Dr. Simone Egger, *1979, ist Kulturwissenschaftlerin an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und außerdem Leiterin des Museum Wattens in Tirol. Nach dem Studium der Europäischen Ethnologie, Ethnologie und Kunstgeschichte und ihrer anschließenden Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München war sie von 2014 bis 2016 am Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck tätig. In ihren Publikationen hat sich Simone Egger mit der Aushandlung von Identität am Exempel des »Phänomen Wiesntracht« (2008) befasst, im Bereich der urbanen Anthropologie geforscht, »München wird moderner. Stadt und Atmosphäre in den langen 1960er Jahren« (2013) und einen Band zum Thema »Heimat. Wie wir unseren Sehnsuchtsort immer wieder neu erfinden« (2014) vorgelegt. Im Moment arbeitet sie an ihrer Habilitation »Über Liebe. Über Kosmopolitismus. Über Europa« am Beispiel einer transnationalen Beziehung zwischen Smyrna/Izmir und München in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.