Vorstand

(Vorstand seit der 18. Mitgliederversammlung am 24. November 2018 in Bonn)

Präsident

Dr. Tobias J. Knoblich

Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt

geb. 1971 in Zwickau, studierte Kulturwissenschaft, Kulturpolitik und Europäischen Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1996 bis Mai 2001 war er freiberuflicher Kulturwissenschaftler und Publizist in Berlin, danach Musikreferent im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Von 2002 bis 2010 arbeitete er als Geschäftsführer des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V., parallel dazu wirkte er als Dozent für Kulturmanagement und Mitglied des Prüfungsausschusses Kulturwissenschaften an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie sowie als Vorsitzender der Sächsischen Jugendstiftung. 2007 berief ihn der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen in den Sächsischen Kultursenat, dem er noch immer angehört. Seit 2011 ist er Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt und zudem Lehrbeauftragter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2003 und seit 2006 Vizepräsident.

Vizepräsidenten

Andreas Bialas, MdL

Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW, Wuppertal

geb. 1968 in Schlema (ehem. DDR), ging ab 1974 in Wuppertal zur Schule und war danach für 14 Jahre bei der Militärpolizei der Bundeswehr. Währenddessen absolvierte er ein Pädagogikstudium sowie zwei Auslandeinsätze in Sarajevo und im Kosovo. Er verließ die Bundeswehr, um bei der Polizei anzufangen. Es folgte das zweite Studium, diesmal zum Diplomverwaltungswirt und dann die Arbeit auf den Straßen Wuppertals. Seit 1994 ist er Mitglied der SPD, seit 2010 Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2012

Prof. Dr. Birgit Mandel

Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim

geb. 1963, leitet den Studienbereich Kulturmanagement und Kulturvermittlung im Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim sowie den Masterstudiengang Kulturvermittlung. Sie verantwortet Forschungsprojekte in den Bereichen Kulturnutzerforschung, Audience Development, Kulturvermittlung, (internationales) Kulturmanagement und Kulturpolitik und ist Autorin zahlreicher Publikationen. Sie ist Gründungsmitglied des Fachverbands für Kulturmanagement in Forschung und Lehre Deutschland, Österreich und Schweiz sowie Aufsichtsratsmitglied der Kulturprojekte Berlin und Kuratoriumsmitglied der Commerzbank-Stiftung. Seit 2012 ist sie Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft und seit November 2015 deren Vizepräsidentin.

Schatzmeister

Kurt Eichler

Gf. Direktor der Kulturbetriebe Dortmund a.D.

geb. 1952, ist Diplom-Ingenieur, Raumplaner und Theaterwissenschaftler.Er ist Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund, Vorsitzender des Fonds Soziokultur und der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit Nordrhein-Westfalen sowie Mitglied im EUROCITIES Culture Forum. Seine Arbeits- und Interessenschwerpunkte sind Kulturentwicklungsplanung, Kulturverwaltungsreform, Soziokultur, freie Kulturarbeit, Jugendkultur und internationaler Kulturaustausch. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 1986 und seit 2000 Schatzmeister.

Beisitzer

Muchtar Al Ghusain

Beigeordneter für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Essen

geb. 1963, studierte in Würzburg und Hamburg Musik und Kulturmanagement und war anschließend sowohl als Musikschulleiter und Kulturamtsleiter in Schwäbisch Gmünd als auch als Referent im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur tätig. Zuletzt war der Kulturpolitiker seit 2006 Kultur-, Schul- und Sportreferent der Stadt Würzburg. Seit 2018 ist er Beigeordneter für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Essen.

Wibke Behrens

Designhistorikerin und Kulturwissenschaftlerin, Berlin

geb. 1973, ist studierte Designhistorikerin und Kulturwissenschaftlerin, zertifizierter systemischer Coach. Sie arbeitet in der Koalition der Freien Szene, hat div. Lehraufträge für Kulturpolitik, gibt Workshops für Goethe Institute weltweit (im Bereich Kulturmanagement, Netzwerkarbeit + Kommunikation), ist geschäftsführender Vorstand des FA XII Kulturpolitik der SPD Berlin und seit 2012 für die Kulturpolitische Gesellschaft im Sprecherduo für Berlin + Brandenburg. Sie war maßgeblich am Aufbau und Durchführung des Programms der Regionalgruppe beteiligt und verantwortet dort diverse Formate: aktuell in Kooperation mit der Stiftung Brandenburger Tor. Derzeit arbeitet sie im Leitungsteam der AG Alte Münze Berlin und war von 2012-2018 im Sprecherkreis der Koalition der Freien Szene. Sie ist Mitbegründerin eines im Aufbau befindlichen neuen Instituts für Kulturpolitik in Berlin. Nicht zu vergessen, hat sie sich innerhalb der KuPoGe entschieden für die Stärkung der Regionalgruppen eingesetzt. Sie ist Sprecherin der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg der Kulturpolitischen Gesellschaft (zusammen mit Dr. Stefan Neubacher).

