br>Wir k\u00f6nnen in dieser Krise lernen, was wir schon lange versuchen, aber bisher nicht geschafft haben: Transformation zu gestalten, Angebote ehrlich einzusch\u00e4tzen, Projekte auch einmal auslaufen zu lassen, ohne alles auf Dauer zu stellen. Hinterfragen wir das Wachstumsparadigma in der Kulturpolitik, \u00e4ndern wir unsere Mentalit\u00e4t, das Aufh\u00f6ren zu skandalisieren. Daher ist es kontraproduktiv und setzt ein v\u00f6llig falsches Zeichen, die \u00bbRote Liste\u00ab bedrohter Kultureinrichtungen coronabedingt zu reaktivieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wandel kann man aber auch auf der Verwaltungsseite vorantreiben: Staat und Kommunen sind derzeit oft unb\u00fcrokratisch t\u00e4tig, legen Haushalts- und Zuwendungsrecht gro\u00dfz\u00fcgig aus oder widmen Haushaltsmittel um, um schnell helfen oder kompensieren zu k\u00f6nnen. Dies darf im Nachgang nicht beanstandet werden; zugleich k\u00f6nnten bestimmte Ma\u00dfnahmen als Modellversuch verstanden werden, das Zuwendungsrecht zu modernisieren, vor allem zu flexibilisieren. <br><br>In der Krise zeigt sich, woran es tats\u00e4chlich fehlt und was passgenauem Handeln im Wege steht. Dies sollte im Zuge der R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t aufgearbeitet, systematisiert und diskutiert werden, um f\u00f6rderrechtlich gest\u00e4rkt aus der Krise hervorzugehen. Eine wichtige Zielgr\u00f6\u00dfe m\u00fcssen Kulturbetriebe im gemeinn\u00fctzigen Sektor sein, die \u00fcber stabile Haushalte, R\u00fccklagen und damit Krisenfestigkeit verf\u00fcgen, statt auf einem quasi gesetzlich prek\u00e4ren Status gehalten zu werden. Das Thema lie\u00dfe sich vertiefen.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Transformation und Resilienz<\/strong><br>Wir m\u00fcssen Ver\u00e4nderung neu denken und argumentieren k\u00f6nnen, ohne als Kulturpolitiker*innen als Belastung oder Zumutung f\u00fcr die gewachsene Kultur in diesem Land gebrandmarkt zu werden. Wir haben uns zu lange im Habitus des Gutmenschen eingerichtet: Kulturpolitik ist in der Regel f\u00fcr etwas, <em>nie dagegen<\/em> (es sei denn, es ist undemokratisch, rassistisch oder rein kommerziell). In Deutschland wuchs eine additive Kulturlandschaft heran, die bereits ohne Krise viel Unausk\u00f6mmliches, Unterfinanziertes, Prek\u00e4res oder eigentlich nicht professionell Tragf\u00e4higes beinhaltet. <br><br>Auch die berechtigte Rede \u00fcber die soziale Lage der K\u00fcnstler*innen und ihre gr\u00f6\u00dftenteils extrem niedrigen Jahreseinkommen kontrastiert mit der sozialstaatlichen Leistung, durch Stipendien, Preise und andere F\u00f6rderungen \u00fcber 100.000 Menschen in diesem System zu halten, wenngleich nur extrem wenige tats\u00e4chlich ausk\u00f6mmlich davon leben k\u00f6nnen. Aber viele richten sich in diesem Habitus ein, k\u00f6nnen gar nicht anders, als K\u00fcnstler*in zu sein. Gleichwohl haben sie eine Wahl. K\u00fcnstler*innen sind also auch deshalb arm, weil sie im Wissen um den Kunstmarkt diesen weitgehend marktbefreiten Lebensentwurf gew\u00e4hlt haben, weil sie diese Nische jenseits notwendiger Erwerbsarbeit attraktiv finden (vgl. Hans Abbing 1999).