Studie »Kulturpolitik und Kulturförderung für ländliche Räume«

Projektbeschreibung

Das politische Interesse an ländlichen Räumen ist in Deutschland und europaweit gestiegen, denn die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in wirtschaftlicher, sozialer und politischer Hinsicht zeigt sich dort in besonderer Weise. Die Politik für die Entwicklung ländlicher Räume hat zuweilen hohe Erwartungen an die Kultur, sie könne zur Attraktivität oder gar Transformation ländlicher Regionen beitragen. Doch ländliche Räume sind sehr unterschiedlich und zum großen Teil sozioökonomisch gut aufgestellt – Kulturpolitik hat nicht nur auf die genannten Problemlagen zu reagieren. Seit vielen Jahren widmet sich das Institut für Kulturpolitik Fragen nach der Rolle der Kultur in der Regionalentwicklung, nach den Bedingungen von Kultur in ländlichen Räumen und geeigneten Förderkonzepten. Eine aktuelle Studie verfolgt das Ziel, ein raumstrukturell und kulturtheoretisch differenziertes Verständnis von aktuellen Leitbildern, Strategien und Programmen für die Förderung von Kultur in ländlichen Räumen zu erarbeiten. Damit soll sie zur programmatischen Weiterentwicklung von Förderpolitiken zugunsten von Kultur in ländlichen Räumen beitragen.

  • Laufzeit des Projekts : 2019 bis 2022
  • Projektverantwortliche : Christine Wingert; wingert@kupoge.de , 0228/20167-24

Förderung

  • Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Veröffentlichungen

  • Wingert, Christine: Förderung für Kultur in ländlichen Räumen. Programme, Akteure und mögliche Synergien, in: Kulturpolitische Mitteilungen, Heft 151 (IV), 2015, S. 35–38
  • Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft (IfK): Förderpotenziale für die kulturelle Infrastruktur sowie für kulturelle Aktivitäten in ländlichen Räumen, Bonn 2015, https://www.kupoge.de/download/Studie_laendliche-kulturarbeit.pdf [zuletzt abgerufen am 9.4.2020]
  • Beckmann, Christine: Kultur und die Fonds für Strukturentwicklung der Europäischen Union, Bonn: Institut für Kulturpolitik (IfK) der Kulturpolitischen Gesellschaft (Materialien, 11) 2006