Holger Bergmann

Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste, Berlin

geb. 1965, ist Kurator, Mentor und leitet als Geschäftsführer den Fonds Darstellende Künste, er lebt in Berlin. Nach Abschluss der Fachschule für Sozialpädagogik und Tätigkeiten in Sozialen Brennpunkten folgten Studien der Theaterwissenschaft 1990-95 an der Ruhr-Universität Bochum. Gründungsmitglied und von 2002 bis 2014 Künstlerischer Leiter des Theaterproduktionshauses Ringlokschuppen Ruhr. Eigene Inszenierungen an Freien Theatern. Veröffentlichung u.a. an der Zürcher Hochschule der Künste und HafenCity Universität Hamburg. Kulturhauptstadtbeauftragter der Stadt Mülheim und Kurator mit Schwerpunkt Stadtraumprojekte im Feld der Social Urban Art wie SchlimmCity, Raum.Pfad oder 54. Stadt für die Ruhrtriennale und für Urbane Künste Ruhr. Künstlerischer Leiter des Theaterfestivals Favoriten 2016 in Dortmund. Mitglied in Kuratorien und Jurys u.a. für den Theaterpreis des Bundes in 2015 und 2017 im Rahmen der European Capital of Culture Aarhus (DK). Im Januar 2016 übernahm Holger Bergmann die Geschäftsführung des Fonds Darstellende Künste in Berlin. 2016 und 2017 kuratierte er Coop3000 in Dortmund, Duisburg und Bochum. Mentor für das Themenfeld Interkultur zur Kulturhauptstadtbewerbung RUHR2010, aktuell Berater für Theaterhäuser wie einzelne Leitungspersonen u.a. im Mentoringprogramm Performing Arts Berlin und Mitglied des Beraterkreises zur Bewerbung der Stadt Nürnberg zur Kulturhauptstadt Europas 2025.

Melanie Bernstein MdB

Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien der Fraktion CDU/CSU des Deutschen Bundestages, Berlin

geb. 1976, MdB, Obfrau im Ausschuss für Kultur und Medien der Fraktion CDU/CSU, Berlin. Von 1995 bis 2001 Studium der Angewandten Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg. Von 2000 bis 2004 Tätigkeiten in mittelständischen Unternehmen. Von 2003 bis 2004 Helmut Feldtmann KG. Von 2004 bis 2005 Landesgeschäftsführerin der Jungen Union Schleswig-Holstein. Seit 2005 Kreisgeschäftsführerin der CDU, wissenschaftliche Mitarbeiterin MdL und MdB. Mitglied der CDU seit 2003; Mitglied der Hermann-Ehlers-Stiftung; Mitglied des Kulturringes Wahlstedt und Umgebung e.V., Leiterin der Programmbeirates.

Ferenc Csák

Amtsleiter des Kulturbetriebes der Stadt Chemnitz

geb. 1974, ist seit Juli 2015 Amtsleiter des Kulturbetriebes der Stadt Chemnitz. Er absolvierte ein Studium der Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an der Universität Regensburg und begleitete verschiedene Führungspositionen im kulturellen Bereich. Csák war als Regierungsbeauftragter zwischen 2006 und 2010 für die Kulturhauptstadt Europas 2010 im ungarischen Pécs sowie als Staatssekretär für Kultur im Ministerium für Bildung und Kultur von 2008 bis 2010 in Ungarn tätig. Von 2010 bis 2012 war er Generaldirektor der Ungarischen Nationalgalerie in Budapest.

