Sebastian Quack, *1982, arbeitet an der Schnittstelle von Spiel, Partizipation und urbaner Politik, als Künstler, Game-Designer und Kurator. Nach dem Studium der Kulturwissenschaft und Informatik (M.A.) an der Humboldt-Universität Berlin war Quack Fellow an der Graduiertenschule der Universität der Künste Berlin. Quacks Projekte sind prozessorientiert und kooperativ. Er ist Gründungsmitglied des Netzwerks Invisible Playground, kuratiert Playpublik, das internationale Festival für Spielräume der Öffentlichkeit und ist Mitbegründer von Drift Club, einer Plattform für zufällige Spaziergänge durch die Stadt. Regelmäßig unterrichtet er Kunst und Design, hält Vorträge und berät Organisationen, wie sie spielerisch mit der Welt um sie herum in Kontakt kommen. Quack war an einer Reihe bahnbrechender Projekte beteiligt, wie etwa plundr von Area/Code, dem weltweit ersten orts-abhängigen Browserspiel. Weitere Arbeiten realisierte Quack u.a. mit dem Theater HAU Berlin, dem Oerol Festival, dem Victoria & Albert Museum, Metropolis Festival, Aichi Triennale, Urbane Künste Ruhr und Ensemble Modern.