Regionalgruppe Berlin-Brandenburg

Brandenburg vor den Wahlen – wo steht die Kulturpolitik?

13. August 2019, 19.00 Uhr 

In Brandenburg wird am 01.09.2019 ein neuer Landtag gewählt. Bei der Europawahl ist die AfD im Land stärkste Partei geworden, in den Umfragen liegen SPD,  Linke, CDU und AfD fast gleichauf, die Grünen holen auf. Der Kohleausstieg fordert ein Umdenken für die wirtschaftstärkste Region des Landes weit über die Industrie hinaus. Das Bundesland wächst im Berliner Spreckgürtel rasant, während die Peripherie weiter ausdünnt.  Dort entstehen neue Rückzugsräume für Kulturschaffende und kreative Zentren im ländlichen Raum, die Kultureinrichtungen des Landes bemühen sich um Breitenwirkung. 

Wir laden die Kulturpolitiker*innen/ Vertreter*innen  und Vertreter der Brandenburger Parteien ein zu diskutieren: Was sind die kulturpolitischen Themen Brandenburgs im Superwahljar 2019? Welche kulturellen Kräfte braucht der Strukturwandel in der Lausitz? (Wie) kann Kultur in der Fläche den »Abgehängten« wieder beim »Andocken« helfen? …

Datum: 13. August 2019 um 19.00h, der Ort wird noch bekanntgegeben.

Begrüßung: Sarah Zalfen und Wibke Behrens, Sprecherinnen Berlin-Brandenburg

Moderation: Stephan Abarbanell, Programmbereichsleiter Kultur des rbb

»Streetart Cottbus – Kunst und Kultur in leeren Räumen «, endless autumn, Lizenz: CC-BY-SA 2.0

Portrait

Seit 2012 liegt die Koordination und Sprechertätigkeit bei Wibke Behrens (Berlin) – von 2011 bis 2017 war Isa Kathrin Edelhoff Teil des Teams, bis Anfang 2019 Dr. Stefan Neubacher (Eberswalde).

Das neue Sprecherinnen-Tandem wird nun durch Dr. Sarah Zalfen aus Potsdam komplettiert.

Die kulturpolitischen Herausforderungen und Spezifika von Brandenburg sollen in den nächsten Monaten stärker in der Regionalgruppe herausgearbeitet werden.

Daneben bleiben Kernaufgaben:
Das Konzipieren, Planen und Organisieren öffentlicher Veranstaltungen und kulturpolitischer Abende mit Gästen/Expert*innen zu kulturpolitisch relevanten Themen in Berlin und verschiedenen Orten in Brandenburg. So wurde in der Vergangenheit in Eberswalde über die Provinzkultur diskutiert, in Cottbus die kulturelle Bildung behandelt und in Potsdam die kulturpolitischen Perspektiven der Landtagswahl erörtert. In Berlin stehen Hauptstadt-spezifische kulturpolitische Diskussionen im Fokus, welche bewusst auch Kontroversen und Widersprüche zwischen Politik, Verwaltung und Akteur*innen thematisierten.

Neben großen öffentlichen Veranstaltungen – teilweise mit weiteren starken Kooperationspartner*innen – gibt es auch kleinere Treffen mit den Mitgliedern der KuPoGe und Gesprächsrunden mit Gästen. Diese Treffen finden an unterschiedlichen interessanten Orten oder auch im Haus der Kulturverbände (Hauptstadtadresse der KuPoGe) statt.

Die Metropolregion Berlin-Brandenburg stellt inzwischen den zweitstärksten KuPoGe-Mitgliederverband. Auch in anderen Bundesländern beheimatete Mitglieder des Bundestages nehmen aktiven Anteil an den Angeboten und Themen der Regionalgruppe. In Berlin und Brandenburg lebende oder arbeitende Vorstandsmitglieder setzen zusätzlich eigenständige Diskussionsschwerpunkte und sind im engen Kontakt mit den Sprecher*innen.

Die Sprecherinnen sind in Gremien, Fremd-Veranstaltungen etc. Gesprächspartnerin, Referentin, Expertin zu kulturpolitischen Themen wie Kultur in der Fläche (Brandenburg), Freie Szene, Kunstmarkt, Stadtentwicklungsplan Kultur (Berlin).etc.

Kontakt

KulturpolitischeGesellschaft@berlin.de
Wibke Behrens, Dr. Sarah Zalfen