Regionalgruppe Berlin-Brandenburg

Aktuell

Regionalgruppentreffen

Februar 2019 Theaterdiscounter, Berlin

Auf dem Regionalgruppentreffen wurde Sarah Zalfen als neue Sprecherin für Brandenburg ernannt. Sie folgt damit Stefan Neubacher und übernimmt die Sprecherinnenaufgaben für die beiden Bundesländer zusammen mit Wibke Behrens. Die kulturpolitischen Herausforderungen und Spezifika von Brandenburg sollen in den nächsten Monaten stärker in der Regionalgruppe herausgearbeitet werden.

Mit Barbara Neundlinger diskutierten wir u.a. über die Website der KuPoGe, den Mitgliederrundbrief, die Regionalgruppenarbeit u.v.m.

Der Austausch über aktuelle kulturpolitische Themen war Kernstück des Treffens und es wurden Ideen für eine Reihe von Veranstaltungen skizziert, die zum Beispiel die Europa-Wahl, die Wahlen in Brandenburg und die rechtspopulistischen Versuche, Kulturpolitik und Kulturbegriff zu beeinflussen, in den Fokus nehmen könnten.

Die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg unterstützt die Initiative die Vielen und die Berliner Erklärung, die die KuPoGe mitunterzeichnet hat.

Sprecherin Sarah Zalfen

Dr. Sarah Zalfen hat Kulturpolitik und -betrieb schon von den verschiedensten Seiten betrachtet – als Opernforscherin nach allen Regeln der Wissenschaft, als Produktionsleiterin freier Kulturprojekte, die aus dem Nichts Wunder entstehen lassen, als Studentin der Kulturadministration in einer kleinen aber feinen Schweizer »Kaderschmiede«, als Kommunalpolitikerin mit offenen Ohren für die Kulturschaffenden und als Kultur-Politik-Verwaltungs-Nadelöhr im Leitungsstab des Brandenburger Kulturministeriums. Das Erstaunliche ist: Dabei hat sie die Begeisterungsfähigkeit und Leidenschaft für die Kunst selbst nie verloren! Sie spricht sowohl »Kultur« als auch »Politik und Verwaltung« und freut sich, wann immer sie als Dolmetscherin ein Bisschen zur Vereinfachung und Verschönerung der Welt beitragen kann.

Rohdaten: Geboren 1979 in Kassel | wohnhaft in einem 3-Generationen-Haushalt in Potsdam | promovierte Politikwissenschaftlerin | beschäftigt im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg | Mitglied der KuPoGe seit 2005.

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Kultur in der Stadt

Anspruch, Realität und Perspektiven

21–22. Februar 2019 in Wiesbaden


https://neue-muenze.de/ Bildmontage: Eberhard Elfert

Vortrag: Kulturpolitische Akteure und ihr Zusammenwirken bei der Entwicklung einer lebendigen und urbanen Stadt

Die Kultur einer Stadt wird wesentlich davon bestimmt, wie stark sich die Bürgerinnen und Bürger in deren Gestaltung einbringen. Doch agiert nicht jeder für sich allein. Von Bedeutung ist daher die Schaffung von begünstigen Strukturen für das Zusammenwirken der kulturpolitischen Akteure.

Vortrag mit anschließender Diskussion mit kommunalen Akteuren: Wibke Behrens, Sprecherin der Regionalgruppe Berlin+Brandenburg, Kulturpolitische Gesellschaft e.V. (KuPoGe), Berlin

Deutsches Institut für Urbanistik in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag , Wiesbaden Dezernat für Finanzen, Schule und Kultur

https://difu.de/veranstaltungen/2019-02-21/kultur-in-der-stadt.html

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 F(EU)TURE FESTIVALS

März 2019, CLB am Moritzplatz, Berlin

Im Rahmen des F(EU)TURE FESTIVALS des European Democracy Labs fand ein Workshop statt, der gemeinsam mit Mitwirkenden aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus den Zustand und die Zukunft der Europäischen Demokratie unter die Lupe nahm. Die KuPoGe war neben Polis 180, CLB und dem neu gegründeten Institute for Cultural Policy Programmpartnerin.