<br><br>Qualit\u00e4tsdebatten sind schwierig, Schwerpunktsetzungen auch, da alles irgendwie seine Berechtigung hatte, errungen war, bestimmte Akteur*innen band oder f\u00fcr den Frieden im Gemeinwesen verteidigt wurde. Nachhaltig war das nicht; es lebte vom Kontinuum au\u00dfergew\u00f6hnlichen Wohlstands, von Wirtschaftswachstum, steigenden \u00f6ffentlichen Einnahmen und folglich einem allzust\u00e4ndigen Wohlfahrtsstaat. Diese permissive, auf den Primat der Selbstverwirklichung fokussierte Haltung der Kulturpolitik ist nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df, auch nicht im Sinne der Nutzer*innen von Kulturangeboten und k\u00fcnstlerischen Erzeugnissen. Es muss m\u00f6glich sein, zu hinterfragen, zu urteilen, nach Kriterien zu evaluieren und Angebote aus der \u00f6ffentlichen Finanzierung zu nehmen, wenn sie keine hinreichende Wirkung f\u00fcr das Gemeinwesen haben. <br><br>Dies steht nicht im Widerspruch zum Demokratisierungsimpuls, der die Wachstumspolitik gezielt ausnutzte. Kulturelle Teilhabe kann definitiv auch unter ver\u00e4nderten Bedingungen organisiert werden. Mir ist bewusst, dass dies auch als Provokation aufgefasst werden kann, aber es ist die Erkenntnis, dass der Kulturbereich nicht durch den blo\u00dfen affirmativen Selbstlauf gest\u00e4rkt wird, sondern nur durch das Ringen um das, was uns wichtig und was wirksam ist. Wir kommen in ein Fahrwasser, wo wir kritisch und ehrlich sein m\u00fcssen. Darauf sollten wir vorbereitet sein. Kulturpolitik muss sich auf eine Postwachstumsgesellschaft einstellen und erkennen, dass nicht zuletzt der Klimawandel neue Ma\u00dfnahmen nach sich zieht, die eine additive Politik negieren oder Beitr\u00e4ge f\u00fcr nachhaltiges Kulturschaffen einfordern. <br><br>Der Pfad muss sich \u00e4ndern; die Krise kann ein Richtungsimpuls daf\u00fcr sein, das Gespr\u00e4ch dar\u00fcber zu entfachen. Kultur bleibt nur dann eine gesellschaftlich privilegierte Zone, wenn sie mit den Problemen der Gesellschaft Kontakt h\u00e4lt, eine Krise mitdurchl\u00e4uft und Verluste miterleidet, ohne Immunit\u00e4t einzufordern. Die von der <em>Kulturpolitischen Gesellschaft<\/em> eingeforderte Systemrelevanz bezieht sich nicht auf den kompletten Bestand kultureller Infrastrukturen, sondern auf die konstitutive Bedeutung kultureller Infrastrukturen f\u00fcr unsere Gesellschaft. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen Ver\u00e4nderung auch deshalb neu denken, weil sich die gesellschaftliche Realit\u00e4t massiv ver\u00e4ndert und wir immer weniger selbst in der Hand haben. Durch die <em>Globalisierung<\/em> und weltweite Migrationsstr\u00f6me werden nationale Politiken herausgefordert. Um nur zwei kulturpolitische Auswirkungen zu nennen, denen wir uns stellen m\u00fcssen: Kulturelle Vielfalt wird zur v\u00f6lkerrechtlich verbrieften Norm, die wir ausgestalten m\u00fcssen und die von Menschen auch eingefordert wird, die zu uns kommen; Kulturerbe konstituiert sich unter dem emanzipativen Druck postkolonialer Aufarbeitung m\u00f6glicherweise k\u00fcnftig ganz neu und supranational als Polyphonie aller Stimmen, also jenseits errungener Kanons und Bewertungsinstanzen (vgl. B\u00e9n\u00e9dicte Savoy 2018, S. 52 ff.). <br><br>Diversit\u00e4t beginnt bei der Adressierung von Geltungsanspr\u00fcchen und Mitsprache: Neue Ordnungslogiken, Umsortierung bisheriger Ordnungen des Wissens und Erinnerns, Emanzipation als \u00bbWelt-Druck\u00ab, dem wir uns stellen m\u00fcssen. Die sich herausbildende <em>Kultur der Digitalit\u00e4t<\/em> ver\u00e4ndert die Entstehungsbedingungen und Resonanzr\u00e4ume kultureller Produktion, Distribution und Rezeption, sie bedeutet nicht nur eine Medien-, sondern eine Kulturrevolution. Sie \u00e4ndert unser Denken und Handeln ebenso wie die Funktionsweise der Institutionen. Schlie\u00dflich pluralisiert sich unsere Gesellschaft immer weiter, erodieren Milieus und Bildungsbest\u00e4nde, die vor allem ererbte Kulturformen (Oper, Theater und