Eleonora Hummel, *1970 in Zelinograd (heute Astana, Kasachstan) ist Schriftstellerin. Sie begann bereits mit zehn Jahren – damals noch auf russisch –ihren ersten Roman zu schreiben.1980 zog sie mit ihrer Familie in den Nordkaukasus, 1982 folgte die Übersiedlung in die damalige DDR. Neben Kurzprosa und Beiträgen in Zeitschriften veröffentlichte Eleonora Hummel die Romane »Die Fische von Berlin« (2005), »Die Venus im Fenster« (2009) sowie »In guten Händen, in einem schönen Land« (2013). Sie erhielt zahlreiche Würdigungen für ihre Werke, u.a. den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis der Robert Bosch Stiftung (2006), mehrfach Stipendien für sächsische Schriftsteller der Kulturstiftung Sachsen, den Hohenemser Literaturpreis (2011), das Spreewald-Literatur-Stipendium 2016/2017, den Schwäbischen Literaturpreis (1. Preis) 2017 und das Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg 2018.
© Paul Kuchel