The Wind of Change? Auf dem Weg zu einem neuen Selbstverständnis der Soziokultur?

17.05.2022, 16.30–18.00 Uhr

I.      Soziokultur – neue Rollen, neue Schnittmengen in einer Gesellschaft im Wandel? Eine »critical friend«-Perspektive
        Dr. Matthias Rauch, cultural innovation officer / head of cultural innovation & creative economy, Next Mannheim

II.     »Zukunftsorte« als neue Akteur*innen der soziokulturellen Szene: Wohnen – Arbeiten – Soziokultur
        Julia Paaß, Mitgründerin Netzwerk Zukunftsorte, Vorständin Kommunikation, Dialog + Konzept

III.     Transformation der Soziokulturszene = Transformation der Förderlandschaft? Einblicke in aktuelle Entwicklungen am Beispiel des Fonds Soziokultur
         Silvia Bonadiman und Christine-Joan Meier, Projektleitung + Öffentlichkeitsarbeit und Transfer des Sonderprogramms »NEUSTSTART KULTUR« beim Fonds Soziokultur

Kurzvideos:

⦁     Cameo Kollektiv e. V., Sebastian Cuniz
⦁     PLATZprojekt e. V., Benjamin Grudzinski
⦁     Formfrei Hamburg, Dorothee de Place

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Dr. Matthias Rauch studierte Amerikanistik, Betriebswirtschaftslehre und Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim. 2007-2010 Promotionsstipendiat im Promotionskolleg »Formations of the Global« an der Universität Mannheim und im Jahr 2010 »Visiting Research Fellow« an der York University, Toronto. Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen. Seit über 20 Jahren freier Autor für Print- und Online-Medien. Weitere berufliche Stationen zunächst als Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim & Region dann Leiter des Clustermanagement Musikwirtschaft. Seit 2017 Leiter der Kulturellen Stadtentwicklung Mannheim. Seit 2020 Leiter des Bereichs »Kulturelle Stadtentwicklung & Kultur- und Kreativwirtschaft« bei NEXT Mannheim. Von 2014 – 2018 2. Vorsitzender der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) e.V. Seit 2020 Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Neckar der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Matthias Rauch initiierte und konzeptionierte die erste Nachtbürgermeister-Position Deutschlands für die Stadt Mannheim. Themenschwerpunkte: kulturelle und urbane Innovation, kulturelle Stadtentwicklung, Nachtkultur sowie Kreativität und Kultur- und Kreativwirtschaft.

Julia Paaß, ursprünglich Kommunikationsdesignerin, ist Netzwerkerin, Projektbegleiterin und Expertin für partizipative Prozesse. Als Co-Initiatorin des Wohn- und Arbeitsprojekts Hof Prädikow entwickelte sie u.a. die Scheune Prädikow als multifunktionalen und inklusiven Gemeinschaftsort, ausgezeichnet mit dem Initiativpreis des Baukulturpreis Brandenburg. Die Mitgründerin des Netzwerk Zukunftsorte unterstützt ländliche Impulsprojekte dabei, Leerstand umzunutzen und mit ihrer nachhaltigen Ausrichtung soziale und wirtschaftliche Innovationen in ihrem Umfeld anzustoßen. Sie teilt ihr Wissen im Rahmen von Vorträgen, Studien und Publikationen und begleitet den Aufbau neuer Orte in den Bereichen Konzeption, Kommunikation und Partizipation.

Silvia Bonadiman arbeitet seit September 2020 als Projektleiterin des Sonderprogramms »NEUSTART KULTUR« beim Fonds Soziokultur in Bonn. Davor war sie als Förderberaterin bei der Kontaktstelle Deutschland des EU-Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« tätig. Nach dem Bachelorstudium in Soziologie in Italien, ihrem Heimatland, und dem Masterstudium in Soziologie und Sozialforschung an der Philipps-Universität Marburg, war sie an letzterer wissenschaftlich tätig. Sie ist im Bereich Feminismus politisch engagiert.

Christine-Joan Meier arbeitet seit Oktober 2020 beim Fonds Soziokultur im Bereich Öffentlichkeitsarbeit & Transfer sowie als Projektmitarbeiterin im Sonderprogramm »NEUSTART KULTUR«. Seit ihrem Bachelorstudium der Medienwirtschaft (2007) lebt und arbeitete sie in Köln und beschäftigte sich mit verschiedenen Perspektiven der Kulturarbeit (Management, PR und Marketing für Kultur- und Medienprojekte, mehrjährige redaktionelle Tätigkeit beim WDR, eigene künstlerische Projekte im Bereich Tanztheater und Gesang). Nach mehrjähriger Berufstätigkeit suchte sie mit ihrem Masterstudium »Doing Culture – Bildung und Reflexion kultureller Prozesse« an der Universität Witten/Herdecke sowie einer Ausbildung zur Systemischen Beraterin weitere Vertiefung interdisziplinärer und systemischer Ansätze von Kultur, Gesellschaft und Mensch.