Museen) herausfordern. <br><br><em>Kreativit\u00e4t<\/em> wird zum Imperativ immer k\u00fcrzerer Innovationszyklen in allen Bereichen, die \u00bbgesch\u00fctzte\u00ab Zone des Kulturbereichs wird zusehends entgrenzt; \u00e4sthetische Imperative bestimmen unsere Lebenswelt \u2013 was hei\u00dft das k\u00fcnftig f\u00fcr das Sch\u00f6ne der Kunst, die Zust\u00e4ndigkeits- und Regulierungsbereiche der Kulturpolitik? Schlie\u00dflich: Wohin steuert die Demokratie, mit der viele Aktionsformen der Zivilgesellschaft und breitenkulturelle Akteurinnen eng verbunden sind? Transformation ber\u00fchrt uns also grundlegend, wir m\u00fcssen sie mit unseren \u00dcberzeugungen, aber auch der Offenheit f\u00fcr Neues und Ver\u00e4nderung gestalten, nicht erdulden. <br><br>Daf\u00fcr ben\u00f6tigen wir Kulturakteurinnen und -einrichtungen, die Wandel als Normalit\u00e4t begreifen, sich auf ihn einstellen. Auch Krisen geh\u00f6ren zweifelsohne zum Setting dessen, was vor uns liegt. Wenn wir sie als systemimmanent begreifen, werden wir robuster. Eine Kulturpolitik, die dies reflektiert, auch schmerzliche Ver\u00e4nderung aktiv gestaltet, nenne ich resilient. Sie bewahrt folglich nicht nur, sie baut auch um, verwirft, erfindet neu und erkl\u00e4rt ihren Bestand nicht f\u00fcr per se unverzichtbar. <br><br>Im Kontext des gesellschaftlichen Wandels und auch als Folge der Corona-Krise ist es an der Zeit, dass wir einen Dialog \u00fcber neue kulturpolitische Leitbilder beginnen: wir brauchen einen Paradigmenwechsel und m\u00fcssen diesen gemeinsam gestalten. N\u00f6tig sind Selbstbewusstsein, Utopief\u00e4higkeit und die Einbindung der Nutzer*innen.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><br>Abbing, Hans (1999): <em>Why Are Artists Poor?: The Exceptional Economy of the Arts<\/em>, Amsterdam: Amsterdam University Press<\/p>\n\n\n\n<p>Merkel, Angela (2004): <em>Kultur und Nation<\/em>, in: Norbert Lammert (Hrsg.): Alles nur Theater? Beitr\u00e4ge zur Debatte \u00fcber Kulturstaat und B\u00fcrgergesellschaft, K\u00f6ln: DuMont<\/p>\n\n\n\n<p>Savoy, B\u00e9n\u00e9dicte (2018): <em>Die Provenienz der Kultur. Von der Trauer des Verlusts zum universellen Menschheitserbe<\/em>, Berlin: Matthes &amp; Seitz<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Autor<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"681\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Knoblich_Tobias-J.-681x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-292\" srcset=\"https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Knoblich_Tobias-J.-681x1024.png 681w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Knoblich_Tobias-J.-200x300.png 200w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Knoblich_Tobias-J.-768x1154.png 768w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Knoblich_Tobias-J.-1022x1536.png 1022w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Knoblich_Tobias-J.-1363x2048.png 1363w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Knoblich_Tobias-J.-1200x1804.png 1200w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Knoblich_Tobias-J.-1980x2976.png 1980w, https:\/\/kupoge.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Knoblich_Tobias-J..png 2044w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Dr. Tobias J. Knoblich, Erfurt <\/p>\n\n\n\n<p><em>Pr\u00e4sident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Dezernent f\u00fcr Kultur und Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Erfurt<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tobias J. 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