Junge KuPoGe


Gründung der »Jungen Kupoge«
Das Kulturpolitische Kolloquium in Loccum, das unter dem Titel »Generation(en)wechsel« statt fand, wurde dieses Jahr in Kooperation mit Studierenden der PH Ludwigsburg, der HfMT Hamburg und der Stiftung Universität Hildesheim konzipiert und durchgeführt.

Die von den Studierenden entwickelten Formate forcierten den Dialog zwischen den und über die Generationen und deren jeweilige Perspektive auf Kulturpolitik. Im Rahmen der Konzeption von Diskurs-Formaten, die für ein diverseres Altersspektrum in der Kulturpolitischen Gesellschaft sorgen können, entstand die Idee, eine »Junge KuPoGe« zu gründen, die jungen Menschen eine Plattform innerhalb des Vereins bietet und deren eigenständigen Diskurs fördert.

Diese Idee einer »Jungen KuPoGe« wurde in Loccum im Rahmen eines kurzen Impulses von den Hildesheimer Studierenden Maximilian Reiniger, Nora Strömer und Laura Zielinski vorgestellt. Ausgehend von diesem Vorschlag und der anschließenden Diskussion im Plenum der Tagungsteilnehmenden, mit weitgehend positiven Rückmeldungen, entstand aus der Initiative einiger Studierender die folgende Gründungserklärung:

Gründungserklärung der »Jungen Kulturpolitischen Gesellschaft«
»Heute, am 17.02.2019, beschließen wir im Rahmen des 64. Kulturpolitischen Kolloquiums in Loccum die Gründung einer »Jungen Kulturpolitischen Gesellschaft«. Die »Junge KuPoGe« versteht sich als Teil der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

Sie macht es sich zur Aufgabe, die Interessen und Themen der Mitglieder der Kulturpolitischen Gesellschaft, die unter 35 Jahre alt sind, aktiv zu vertreten. Angestrebt wird die Vertretung mindestens eines Mitglieds der Jungen Kulturpolitischen Gesellschaft im Vorstand. Weiter hat die »Junge KuPoGe« das Interesse, bei den Kulturpolitischen Bundeskongressen sowie beim Kulturpolitischen Kolloquium Programmpunkte inhaltlich mitzugestalten.

Die konstituierende Sitzung der »Jungen KuPoGe« soll im Rahmen des Kulturpolitischen Bundeskongresses 2019 in Berlin stattfinden. Ziel der »Jungen KuPoGe« ist es, innerhalb der KuPoGe e.V. angemessen repräsentiert zu sein. Hierin sehen wir die Chance, jenseits der üblichen Hierarchien unsere Meinungsbildungsprozesse bilden und vorantreiben zu können in der Absicht, diese in die Gesamtdiskurse der KuPoGe einbringen zu können.«

Zukünftig sieht sich die »Junge KuPoGe« ähnlich im Verband verankert wie die Regional- und Landesgruppen und plant, im universitären Kontext durch Kooperationsveranstaltungen verstärkt einen kulturpolitischen Diskurs anzuregen.

Wir hoffen mit dieser Initiative den Generationendialog innerhalb der KuPoGe weiter auszubauen und zukünftig noch mehr junge kulturpolitisch Interessierte und Aktive unter dem Dach der KuPoGe versammeln zu können.

Für die Junge KuPoGe
Carolin Kister, Malte Peter, Laura Zielinski
junge-kupoge@kupoge.de