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»Quo vadis – Humboldt Forum?174

19.März.2019, Max Liebermann Haus, Berlin

Vor ausgebuchtem Haus mit 150 Interessierten, diskutierten wir den Stand der Dinge des Humboldt Forums. Am 14. September 2019 wird Alexander von Humboldt 250 Jahre alt. Ein halbes Jahr vorab schauten wir auf den aktuellen Stand der Fertigstellung des Humboldt Forums und fragten nach der inhaltlichen Ausrichtung.

Nach einer Begrüßung von Sebastian Pflum, Leiter Stiftungsbüro der Stiftung Brandenburger Tor, und Dr. Tobias J. Knoblich, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Dezernent für Kultur, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Erfurt, folgte ein Impuls-Vortrag von Michelle Müntefering, MdB, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt.

Lebhaft und kontrovers diskutierten dann Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generalintendant des Humboldt Forums Berlin, Prof. Dr. Viola König, Professorin für Altamerikanistik und Kulturanthropologie, FU Berlin, bis 2017 Direktorin des Ethnologischen Museums Staatliche Museen zu Berlin, und Kolja Reichert, Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung unter der Moderation von Dr. Sylvia Metz.

Für eine Reihe von Kultursalons in 2018 und 2019 hatte die Stiftung Brandenburger Tor eine Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. geschlossen. Initiiert und konzipiert von Wibke Behrens und Dr. Sylvia Metz.

Redaktion: Wibke Behrens

Portrait

Seit 2012 liegt die Koordination und Sprechertätigkeit bei Wibke Behrens (Berlin) – von 2011 bis 2017 war Isa Kathrin Edelhoff Teil des Teams, bis Anfang 2019 Dr. Stefan Neubacher (Eberswalde).

Das neue Sprecherinnen-Tandem wird nun durch Dr. Sarah Zalfen aus Potsdam komplettiert.

Die kulturpolitischen Herausforderungen und Spezifika von Brandenburg sollen in den nächsten Monaten stärker in der Regionalgruppe herausgearbeitet werden.

Daneben bleiben Kernaufgaben:
Das Konzipieren, Planen und Organisieren öffentlicher Veranstaltungen und kulturpolitischer Abende mit Gästen/Expert*innen zu kulturpolitisch relevanten Themen in Berlin und verschiedenen Orten in Brandenburg. So wurde in der Vergangenheit in Eberswalde über die Provinzkultur diskutiert, in Cottbus die kulturelle Bildung behandelt und in Potsdam die kulturpolitischen Perspektiven der Landtagswahl erörtert. In Berlin stehen Hauptstadt-spezifische kulturpolitische Diskussionen im Fokus, welche bewusst auch Kontroversen und Widersprüche zwischen Politik, Verwaltung und Akteur*innen thematisierten.

Neben großen öffentlichen Veranstaltungen – teilweise mit weiteren starken Kooperationspartner*innen – gibt es auch kleinere Treffen mit den Mitgliedern der KuPoGe und Gesprächsrunden mit Gästen. Diese Treffen finden an unterschiedlichen interessanten Orten oder auch im Haus der Kulturverbände (Hauptstadtadresse der KuPoGe) statt.

Die Metropolregion Berlin-Brandenburg stellt inzwischen den zweitstärksten KuPoGe-Mitgliederverband. Auch in anderen Bundesländern beheimatete Mitglieder des Bundestages nehmen aktiven Anteil an den Angeboten und Themen der Regionalgruppe. In Berlin und Brandenburg lebende oder arbeitende Vorstandsmitglieder setzen zusätzlich eigenständige Diskussionsschwerpunkte und sind im engen Kontakt mit den Sprecher*innen.

Die Sprecherinnen sind in Gremien, Fremd-Veranstaltungen etc. Gesprächspartnerin, Referentin, Expertin zu kulturpolitischen Themen wie Kultur in der Fläche (Brandenburg), Freie Szene, Kunstmarkt, Stadtentwicklungsplan Kultur (Berlin).etc.

Kontakt

KulturpolitischeGesellschaft@berlin.de
Wibke Behrens, Dr. Sarah Zalfen