Landesgruppe Hessen

Aktuell

Verstärkt durch einige neue Köpfe aus Kulturpolitik, -verwaltung und -praxis befindet sich die Landesgruppe Hessen gerade in der Vorbereitung mehrerer Veranstaltungen. Angesichts des Flächenlands Hessen mit der starken Metropolregion Frankfurt RheinMain ist es der Landesgruppe ein wichtiges Anliegen, in Hessen relevante kulturpolitische Fragestellungen in breiter regionaler Aufstellung zu bearbeiten.

Entsprechend zählen zu den aktuell aufgestellten Themen unter anderem die Stärkung kommunaler Kulturpolitik auch in kleineren Städten und Gemeinden durch Vernetzung und Weiterbildungsangebote oder ländliche Kulturangebote und deren Strukturen im Allgemeinen. Die Fortführung des Diskurses zur Digitalisierung ist ein weiteres Schwerpunktthema.

Die Auseinandersetzung mit der aktuellen kulturpolitischen Situation schlägt sich unter anderem im Oktober 2019 mit einem KulturTalk mit den kulturpolitischen Sprechern von Landtagsfraktionen nieder.

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Nächste Veranstaltung

KulturTalk: Zur Lage und Perspektive der hessischen Landeskulturpolitik
28. Oktober 2019, 18:00 bis 20:00 Uhr, Frankfurt

Mit Beginn der neuen Legislaturperiode von 2019 bis 2024 haben sich viele Zuständigkeiten, darunter auch für die Landeskulturpolitik, geändert. Unter der Moderation von Daniella Baumeister (Hessischer Rundfunk) werden die neuen kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Regierungskoalition die aktuellen und künftigen Leitlinien der Landeskulturpolitik vorstellen und zum anschließenden Gespräch und Austausch zur Verfügung stehen.

Themen sind u.a.

  • Vorstellung der neuen kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher.
  • Was sind die kulturpolitischen Themen und Leitlinien Hessens für die aktuelleLegislaturperiode?
  • Welche Bedeutung hat Kulturpolitik angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen?
  • Nach der Verfassungsreform: Was bringt das neue Staatsziel Kultur?
  • Fit für die Zukunft: ein Masterplan Kultur für die zukunftsfähige Kulturentwicklung?

Begrüßung
Bernd Hesse, Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft

Es diskutieren

  • Mirjam Schmidt, kulturpolitische Sprecherin von B90/Die Grünen
  • Andreas Hofmeister, Sprecher für Wissenschaft und Kunst der CDU-Landtagsfraktion
  • Ines Claus, Berichterstatterin für Soziokultur der CDU-Landtagsfraktion

Moderation
Daniella Baumeister (Hessischer Rundfunk)

Ort
KulturRegion FrankfurtRheinMain (direkt am Hauptbahnhof Frankfurt)
Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main
www.krfrm.de
Die Veranstaltung wendet sich an alle (landes)kulturpolitisch aktiven oder interessierten Personen.
Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, aber aus Planungsgründen erbeten an hessen@kupoge-regional.de.

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Die derzeitig aktiven Mitglieder in der Sprechergruppe der Landesgruppe sind:

Britt Baumann
ist Abteilungsleiterin für das Kulturmanagement der Stadt Offenbach am Main. Die
Kultur-, Kunst- und Geschichtswissenschaftlerin studierte in Bremen, wo sie
zunächst im soziokulturellen Bereich tätig war, bevor sie ihr Volontariat in
der Kulturabteilung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) antrat. Anschließend
war sie im Ausstellungsmarketing tätig, bevor sie als Referentin für das Amt
für Kultur- und Sportmanagement der Stadt Offenbach am Main tätig wurde. Ihre
Schwerpunkte: Kulturgeschichte, Stadtentwicklung, Kultur- und Kreativwirtschaft
und Digitalisierung.

