Nach 35 Jahren vergrößert sich die Landkarte der KuPoGe-Regional- und Landesgruppen
wieder. Aline Maldener vom Deutsch-Französischen Kulturrat, Dr. Catherina Schreiber,
Referentin im Ministerium für Bildung und Kultur sowie Lara Weitzel, Dozentin und Doktorandin
im Bereich Kultur- und Musikmanagement haben die Initiative ergriffen und gründen eine
eigene Gruppe für das Saarland. »Kultur« fassen sie dabei möglichst weit, schließen Alltagsund Populärkultur wie Hochkultur gleichermaßen ein und legen einen deutlichen Fokus auf
Diversität und Interkulturalität. Vor diesem Hintergrund möchte die Regionalgruppe zu einer
besseren Vernetzung der hiesigen Studierenden der Kunst- und Kulturwissenschaften an den
jeweiligen regionalen Hochschulen und Universitäten beitragen. Für die Zukunft geplant sind
u.a. Veranstaltungen mit Künstler*innen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte sowie
Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen kulturpolitischen Themen in
Europa. Die neue Gruppe soll stark grenzüberschreitend ausgerichtet werden. Kontakte vor
allem nach Frankreich und Luxemburg bestehen bereits.

Ansprechpartnerin ist Dipl. Kulturwissenschaftlerin Aline Maldener, Geschäftsführerin des
Deutsch-Französischen Kulturrats, Deutsches Generalsekretariat in Saarbrücken, E-Mail:
maldener@dfkr.org

Aline Maldener ist seit 2021 Geschäftsführerin im Deutschen Generalsekretariat des Deutsch-Französischen Kulturrates. Sie studierte Historisch orientierte Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes sowie Film- und Theaterwissenschaften im ErasmusProgramm am Trinity College in Dublin.

Nach ihrem Studienabschluss als Diplomkulturwissenschaftlerin arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der FrauenGenderBibliothek Saar, dem größten Informationszentrum und Archiv für Frauen- und Genderforschung im südwestdeutschen Raum. Zwischen 2014 und 2021 war Aline Maldener wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dozentin und Doktorandin an der Universität des Saarlandes und der Université du Luxembourg. Ihre Doktorarbeit ist eine transnationale und vergleichende Studie europäischer Jugendmedien der 1960er und 70er Jahre.

Der Deutsch-Französische Kulturrat, für den sie derzeit in leitender Position tätig ist, ist ein
binationales, politisches Beratungsgremium mit zwölf deutschen und französischen Expert*innen aus Kunst und Kultur. Neben der Beratung von Regierungsvertreter*innen beider Länder fungiert der Rat als Ideen- und Impulsgeber für die kulturelle deutsch-französische respektive europäische Zusammenarbeit.

Dr. Catherina Schreiber studierte Geschichte, Germanistik und Informationswissenschaft an
der Universität des Saarlandes und Gesundheitsmanagement an der FH Wien. Von 2010 bis 2014 promovierte sie in Geschichte/historischer Bildungsforschung mit einer interdisziplinären Arbeit zur politischen Bildung an der Universität Luxemburg. Im Anschluss arbeitete sie als Postdoc in Projekten zur Innovations- und Wissenschaftspolitik im Bereich angewandte Erziehungswissenschaften und war Geschäftsführerin eines Lehrerweiterbildungs- und
Ressourcenzentrums für naturwissenschaftliche Bildung in Luxemburg. Nach Aufenthalten als Gastwissenschaftlerin unter anderem in den USA und Südtirol begann sie 2017 eine Habilitation an der Universität Wien und eine weitere Doktorarbeit in allgemeiner Pädagogik, beide Forschungsvorhaben laufen noch. Seit 2019 arbeitet sie wieder im Saarland, zunächst als Geschäftsführerin der Enquêtekommission Digitalisierung im Saarland, später als Referentin im Ministerium für Bildung und Kultur.

Lara Weitzel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dozentin und Doktorandin im Fachbereich Kulturmanagement an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes.

Nach einer akademischen Ausbildung in den Fächern Musik- und Kulturmanagement folgten berufliche Stationen im Orchestermanagement der Duisburger Philharmoniker sowie der Kulturhauptstadt RUHR.2010, als verantwortliche Leitung der Eröffnungsfeierlichkeiten des Anneliese Brost Musikforums Ruhr in Bochum, im Künstlerischen Betriebsbüro der Bochumer Symphoniker sowie als Produktionsleitung einer Opernproduktion im Bochumer Musikforum und diversen Projekten der Ruhrtriennale.

Zwischen 2017 und 2021 war sie darüber hinaus angestellt und freischaffend in den
Bereichen Künstlervermittlung, Booking und Marketing tätig.

Aktuell promoviert sie zum Themenkomplex Audience Development deutscher
Berufsorchester an der Hochschule für Musik Saar sowie der Hochschule für Technik und
Wirtschaft des Saarlandes.