Carmen Emigholz

Staatsrätin für Kultur der Freien Hansestadt Bremen

geb. 1962,studierte Rechts- und Politikwissenschaften an den Universitäten Regensburg und Bremen und arbeitete als Fachreferentin für Erwachsenenbildung sowie als freie Projektgestalterin. 1985 trat sie in die SPD ein und engagierte sich in verschiedenen Funktionen, u.a. als Landesvorsitzende der Jusos, im Landesvorstand der Partei und von 2004 bis 2007 als Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Bremen-Stadt. Von 1995 bis 2007 war sie Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft und Kulturpolitische Sprecherin (ab 1996) der SPD-Fraktion sowie ab 1999 Sprecherin der Kulturdeputation. Seit 2007 ist sie Staatsrätin für Kultur der Freien Hansestadt Bremen. In dieser Eigenschaft ist sie u.a. Aufsichtsratsvorsitzende des Theater Bremen, der Glocke Veranstaltungs GmbH und der Bremer Philharmoniker sowie Stiftungsratsvorsitzende des Übersee-Museums, des Focke-Museums und der start Jugend Kunst Stiftung. Des Weiteren vertritt sie den Senator für Kultur als Vorsitzenden in den Betriebsausschüssen von VHS, Musikschule und Stadtbibliothek. Sie ist seit 1999 Mitglied im Bundesvorstand des Kulturforums der Sozialdemokratie. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2015.

Erhard Grundl MdB

Sprecher für Kulturpolitik der Fraktion Bündnis90 / Die Grünen des Deutschen Bundestages, Berlin

geb. 1963, Sprecher für Kulturpolitik der Fraktion Bündnis90 / Die Grünen, studierte von 1985 bis 1987 Sozialpädagogik an der Uni Bamberg und FH Regensburg (ohne Abschluss). 1987 bis 1997 Mitglied der Rockband »Baby You Know«. 1991 bis 2017 Vertriebsmanager in der Independent Musikindustrie, seit 2003 selbständig. Seit 2004 bei den Grünen; 2004 bis 2008 Kreisvorsitzender; seit 2008 Stadtrat in Straubing; seit 2012 Bezirksvorsitzender der Niederbayern Grünen; 2014 bis 2017 Fraktionsvorsitzender im Stadtrat; 2015 bis 2017 Mitglied im Landesausschuss; 2015 bis 2017 Delegierter im Länderrat; seit 2017 im Deutschen Bundestag. Mitgliedschaften (Auswahl): Sozialverband VdK; Förderverein Box-Club Straubing; Amnesty International; Dienstleistungsgewerkschaft ver.di; Erzeugergemeinschaft Energie Bayern (Aufsichtsrat); Vorstandsmitglied Arbeiterwohlfahrt Straubing; Fan-Radio »Straubing Tigers on Air«.

Bernd Hesse

Geschäftsführer der LAKS Hessen e.V., Kassel

geb. 1968, ist seit 2000 Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen (LAKS Hessen e.V., Kassel). Davor als Journalist tätig, u.a. als Chefredakteur eines Monatsmagazins. Seit 1987 ehrenamtlich aktiv in ländlicher Kulturarbeit im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Verschiedene Bands sowie Theatermusiken und -projekte. Zahlreiche Beiträge zu Soziokultur, Kultur im ländlichen Raum, Kulturpolitik, Kultureller Bildung, Kultur und Wirtschaft, kulturpolitische Interviews etc. Auswahl Gremien: von 2001 bis 2013 Vorstandsmitglied bzw. Vorsitzender der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. (Berlin); seit 2003 Mitglied der Landesjury Hessen »Unser Dorf hat Zukunft«; seit 2006 Kuratoriumsmitglied der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur (Nürnberg); Bundesträgerkreis creole – globale Musik aus Deutschland und Trägerkreis creole Hessen; Sprecherrat Regionalgruppe Hessen der KuPoGe. Kennt als kulturpraktisch wie -politisch Aktiver das Geschehen auf, vor, unter und hinter den Bühnen von Kultur und Kulturpolitik. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2006.

Dr. Annette Jagla

Kulturmanagerin und systemische Kulturberaterin, Dozentin am KMM, Hamburg

geb. 1959, begann 1978 mit dem Chemie-Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Br., parallel war sie studentisches Ensemblemitglied im Musiktheater der Städt. Bühnen. Ihre Promotion schloss sie 1990 als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Max-Planck-Gesellschaft ab. Danach erfolgte der Einstieg ins Marketing, zunächst als Produktmanagerin im Bereich Health Care der BASF. 1997 wechselte sie in den Non-Profit-Bereich als Leiterin Marketing am Altonaer Theater Hamburg. In 11 Jahren baute sie im kontinuierlich wachsenden Theaterverbund aus später Altonaer Theater, Hamburger Kammerspielen und Harburger Theater den Bereich inhaltlich und personell weiter aus. Nach einer Ausbildung zur systemischen Organisationsberaterin berät Dr. Annette Jagla seit 2010 Kultur- und Bildungsinstitutionen zu Fragen von Organisationsentwicklung und Change Management und lehrt am Institut für Kultur- und Medienmanagement, Hamburg. Seit 2016 engagiert sie sich als Regionalsprecherin Hamburg in der Kulturpolitischen Gesellschaft.

