Neue Formate und Methoden Soziokultureller Projektarbeit


Vor allem im Feld der soziokulturellen Praxis ist Projektarbeit eine weit verbreitete und typische Arbeitsform, durch die – so die Hypothese – neue Methoden und Formate der Kulturarbeit entstanden sind, die im Rahmen des Projektes »Neue Methoden und Formate der soziokulturellen Projektarbeit« im Förderzeitraum von Juni 2017 bis Juli 2019 systematisch untersucht, klassifiziert und wissenschaftlich aufbereitet werden sollten, um dadurch die kulturelle Praxis und die Projektförderung zu qualifizieren sowie die Fortbildung in diesem Bereich weiterzuentwickeln.

Nach Jahrzehnten der Förderung von projektbezogenen Maßnahmen im Bereich der Soziokultur liegt ein riesiger Erfahrungsschatz an Praxiswissen aufgrund der bisher durchgeführten Projekte vor, der gehoben, untersucht und für neue Herausforderungen ausgewertet werden sollte. Erkenntnis- und handlungsleitend sind für unser Projekt auf diesem Hintergrund vier Perspektiven:

  • Kulturwissenschaftlich geht es um die Frage, ob es möglich ist, aus den vorliegenden Erfahrungen und Materialien konkrete Methoden und Formate soziokulturellen Arbeitens zu identifizieren und zu klassifizieren;
  • kulturpolitisch soll geprüft werden, ob die Erwartung der Innovation, die mit Projektförderungen in der Regel verbunden ist und an neuen Methoden und Formaten festgemacht werden könnte, tatsächlich auch eingetreten ist;
  • kulturpraktisch ist das Projekt darauf angelegt, Methoden- und Erfahrungswissen aufzuspüren, aufzubereiten und an die Akteure in den Praxisfeldern der Soziokultur zu vermitteln und
  • professionspolitisch steht das Projekt für die Intention, über eine Methodendiskussion einen qualifizierenden Effekt zu erzielen.

Die Ergebnisse werden in der Denkwerkstatt am 4./5. September 2019 vorgestellt und diskutiert und in einer Publikation dokumentiert.


© Johanna


Abschlusstagung

»Neue Formate in der soziokulturellen Projektarbeit?! – erforschen, erproben, vernetzen«

Eine Veranstaltung des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung