Kulturentwicklungsplanung – die Potentiale konzeptbasierter Kulturpolitik

28.09.2021, 16.30–17.45 Uhr

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I.      Die Potentiale von Kulturentwicklungen
         Dr. Patrick S. Föhl, Gründer und Leiter des Netzwerks Kulturberatung

II.     Kulturentwicklungsplanungen als ein Instrument der konzeptbasierten Kulturpolitik
         Ulrike Blumenreich, stellv. Leiterin des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft

III.    Wirksamkeit von Kulturentwicklungsplanungen
         Dr. Markus Morr, Kulturreferent des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Dr. phil. Patrick S. Föhl, geboren 1978 in Berlin-Kreuzberg, Gründer und Direktor des »Netzwerks für Kulturberatung« in Berlin. Er ist ein internationaler Kulturentwicklungsplaner und Kulturmanagement-Trainer. Seit 2004 war er für über 35 partizipative Kulturplanungsprojekte verantwortlich (u.a. Düsseldorf, Nürnberg, Braunschweig, Kassel, Neuruppin, Metropolregion Rhein-Neckar, Ulm, Thüringer Modellregionen, Plovdiv). Als Redner und Trainer arbeitet er weltweit an Universitäten und Institutionen (z. B. Österreich, Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, China, Chile, Luxemburg, Pakistan, Polen, Schweiz, Tunesien, Ukraine, Usbekistan, USA, Vietnam). Er publiziert regelmäßig in den Bereichen Kulturpolitik und Kulturmanagement. Seit 2016 ist er Mitglied des Beirates »Bildung und Diskurse« des Goethe-Instituts. Weitere Informationen: www.netzwerk-kulturberatung.de

Ulrike Blumenreich studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und der Högskolan Växjö. Seit 2021 ist sie stellvertretende Leiterin des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft, wo sie seit 1999 als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist. Seit 2021 leitet sie darüber hinaus die Koordinationsstelle des »Compendium of Cultural Policies and Trends«. Am IfK verantwortet sie Forschungsprojekte in den Bereichen (konzeptgestützte) Kulturpolitik, -förderung,-statistik und Soziokultur. Sie hat zahlreiche Kulturentwicklungsprozesse begleitet – auf Länder-, regionaler und kommunaler Ebene.

Dr. Markus Morr, Kulturwissenschaftler und Diplom-Geograph und studierte an der Philipps-Universität Marburg zudem im Nebenfach Soziologie, Dissertation zum Thema "Verplante Kultur? Die Rahmenbedingungen kultureller Planungen". Er ist Kulturreferent des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Seit 1991 beschäftigt er sich inhaltlich mit kulturellen Planungen. Vielfältige Tätigkeiten im deutschsprachigen Raum als Moderator, Referent und Publizist zum Thema Kulturentwicklungsplanung, Wirkungsanalyse für die Kulturagenda Westfalen im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Jahr 2019.