Achim Könneke

Kultur-, Schul- und Sportreferent (berufsmäßiger Stadtrat) der Stadt Würzburg

geb. 1963, seit 2018 Kultur-, Schul- und Sportreferent (berufsmäßiger Stadtrat) der Stadt Würzburg. Studierte Kunst, Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Germanistik und Philosophie in Berlin, Braunschweig und Oldenburg. Zuerst Kurator, Kunstkritiker (u.a. für die taz u. Fachmagazine) und Kulturredakteur (Radio und Zeitschriften), dann Kunstreferent und Leiter der Kunstschule Hannover/Langenhagen. 1992 bis 2001 Referatsleiter bildende Kunst in der Kulturbehörde Hamburg und Leiter des Programms Kunst im öffentlichen Raum. Bis 2003 stellv. Kulturamtsleiter in Stuttgart. Von 2003 bis 2018 Direktor des Kulturamts der Stadt Freiburg. Lehraufträge in Hamburg und Freiburg. Schwerpunkte kommunale Kulturpolitik, Kulturentwicklungsplanung, kulturelle Stadtentwicklung, Förderung freier Szenen, Kulturelle Bildung, Interkulturelle Kulturarbeit, Erinnerungskultur, Kulturwirtschaft. Von 2003 bis 2018 einer der Sprecher der KuPoGe-Regionalgruppe Baden-Württemberg, jetzt Mitglied in der Sprechergruppe der KuPoGe-Landesgruppe Bayern. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2006.

Prof. Dr. Julia Lehner

Berufsmäßige Stadträtin, Kulturdezernentin der Stadt Nürnberg

geb. 1954, studierte Germanistik, Geschichte, Sozialkunde und Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach der 1. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien begann sie ein Promotionsstudium in den Fächern Geschichte und Kunstgeschichte, das sie 1984 mit dem Dr. phil. abschloss. Anschließend arbeitete sie bis 2002 bei mehreren Banken, zuletzt als Leiterin des Unternehmensbereichs Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring bei der Sparkasse Nürnberg. Darüber hinaus war sie publizistisch sowie als Kuratorin im Bereich Bildende Kunst tätig. Seit 1999 hat sie eine Honorarprofessur für Kunst und Wirtschaft an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Daneben war sie von 1996 bis 2002 ehrenamtliche Stadträtin der CSU im Nürnberger Stadtrat. Seit Mai 2002 ist sie in der dritten Amtsperiode als berufsmäßige Stadträtin Kulturreferentin der Stadt Nürnberg. Sie ist Mitglied in verschiedenen Gremien, so im Hauptausschuss des Bayerischen Städtetags, im Kulturausschuss des Bayerischen und des Deutschen Städtetags, im Gesamtvorstand und Vorstand des Bayerischen Volkshochschulverbands, im Landesbeirat für Erwachsenenbildung sowie im Landesdenkmalrat. Mitglied im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft seit 2015.

Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld

Geschäftsführer Meyer Architekten GmbH und Geschäftsführender Gesellschafter ProjektSchmiede GmbH, Düsseldorf

geb. 1975 in Leer/Ostfriesland, ist Betriebswirt, Unternehmer und Kulturmanager. Abitur, Banklehre (Deutsche Bank Berlin), BWL-Studium (Dipl.-Kfm.). Promotionsstudium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin mit einer Doktorarbeit über die Klavierbauindustrien in England und Deutschland. Ab 2004 Vorstandsassistent bei der Klavier- und Flügelmanufaktur C. Bechstein Pianofortefabrik AG. Ab 2006 Vertriebs- und Marketingleiter bei der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Dort Aufbau des Markenmuseums „KPM-Welt“. 2009 Berufung zum Kaufmännischen Direktor und Vorstand der Stiftung Kunstsammlung NRW. Seit 2016 Geschäftsführer der Meyer Architekten GmbH, eines auf Forschungs-, Bildungs- und Kulturbauten spezialisierten Architekturbüros. 2017 parallel Gründung der ProjektSchmiede GmbH, Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft für Projekte aus Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Regelmäßige Vorträge zu kulturpolitischen Themen. Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Einer von fünf Sprecher*innen der Landesgruppe NRW der KuPoGe, seit 2015 Vorstandsmitglied der KuPoGe.