David Dilmaghani                                                                                                                                                                                 ist 1981 in Groß-Gerau geboren, studierte Philosophie, Politologie und Psychoanalyse in Frankfurt am Main, Paris und Bordeaux. Nach mehreren Jahren an der Universität, darunter als Fellow der Max-Planck-Gesellschaft, wo er im Bereich der Gesellschaftstheorie und Ästhetik forschte, war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Hessischen Landtag (2014 bis 2016). Hier setzte er sich intensiv mit Fragen der Digitalisierung auseinander. 2016 wechselte er in das Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, seit 2018 leitet er das Dezernatsbüro.

Bernd Hesse
ist seit 2000 Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und
soziokulturellen Zentren in Hessen (LAKS Hessen e.V.).  Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen
Gesellschaft e.V. (Bonn). Ehrenamtlich u.a. seit über 30 Jahren kulturpraktisch
im Werra-Meißner-Kreis aktiv. Diverse Gremien, Juries, Steuerungsgruppen oder Fachartikel
auf regionaler, Landes- oder Bundesebene zu Soziokultur, Kultur abseits der
Ballungsräume / Ländlicher Raum, Reform des Zuwendungsrechts, globaler Musik, Fußball und Kultur
etc.

Stefan Neubacher
ist Soziologe und leitet seit 2019 das Kulturamt der Stadt Gießen. Nach der
Soziokultur (Marburg) und Kommunikation (Zürich) ist er seit 2008 (Eberswalde)
im kommunalen Kontext engagiert. Ihm ist wichtig: eine partizipative
Herangehensweise an Projekte, ein Selbstverständnis als Ermöglicher für die
Verwaltung und die Lust, Menschen dafür zu begeistern, Kunst als Mittel für
Ausdruck und Diskussion zu nutzen über die Frage, wie wir leben wollen.

Ann-Kathrin Schmidt
ist Projektleiterin des Modellprojekts „LandKulturPerlen – Nord“ bei der
Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. Die studierte
Kunsthistorikerin (M.A.) war Mitarbeiterin beim Deutschen Dokumentationszentrum
für Kunstgeschichte – Bildarchiv Uni Marburg sowie im Kunstauktionshaus
Sotheby’s GmbH in Wien, im Museum der THONET GmbH in Frankenberg/Eder sowie bei
der Bürgerstiftung Mittelhessen tätig. Sie beendet aktuell ihren zweiten Master
in Kulturmanagement in Hamburg.

Jonas Steinert
studierte Politikwissenschaft in Berlin und Kulturmanagement an der Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Nach dem Studium verantwortete
er sechs Jahre lang die Öffentlichkeitsarbeit für das Stadttheater
Aschaffenburg. Seit 2019 leitet er das Sport- und Kulturamt in Friedrichsdorf.

Susanne Völker (parteilos)
ist seit 2017 Kulturdezernentin der Stadt Kassel. Zuvor war sie Projektleiterin
und ab 2015 Gründungsdirektorin der GRIMMWELT Kassel. Die Kunsthistorikerin,
Kultur- und Museumsmanagerin und Kuratorin studierte Kunstgeschichte,
Philosophie, Rechtswissenschaften und Museumsmanagement in Hamburg und Wien.
Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden die Themen der partizipativen Prozesse von
Kulturpolitik, Kulturelle Bildung, Welterbe, sowie eine transdisziplinäre
Wissensvermittlung und Kulturpolitik.

Dr. Ralph Philipp Ziegler
ist Leiter des Amts für Kultur- und Sportmanagement der Stadt
Offenbach am Main und Künstlerischer Leiter des Capitol Symphonie Orchesters.
Er studierte Musikwissenschaft, kath. Theologie und Geschichte sowie
Kulturmanagement und war von 2002-2007 wiss. Mitarbeiter am Studiengang
Kulturmanagement der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Er ist Verfasser
und Herausgeber von Fachbeiträgen mit Schwerpunkt Markenstrategien im
Kulturbereich sowie von kulturwissenschaftlich-biografischen Werken.

Kontakt

Britt Baumann, Dr. Ralph Philipp Zieglerhessen@kupoge-regional.de