Landesgruppe Sachsen

Kulturpolitischer Salon
Rechtsrum … ? Kultur in Position!

Wie können Künstler*innen, Kulturschaffende, Kultureinrichtungen mit einer klaren demokratischen Position bei einer rechtskonservativ bis rechtsextremen Mehrheit und zunehmenden Angriffen und Bedrohungen ihre künstlerischen Freiheit verteidigen? Welche Spielräume haben sie noch und wie können sie sie offen halten? Was benötigen sie an kulturpolitischer Unterstützung, um ihre Freiheit behaupten zu können? Wie sollen Kulturakteure damit umgehen, wenn sie eingeschränkt oder bedrängt werden, der Mehrheitsmeinung zu entsprechen, und wie können sie die Polarisierung oder Spaltung aufbrechen und in einen Dialog mit den Menschen treten, um den »demokratischen« Prozess öffentlicher Meinungsbildung zu stärken und die um sich greifende Erstarrung zu lösen.

Mit Akteuren aus sächsischen Kultureinrichtungen, Vertretern der Aktion »Die Vielen« u.a.

Ort: Leipzig, Oper
Datum: 22. November 2019, 19.00 Uhr

Veranstalter: Kulturpolitische Gesellschaft / Landesgruppe Sachsen in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Leipzig und der Oper Leipzig

Portrait

Die Landesgruppe Sachsen/Leipzig der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. ist ein Zusammenschluss von Personen, die sich aufgrund ihrer praktischen oder theoretischen Arbeit oder ihres persönlichen Interesses mit aktuellen kulturpolitischen Fragen beschäftigen. Die Mitglieder der Gruppe kommen aus dem universitären Umfeld, dem Kulturmanagement und der Kulturverwaltung sowie aus dem Medienbereich und der Kulturverbandsarbeit.

Die Gruppe trifft sich regelmäßig in unterschiedlichen Konstellationen. Die Leipziger Kerngruppe trifft sich fast monatlich und lädt einmal jährlich die sächsischen KuPoGe-Mitglieder zum Austausch. Die Sprecher*innengruppe deckt die Großräume Leipzig, Dresden und Chemnitz ab.

Hervorgegangen ist die Landesgruppe aus einem 2001 von Dr. Eckhard Braun am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig geleiteten Seminar zu Kulturpolitik.

Mitglieder der Regionalgruppe Sachen der KuPoGe anlässlich des 19. Kulturpolitischen Salons in der Oper Leipzig: v.l.n.r. Dr. Monika Micheel , Marcus Heinke, Iris Rackwitz, Anne Pallas, Mathias Wiessner, Dr. Eckhard Braun, Dr. Uta Karstein  – Fotografin: Grit Wolf

Ziele

Ziel unserer Aktivitäten ist es, kulturpolitischen Themen und Problemfeldern Öffentlichkeit zu verleihen. Fachleute, Entscheider*innen und Multiplikator*innen sowie ein breites Publikum sollen durch die Debatten erreicht und in den Diskurs einbezogen werden.

Unsere Arbeit ist dann erfolgreich, wenn sie zur Information und Meinungsbildung von kulturell engagierten Personen, politischen Verantwortungsträger*innen, Künstler*innen und Kulturpublikum beiträgt.

Die Arbeitsweise der Gruppe verbindet ehrenamtliches Engagement mit dem Anspruch an eine professionelle inhaltlich-thematische Auseinandersetzung und Organisation der Veranstaltungen. Dazu zählen transparente Praktiken, offene Treffen, intensive Diskussionen und die Übernahme von Einzelverantwortung in Abstimmung mit der Gruppe.

Wir sind kein kommunalpolitisches Forum, sondern behandeln übergreifende Themen, die bundesweit, aber auch in anderen Ländern – schwerpunktmäßig in den europäischen Nachbarländern Mittel- und Osteuropas – von Interesse sind.

Die zu behandelnden kulturpolitischen Themen werden in jährlichen Klausurtagungen sowie in kleineren Arbeitsgruppen ausgearbeitet und für die Diskussion aufbereitet. Daraus ergeben sich Kontakte zu Fachleuten auf den unterschiedlichsten Gebieten, die als Korrespondenzpartner*innen und Gäste zu den Diskussionsforen eingeladen werden.

Sprecher*innen der Regionalgruppe Sachen (v.l.n.r.): Marcus Heinke, Anne Pallas, Dr. Eckhard Braun

Kontakt

Sprecher*innen: Dr. Eckhard Braun, Anne Pallas, Marcus Heinke
E-Mail: sachsen@kupoge-regional.de | Webseite: www.kulturpolitischer-salon.de
Facebook: https://www.facebook.com/KulturpolitischeGesellschaftSachsen