Olaf Martin

Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Südniedersachsen, Göttingen

geb. 1961, studierte Katholische Theologie in Freiburg und München sowie Forstwissenschaft in Göttingen. Seit 1992 ist er Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Südniedersachsen, eines kommunalen Verbandes für regionale Kulturförderung mit Sitz in Göttingen. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten zählen neben dem Verbandsmanagement die Optimierung von Förderverfahren, die Kulturpolitik im ländlich-kleinstädtischen Raum und die Kulturforschung. Er gehört dem Sprecherrat der KuPoGe-Landesgruppe Niedersachsen an.

Agnes Rottland

Geschäftsführerin des Landesjugendensembles NRW, Düsseldorf

geb. 1967. Nach einer Ausbildung verändert das Jahr 1989 ihr Leben und sie studiert als Friedrich-Ebert-Stipendiatin Germanistik und Politikwissenschaft in Düsseldorf. Dort wird sie AStA-Vorsitzende. Anschließend arbeitet sie beim »düsseldorf festival!« und absolviert zeitgleich ein Aufbaustudium »Kulturelles Management«. Nach ihrem Wechsel in die Kölner Philharmonie ist sie zuerst im Künstlerischen Betriebsbüro tätig und verantwortet dann den Bereich der Musikvermittlung. In dieser Zeit wird sie Mutter von drei Kindern und bleibt berufstätig. 2012 macht sie sich selbständig mit dem Ziel, neue Konzertformate zu entwickeln und veröffentlicht einen Beitrag im Handbuch Kulturmanagement. Sie arbeitet u.a. für das Ensemble Garage, die Landesjugendensembles NRW und für die Komponistin Brigitta Muntendorf. Außerdem entwickelt und moderiert sie im Auftrag von F.X. Roth die Unterwegskonzerte in Altenheimen. Seit 2016 ist sie bei den Landesjugendensembles NRW angestellte Geschäftsführerin. Sie lehrt Kulturmanagement an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf und Musikvermittlung an der Musikhochschule Detmold. Für die Kulturpolitische Gesellschaft hat sie seit 2013 die Gründung der Landesgruppe NRW initiiert und ist für diese im Sprecher*innenrat tätig.

Dr. Ingo Schöningh

Leiter des Goethe-Instituts Mannheim

geb. 1974, aufgewachsen auf einem ostfriesischen Bauernhof, Stationen in Essen (Zivildienst), Bonn (Studium), Köln (WDR), Hannover (Uni), München (Goethe-Institut), Berlin und Frankfurt/Oder (Promotion). Regietheater, vom Schauspiel zur Freien Szene. Publiziert über Bildung, Sprache, Teilhabe. Interessiert an Literatur und Rockmusik. Stationen in Hanoi, Seoul und Tokio, zuletzt als stellv. Goethe-Institutsleiter. Seit 2015 Leiter des Goethe-Instituts Mannheim, dem Schwerpunktinstitut Migration/Integration. 44 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, parteilos. Seit 2016 (und kürzlich verlängert) im Sprecherteam der Regionalgruppe Rhein-Neckar. Dort u.a. Bearbeitung der Themen »Regionalität in der Kulturarbeit«, »Digitalisierung«, »Partizipation«, »Spielstädten« u.v.a.m.

Konstantin Udert

Geschäftsführer der jungen norddeutschen philharmonie e.V., Berlin

geb. 1990. Nach zwei Jahren künstlerischer Ausbildung ist er Selfmade-Kulturmanager und (des.) Politikwissenschaftler. Nach drei Jahren als Vorstandsvorsitzender des junge norddeutsche philharmonie e.V. (jnp) wurde er zum Geschäftsführer berufen und entwickelt seitdem hauptamtlich die jnp sowie ihre Festivalmarke Detect Classic Festival weiter. Das jnp-Netzwerk in freier Trägerschaft kooperiert eng mit den großen Festivals, Konzerthäusern und Hochschulen in Norddeutschland, konnte die Schirmherrschaft von Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck gewinnen und wurde für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2018 nominiert. Seit Ihrer Gründung hat die »junge norddeutsche« mehr als 1000 Nachwuchskünstler*innen eine zeitgemäße Plattform für gezielte Kompetenzbildung mit selbstgewählten Inhalten geschaffen.

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