Jürg Montalta, *1955. Als ausgebildeter Schauspieler, Tänzer, Pädagoge und Theaterregisseur realisierte Jürg Montalta in Amerika Kunstprojekte mit Jugendlichen am Rand der Gesellschaft, seit 1995 arbeitet er als Künstler in Unternehmen. Sein Ansatz: Gestaltungsprozesse aus der Kunst sind übertragbar auf den Wirtschaftsbereich. Ihre kreative Dimension ermöglicht Ideen und Lösungen jenseits gewohnter Denk- und Handlungspfade. Im Lausitzer Tagebau inszenierte er 2005 Alles verloren – alles gewonnen?. Unter freiem Himmel erzählten die Bürger des abgebaggerten Ortes Bückchen ihre Lebensgeschichte. Zum Abschlussjahr der internationalen Bauaustellung IBA-Lausitz verwirklichte er 2010 mit siebentausend Bergleuten an sieben Orten das Kunstprojekt Paradies 2. Es erhielt 2011 den Bundeskulturpreis. Der Film Was ist Bedingungslosigkeit? war 2016 sein Beitrag zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Sein aktueller Arbeitsschwerpunkt sind Coachings und Seminare über bedingungslose Führung in Wirtschaftsunternehmen.