Edition Umbruch 24

19,53

Fürstenhof und Bürgergesellschaft

Bernd Wagner

Grundlagen und Konstitutionsbedingungen öffentlicher Kulturpolitik • Anfänge öffentlicher Kulturpolitik in der Frühen Neuzeit • Die absolutistischen Höfe als Zentren der Kunstentwicklung und Kulturförderung im 17. und 18. Jahrhundert • Die Herausbildung bürgerlicher Kultur und Kulturförderung • Ausbildung und Begründung öffentlicher Kulturpolitik im »langen 19. Jahrhundert«. »Ein Werk wie dieses bedeutet einen imposanten Markstein, der für jede zukünftige ›Vermessungsarbeit‹ im Bereich von Kulturarbeit und Kulturgeschichte eine unentbehrliche Orientierung darstellt.« (Prof. Dr. Hermann Glaser). »Noch nie hat es eine solche Gesamtschau kulturpolitischer Traditionslinien gegeben, noch nie hat die Wissenschaft in dieser Breite das Verhältnis von Kultur und Politik in seiner historischen Dimension wahrgenommen, noch nie haben sozial-, politik- und kulturwissenschaftliche Untersuchungen sich derart vielfältig auf die kulturpolitischen Entwicklungen in Deutschland fokussiert.« (Prof. Dr. Wolfgang Schneider).

Kategorie:

Beschreibung

B e r n d   W a g n e r

 

Fürstenhof und Bürgergesellschaft.

Zur Entstehung, Entwicklung und Legitimation von Kulturpolitik

 

Edition Umbruch 24 • Bonn / Essen: Klartext Verlag 2009 • 500 Seiten • 19,90 Euro • ISBN 978-3-8375-0224-4

 

Heutiges kulturpolitisches Handeln basiert auf den Strukturen, die in den vergangenen Jahrhunderten mit der Herausbildung der kulturellen Institutionen und einer kommunalstaatlichen Kulturpolitik entstanden sind. Davon ist unser Verständnis von Kulturpolitik, ihrer Motive und konzeptionellen Begründungen mitgeprägt. Der Autor bietet einen Blick zurück auf die kulturelle Entwicklung von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des Kaiserreichs und zeigt, wie sehr Entstehung, Entfaltung und Legitimation von Kulturpolitik vor allem durch die Motive »Unterhaltung« und »Repräsentation«, »Bildung« und »Demokratisierung« bestimmt sind. Die höfische Kultur des absolutistischen »Fürstenhofes« und die »Bürgergesellschaft« mit der frühneuzeitlichen Stadtpolitik, der kulturellen Konstitution von Bürgertum und Arbeiterbewegung sowie den ersten Strukturen öffentlicher Kulturpolitik im 19. Jahrhundert bilden die Traditionslinien heutiger Kulturpolitik.

 

 »Ein Werk wie dieses bedeutet einen imposanten Markstein, der für jede zukünftige ›Vermessungsarbeit‹ im Bereich von Kulturarbeit und Kulturgeschichte eine unentbehrliche Orientierung darstellt.«

(Prof. Dr. Hermann Glaser).

 

»Noch nie hat es eine solche Gesamtschau kulturpolitischer Traditionslinien gegeben, noch nie hat die Wissenschaft in dieser Breite das Verhältnis von Kultur und Politik in seiner historischen Dimension wahrgenommen, noch nie haben sozial-, politik- und kulturwissenschaftliche Untersuchungen sich derart vielfältig auf die kulturpolitischen Entwicklungen in Deutschland fokussiert.«

(Prof. Dr. Wolfgang Schneider).

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Edition Umbruch 24“