Nachrichten aus der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Institut für Kulturpolitik

Treffen der Regional- und LandessprecherInnen in Mannheim

Wie gestalten wir Kulturpolitik in den Regional- und Landesgruppen? Welches sind für uns die zentralen kulturpolitischen Themen? Diese und weitere Fragen diskutierten die Regional- und LandesgruppensprecherInnen am 23. Februar 2019 im Mannheimer Goethe-Institut. Das Programm war vorbereitet worden von den Vertreter*innen im KuPoGe-Vorstand Ingo Schöningh (Rhein-Neckar) und Wibke Behrens (Berlin) in Kooperation mit Barbara Neundlinger von der Bonner Geschäftsstelle. Mit dabei waren außer ihnen Susanne Dengel, David Maier (Rhein-Neckar), Stephanie Hock, Felicia Maier (Baden-Württemberg), Britt Baumann (Hessen), Dieter Rossmeissl (Bayern), Kerstin Hädrich (Niedersachsen) und Annette Jagla (Hamburg). Am Vorabend besuchte die Sprecher*innengruppe gemeinsam die Eröffnung des Festivals »Literaturfestival ›lesen.hören‹«.

  

Save the Date: 10. Kulturpolitischer Bundeskongress

»KULTUR.MACHT.HEIMATen« am 27./28. Juni 2019 in Berlin

Das Thema »Heimat« ist derzeit in aller Munde. Auch die Politik und namentlich die Kulturpolitik haben es für sich entdeckt. Die Wahrnehmungen und Erwartungen der Akteure sind unterschiedlich. Die einen sehen darin eine rechtspopulistische Indienstnahme, andere erkennen darin eher Optionen, Menschen in ihren lokalen Lebenszusammenhängen anzusprechen. Darüber tobt ein Diskurs, der sich zwischen den Lagern der Kosmopoliten und Kommunitaristen abspielt. Der 10. Kulturpolitische Bundeskongress begibt sich in dieses ideologisch besetzte Feld und sucht nach Erklärungen und brauchbaren Konzepten. Mitte April wird das Programm veröffentlicht.

www.kupoge.de

  

Gute Resonanz auf neue Kulturpolitische Mitteilungen

Die vielen Bestellungen zeigen: Die neue Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen stößt auf sehr positive Resonanz. Dies liegt offenbar an der Aktualität des Themas »Kulturpolitik für ländliche Räume«. Großes Interesse gibt es jedoch auch an den Beiträgen »Kulturpolitik und die Krise des Allgemeinen« und »Kulturpolitik muss auch Klimapolitik sein«. Wer sich für das Klimathema interessiert, der/dem sei auf den Beitrag von Nicholas Serota, dem Vorsitzenden des Arts Council England, hingewiesen, der eine klarere Positionierung der Kulturpolitik und der Künste zur Klimafrage einfordert. www.theguardian.com/commentisfree/2018/nov/20/arts-climate-change

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KuPoGe-Matching-Fund

Die Bereitschaft, die KuPoGe zu unterstützen und voran zu bringen erfolgt auf ganz unterschiedliche Weise: ehrenamtliche Unterstützung zählt hier ebenso dazu wie Mitgliedsbeiträge, ideelle Unterstützung und aktuell der Matching-Fund - eingerichtet von einem unserer Gründungsmitglieder Dr. Hans-Bernhard Nordhoff, der damit ein großzügiges Angebot verbunden hat: Er spendet dem Verband (zweckgebunden für investive Maßnahmen) bis zu 5.000,00 Euro, wenn die gleiche Summe an Spenden eingeworben werden kann. Wir freuen uns sehr, dass durch teils großzügige Spenden einiger KuPoGe-Mitglieder die Idee aufging und die KuPoGe nun über die volle Summe von 10.000 EUR aus dem Matching-Fund verfügen kann. Vielen Dank dem Initiator und den Spender*innen!

  

Jahrbuch für Kulturpolitik 2017/2018 erschienen

»Welt.Kultur.Politik. Kulturpolitik in Zeiten der Globalisierung«

Hrsg. vom Institut für Kulturpolitik • transcript Verlag: Bielefeld 2018 • 520 Seiten • 29,99 Euro • ISBN 978-3-8376-4252-0

Mit Beiträgen von: Inke Arns, Ulrike Blumenreich, Naeema N. Butt, Johannes Crückeberg, Sabine Dengel, Johannes Ebert, Kurt Eichler, Jochen Eisenburger, Christian Esch, Patrick S. Föhl, Sigmar Gabriel, Marc Gegenfurtner, Albrecht Göschel, Ronald Grätz, Monika Grütters, Ulrike Guérot, Raphaela Henze, Wolfgang Hippe, Monica Juneja, Thomas Krüger, Meike Lettau, Katja Lucker, David Maier, Birgit Mandel, François Matarasso, Wolfgang Merkel, Barbara Meyer, Yaroslav Minkin, Pankaj Mishra, Carmen Mörsch, Julian Nida-Rümelin, Lena Prabha Nising, Hermann Parzinger, Jordi Pascual, Milo Rau, Andreas Reckwitz, Karl-Heinz Reuband, Oliver Scheytt, Wolfgang Schneider, Ansgar Schnurr, Norbert Schürgers, Georg Seesslen, Walter Siebel, Norbert Sievers, Michael Söndermann, Christina Stausberg, Helga Trüpel, Gottfried Wagner, Harald Welzer und Gernot Wolfram

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Erklärung des Geschäftsführenden Vorstands der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

Nachhaltigkeit als kulturpolitisches Ziel ernst nehmen

Kulturpolitik muss sich an den Kriterien einer nachhaltigen und klimagerechten Politik orientieren. Für die Kulturpolitik haben die „Agenda 21 für Kultur“ (Barcelona 2005) und ihre Nachfolgeprogramme umfassend formuliert, mit welchen Zielen und Aktionen auch Kunst und Kultur ihre eigenen Beiträge zur nachhaltigen kulturellen und klimagerechten Entwicklung leisten können. Die Bundeskulturpolitik ist dazu aufgerufen, ihre Politik daran auszurichten. Dabei sollte die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung eine Grundlage sein. Es gilt, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken, Anreize zu liefern und Institutionen zu ermutigen, Ideen für ein Umsteuern zu generieren und diese offensiv zu kommunizieren.

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DIE VIELEN

Mehr als 140 Kulturinstitutionen haben sich in Berlin zu einem Bündnis gegen Rechts zusammengeschlossen. Die »Erklärung der Vielen« richtet sich gegen Rassismus und setzt für eine solidarische Gesellschaft ein. Die KuPoGE ist ebenfalls Mitunterzeichner!

www.dievielen.de/dievielen