Neue Förderung braucht die Soziokultur?

31.05.2022, 16.30–18.00 Uhr

I.      Die Strukturförderung in Hessen als Good Practice
        Carolina Romahn, Referatsleiterin »Spartenübergreifende Kulturförderung, Kulturelle Bildung, Kultur- und Kreativwirtschaft, internationale Kulturbeziehungen und Kultur im ländlichen Raum«

II.     Förderung braucht Wagnis! Mit Prozessförderung Zukunft gestalten
         Daniela Koß, Referentin Theater und Soziokultur Stiftung Niedersachsen, Programmleitung »sozioK_change«

III.     Learnings aus der NEUSTART KULTUR-Förderung für die Zukunft der Soziokulturförderung
          Jennifer Tharr, Referentin für Kulturpolitik, Leitung Öffentlichkeitsarbeit und Projektleitung »NEUSTART Sofortprogramm« des Bundesverband Soziokultur

Videobeiträge:
⦁     Grand Beauty, Frauke Frech
⦁     Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V., Sabine Zimmermann
⦁     Kulturzentrum Kreuz Fulda e. V., Katja Schmirler-Wortmann
Bürgerinitiative Raschplatz e. V. Pavillon Hannover, Markus Munzlinger

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Carolina Romahn studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Von 2007 bis 2017 war sie Amtsleiterin des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main und administrativ zuständig für die Kulturlandschaft Frankfurts. Seit 2017 leitet Carolina Romahn im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst als Ministerialrätin innerhalb der Abteilung IV »Kultur« das Referat Spartenübergreifende Kulturförderung, Kulturelle Bildung, Kultur- und Kreativwirtschaft, internationale Kulturbeziehungen und Kultur im ländlichen Raum. Seit 2019 ist sie zuständig für die administrative Betreuung der documenta gGmbH.

Daniela Koß ist als Kulturwissenschaftlerin M.A. seit 2010 bei der Stiftung Niedersachsen tätig und verantwortlich für den Förderbereich Theater und Soziokultur. In ihrer Arbeit berät sie zahlreiche Akteur*innen und konzipiert und betreut innovative Förderprogramme. Dazu gehört »sozioK_change«, ein Programm, das Transformationsprozesse in der Soziokultur begleitet und auch das Festival Freier Theater »Best OFF«, das unter ihrer Leitung alle zwei Jahre die besten Inszenierungen der niedersächsischen Szene zeigt. Neben zahlreichen Vorträgen und Artikeln wurde 2015 unter ihrer Federführung das »Handbuch Soziokultur« und 2017 in Zusammenarbeit mit Wolfgang Schneider und Beate Kegler die Publikation über Entwicklungen in ländlichen Räumen »Vital Village« veröffentlicht. Sie ist Mitglied in diversen Jurys und unterrichtet zu den Themen Kulturfinanzierung und Changemanagement.

Jennifer Tharr hat Neuere deutsche Literatur und Theaterwissenschaften in Berlin studiert. Seit 2015 arbeitet sie beim Bundesverband Soziokultur und leitete dort bis 2020 das griechisch-deutsche Kulturmanager*innen-Programm »START – Create Cultural Change«, das der Bundesverband zusammen mit der Robert-Bosch-Stiftung und dem Goethe-Institut in Thessaloniki durchführte. 2020 übernahm sie die Projektleitung für das »NEUSTART Sofortprogramm«, den Piloten zu »NEUSTART KULTUR«. Seit 2022 hat sie die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit inne und ist außerdem Referentin für Kulturpolitik. Sie vertritt den Bundesverband im Vorstand des European Network for Cultural Centers (ENCC) und ist Mitglied in der Jury des Hamburger Stadtteilkulturpreises.