Einladung

Wir laden herzlich ein zum zweiten Kulturpolitischen Salon in der Hauptstadt. Es erwarten Sie aktuelle Themen, interessante Gesprächspartner*innen und die Gelegenheit zum geselligen Austausch bei einem Umtrunk.

Ort:
Niedersächsische Landesvertretung, Berlin

Zeit:
Freitag, 7.10.2022, 17:00 – 19:30 Uhr

Kulturpolitik als Friedenspolitik?

In den letzten Monaten und Jahren wird vermehrt debattiert, welche Rolle die Außenkultur- und Bildungspolitik (AKBP) als Akteurin der Friedenspolitik spielen kann. Auf welche Art und Weise können die Organisationen, Institutionen und Akteur*innen der deutschen AKBP diesem Aufgabenfeld gerecht werden? Welche Grenzen gibt es, wo schlummern Potenziale? Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und die Kulturpolitische Gesellschaft haben Dr. Andreas Görgen, Ministerialdirektor der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) zum Kulturpolitischen After Work Gespräch eingeladen.

Nach einer Gesprächsrunde mit unserem Gast gibt es Gelegenheit zum informellen Austausch und zur gemeinsamen Diskussion bei einem Umtrunk.

Wir freuen uns auf einen anregenden gemeinsamen Abend und ein reales Wiedersehen!

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 30. September unter: https://form.typeform.com/to/ipWZLiWY

Eine Veranstaltung der Kulturpolitischen Gesellschaft Regionalgruppe Berlin-Brandenburg und dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.

Sprecher*innenteam

 

Sarah Zalfen hat Kulturpolitik und -betrieb schon von den verschiedensten Seiten betrachtet – als Opernforscherin, als Produktionsleiterin freier Kulturprojekte, als Studentin der Kulturadministration sowie aktuell als Kommunalpolitikerin in Potsdam und als Mitarbeiterin im Brandenburger Kulturministeriums. Ihre Begeisterungsfähigkeit und Leidenschaft für die Kunst selbst hat sie dabei nie verloren.
 
Ich spreche sowohl „Kultur“ als auch „Politik und Verwaltung“ und freue mich, im Rahmen der KuPoGe als Dolmetscherin immer wieder ein Bisschen zur Verbesserung und Verständigung der Welt beitragen zu können. Mitglied der KuPoGe bin ich seit 2005.
©Carolin Schulz
Wibke Behrens M.A., Geschäftsführerin des bildungswerk des bbk berlin und Co-Leiterin des Institute for Cultural Governance Berlin

Sie ist Gründungsmitglied der Koalition der Freien Szene und war von 2012-2018 eine ihrer Sprecher*innen – derzeit ist sie im Leitungsteam der AG Alte Münze der Koalition der Freien Szene. 2014 initiierte sie den Berliner SPD-Fachausschuss XII Kulturpolitik mit und ist seitdem als Stellvertreterin Teil des geschäftsführenden Vorstandes. Sie ist kulturpolitisch aktiv in diversen Initiativen, Fachgremien und Think Tanks (z.B. Democracy Lab/Progressives Zentrum und Forum Zukunft Kultur/Stiftung Zukunft Berlin). Wibke Behrens arbeitet als kulturpolitische Beraterin und hat Lehraufträge für Kulturpolitik und Cultural Governance. Als systemischer Coach ist sie Teil des prozess-unterstützenden Kollektivs hands-on. www.hands-on.group

©Stiftung Genshagen
Moritz von Rappard, geboren 1965 in Hannover, hat Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Pädagogik an der Universität zu Köln studiert. Nach vielfältigsten Projekten als Projektentwickler, Kurator, Regisseur und Dramaturg sowie einer Zusatzqualifikation als Moderator und Mediator beschäftigt er sich seit 2015 intensiv mit Diversitätsentwicklung, Öffnung und Teilhabe in Kulturinstitutionen. So entstand im Rahmen des von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien initiierten Kompetenzverbunds KIWit nicht nur die bundesweite Reihe „Diversität in Arbeit“, sondern auch die g3-Methode für besseres Arbeiten in heterogenen Gruppen. Seit 2020 ist er im Beratungs- und Entwicklungsnetzwerk „Hands on“ aktiv.
 
Als ein Sprecher der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg möchte ich mich dafür einsetzen, dass die KuPoGe mit ihren Qualitäten und Kompetenzen von unterschiedlichsten Seiten als inspirierender Partner erlebt werden kann. Dabei sollte das Engagement im besten Fall weit über das Diskursive hinausreichen und immer auch auf konkretes Tun fokussieren. 
PROFIL

Die Arbeit der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg ist in Ihren Themen so vielfältig wie es die Mitgliedschaft ist. In unterschiedlichen Formaten, an wechselnden Orte und mit einer Vielzahl an Gesprächspartner*innen, initiieren wir den Austausch untereinander, bündeln die kulturpolitische Expertise innerhalb wie außerhalb der Mitglieder und aktivieren den Diskurs zu regional und aktuell wichtigen Themen der Kulturpolitik.

Unsere Aktivitäten zielen darauf, verstärkt in Kollaborationen und Kooperationen zu denken, Ideen zu teilen, Interessen zu wecken und mit Angeboten und Formaten aus dem eigenen Umfeld zu verbinden. Durch solche Synergien machen wir die Arbeit der Kulturpolitischen Gesellschaft weithin sichtbar und erweitern so unseren inhaltlichen Radius. Anregungen zu neuen Themen und Veranstaltungen sind uns stets herzlich willkommen.

Bisherige Kooperationspartner und Gäste: Radialsystem; rbb Kultur; neue Gesellschaft für Bildende Kunst (nGbK); SO 36; Institute for Cultural Governance, Musikakademie Rheinsberg, Ensemble Phönix 16, Stadtmuseum Neuruppin, Abgeordnetenhaus Berlin, Stiftung Genshagen, u.a.

Die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg wird seit Frühjahr 2019 vertreten von den bestätigten Sprecherinnen Wibke Behrens aus Berlin und Sarah Zalfen aus Potsdam. Turnusmäßig wird alle zwei Jahre gewählt. Interessierte für die ehrenamtliche Mitarbeit können sich gerne bei den derzeitigen Sprecher_innen und oder der Geschäftsstelle in Bonn bis 1. Februar 2021 melden.

Kontakt

berlin-brandenburg@kupoge-berlin.de
Wibke Behrens, Dr. Sarah Zalfen